Kritik an Pascal Couchepin

  • Donnerstag, 26. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 26. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 26. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Vor sechs Jahren galt Gesundheitsminister Pascal Couchepin noch als Hoffnungsträger der Bürgerlichen, der die Probleme im Gesundheitswesen beherzt anpacken würde. Inzwischen wächst die Kritik an ihm.

Weitere Themen:

Die Umweltorganisation Pro Natura gibt zum 100. Jubiläum eine Studie zur Zukunft des Naturschutzes in Auftrag - und muss nun mit dem Ergebnis leben.

Auf den Philippinen durften die entführten IKRK-Mitarbeiter in dieser Woche Kontakt mit der Aussenwelt aufnehmen - und die Drohungen ihrer Geiselnehmer verbreiten.

Dossier: 20 Jahre nach dem Mauerfall - ein Gespräch mit dem früheren Politbüromitglied Günter Schabowski, der am 9. November 1989 die Öffnung der Grenzen verkündete.

Beiträge

  • Hausärzte gehen auf die Strasse.

    Kritik an Couchepins Gesundheitspolitik

    Unter den Hausärzten wächst der Unmut über die Gesundheitspolitik. Inzwischen ist er so gross, dass die Mediziner ihren Protest auf die Strasse tragen - in dieser Woche in der Westschweiz, in der kommenden Woche auch in der Deutschschweiz.

    Die Ärzte befürchten Einkommensverluse, weil sie nicht mehr selber Labors führen dürfen. Damit aber nicht genug: Die Kritik richtet sich auch ganz direkt gegen Gesundheitsminister Pascal Couchepin.

    Noch vor sechs Jahren galt er als der Hoffnungsträger, der die Probleme im Gesundheitswesen - die Kostenexplosion und die steigenden Krankenkassenprämien - beherzt anpacken würde.

    Dieter Kohler

  • Ernüchternde Geburtstagsstudie für Pro Natura

    Seit 100 Jahren kümmert sich «Pro Natura» um den Schutz der Umwelt. Zum Jubiläum schenkte sich die Organisation eine Studie - durchgeführt vom Gottlieb Duttweiler-Institut.  Zentrale Fragestellung der Untersuchung war die Zukunft der Natur und der Organisationen, die sich um sie kümmern.

    Mit dem Ergebnis der Studie müssen die Auftraggeber nun leben - es ist ernüchternd: Umwelt- und Naturschutz werde künftig die Wirtschaft übernehmen. Wozu braucht es dann noch Umwelt-Organsiationen?

    Alexander Sautter

  • G-20-Kritiker fordern breiteres Finanzkriseforum

    Bei ihrem Treffen in der kommenden Woche in London wollen die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten die nächsten Schritte gegen die Krise festlegen: Was kann getan werden, um den weltweiten Abwärtssog zu stoppen? Welche Lehren können aus der Krise gezogen werden?

    Weil die Krise aber nicht nur die grossen und mächtigen Staaten trifft, sondern alle, werden nun immer mehr Stimmen laut, die eine breitere Krisenplattform fordern. So fordert unter anderem die Uno-Generalversammlung, künftig ein Wörtchen mitreden zu dürfen. Ihr Vorsitzender erhält prominente Unterstützung.

    Markus Mugglin

  • G-20-Kritiker fordern breiteres Finanzkriseforum

    Bei ihrem Treffen in der kommenden Woche in London wollen die Staats- und Regierungschefs der G-20-Staaten die nächsten Schritte gegen die Krise festlegen: Was kann getan werden, um den weltweiten Abwärtssog zu stoppen? Welche Lehren können aus der Krise gezogen werden?

    Weil die Krise aber nicht nur die grossen und mächtigen Staaten trifft, sondern alle, werden nun immer mehr Stimmen laut, die eine breitere Krisenplattform fordern. So fordert unter anderem die Uno-Generalversammlung, künftig ein Wörtchen mitreden zu dürfen. Ihr Vorsitzender erhält prominente Unterstützung.

    Markus Mugglin

  • Sorge um entführte IKRK-Mitarbeiter wächst

    Seit rund zwei Monaten sind drei Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in der Gewalt philippinischer Geiselnehmer, unter ihnen auch ein Schweizer.

    Seit vergangenem Wochenende dürfen die Geiseln um Hilfe rufen: Die Entführer erlaubten ihnen, Verwandte und Rundfunkanstalten anzurufen und dabei die Forderungen der Abu Sayyaf zu verbreiten. Eine lautet: Die Armee müsse abziehen, sonst würden Geiseln getötet.

    Wie ernst muss man solche Drohungen nehmen?

    Caspar Selg

  • Streit um Emissionshandel flammt wieder auf

    An der Klimakonferenz in Bonn wird in der kommenden Woche einmal mehr darüber gestritten werden, wer in Zukunft welche Mengen Treibhausgas einsparen muss.

    Dreh- und Angelpunkt der Diskussion ist der so genannte Emmissionshandel - ein marktwirtschaftliches Instrument, das ähnlich wie eine Aktienbörse funktionieren soll.

    Thomas Häusler

  • Serbiens neuer Botschafter tritt sein Amt in Bern an

    Die Beziehungen zwischen Serbien und der Schweiz sind frostig - vor allem, seit die Schweiz als einer der ersten Staaten die südserbische Provinz Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt hat. Das soll sich nun ändern, beide Seiten wollen die Beziehung normalisieren.

    Von serbischer Seite her soll dabei unter anderem der neue Botschafter helfen: Milan St. Protic. Der Diplomat mit dem speziellen Namen wird seinen Posten in Bern Ende März antreten und ist ein Mann, der sich auf vielen politischen Bühnen bewegt hat.

    Walter Müller

  • Günter Schabowski

    Überraschende Bekenntnisse des «Maueröffners»

    Am 9. November ist es 20 Jahre her, dass in Deutschland die Mauer fiel. Eine der Schlüsselfiguren jener denkwürdigen Nacht ist Günter Schabowski.

    Das damalige Politikbüromitglied war es, der die Öffnung der Grenzübergänge verkündete - und damit den Anfang vom Ende der DDR. 20 Jahre später ist Schabowski ein gefragter Mann.

    Mit seinem Buch «Wir haben alles falsch gemacht» reist er heute von Lesung zu Lesung, gibt sich geläutert - und beeindruckt damit das Publikum. Schabowski zweifelt öffentlich an Marx und der Linkspartei und hält nichts von DDR-Nostalgie.

    Ursula Hürzeler

Moderation: Caspar Selg, Redaktion: Nicole Frank