Kritik an Schmid in der Afffäre Nef

  • Freitag, 28. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 28. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 28. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Geschäftsprüfungskommission des Naitonalrats wirft Noch-Bundesrat Samuel Schmid schwere Versäumnisse bei der Ernennung von Ex-Armeechef Roland Nef vor.

Weitere Themen:

Nächstes Jahr stehen in der Schweiz 9 Prozent mehr Lehrstellen zur Verfügung; allein, es fehlen die Lehrlinge, um sie alle zu besetzen.

Nach dem Terror in Mumbai erhebt Indien schwere Vorwürfe an Pakistan.

Angesichts der Krise, in der sich die US-Autobauer befinden, glaubt der japanische Autokonzern Toyota an eine weitere Expansion.

Beiträge

  • GPK des Nationalrats wirft Samuel Schmid im Fall Nef mangelnde Sorgfalt vor.

    GPK kritisiert Schmid bei Ernennung Nefs

    Die GPK des Nationalrats wirft Noch-VBS-Chef Samuel Schmid Fehler bei der Ernennung des abgetretenen Armeechefs Roland Nef vor.

    Der Gesamtbundesrat habe über die Ernennung Nefs entscheiden müssen ohne im Besitz aller notwendigen Informationen zu sein, hält die Geschäftsprüfungskommission in ihrem Bericht zur Affäre Nef fest. Sie meint damit das hängige Strafverfahren gegen Nef wegen Vorwürfen der Belästigung und Nötigung gegenüber der früheren Lebenspartnerin. Über die Kritik am scheidenden Bundesrat Schmid hinaus weist die GPK auch auf das «Fehlverhalten» weiterer Beteiligter hin. Sie nennt insbesondere den damals amtierenden Armeechef Christophe Keckeis und Nef selber. Im Übrigen habe Schmid das Auswahlverfahren «sehr ernst genommen», was positiv zu vermerken sei.

    Philippe Burkhardt / Hans Ineichen

  •  Die Zahl der Lehrstellen ist auf 88 000 gestiegen.

    Sehr gute Lehrstellen-Situation

    Die Lehrstellensituation in der Schweiz präsentiert sich so gut wie schon lange nicht mehr: Das Lehrstellenangebot stieg gegenüber 2007 um elf Prozent auf 88 000.

    Gemäss dem Lehrstellenbarometer, das seit 1997 vom LINK-Institut im Auftrag des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT) erhoben wird, konnten die Unternehmen dieses Jahr 83 000 Lehrstellen vergeben. 2007 waren es erst 76 000 gewesen. Weitere 5000 Ausbildungsplätze waren am Stichtag 31. August 2008 noch offen.

    Das Angebot von hochgerechnet 88 000 Stellen ist nach Angaben des Eidenössischen Volkswirtschaftsdepartementes das umfangreichste seit dem Jahr 2000. Damals waren es 79 500 Lehrstellen.

    Philippe Erath

  • Das spezielle Verhältnis Blocher-Maurer

    Christoph Blocher und Ueli Maurer: Gemeinsam stehen sie auf dem Ticket der SVP für die Wahl in den Bundesrat. Trotzdem sind sie wohl weiter auseinander denn je.

    Für das Gespann Blocher-Maurer gibt es viele Beschreibungen, doch keine passt wirklich: Der beste und der Zweitbeste, der laute und der fleissige, oder auch einfach: Herr und Knecht. Auch wenn die beiden die SVP seit vielen Jahren prägen und die Partei gemeinsam von Erfolg zu Erfolg führen: zwischen den beiden funkt es nicht wirklich.

    Géraldine Eicher

  • Sondereinheiten im Einsatz gegen Terroristen.

    Sicherheitskräfte in Mumbai kriegen Lage in den Griff

    Im Kampf gegen die Terroristen in Mumbai (Bombay) haben die indischen Sicherheitskräfte die Oberhand gewonnen. Noch immer aber wird im Hotel «Taj Mahal» gekämpft.

    Mehr als 36 Stunden nach Beginn der Angriffsserie brachten Soldaten und Polizisten das Luxushotel «Oberoi Trident» unter ihre Kontrolle. Auch das jüdische Zentrum «Nariman House» wurde gestürmt.

    Unter den insgesamt rund 130 Todesopfern seit Mittwochabend sind gemäss offiziellen Angaben 19 Ausländer, darunter vier Deutsche, aber keine Schweizer Bürger. Getötet wurde aber ein in Lugano lebender 60-jähriger Italiener.   Nach offiziellen Angaben wurden bei den seit Mittwochabend andauernden Gefechten neun der Attentäter getötet. Mindestens einer sei festgenommen worden, teilte ein Regierungsvertreter mit. 15 Angehörige der Sicherheitskräfte seien bei ihrem Einsatz getötet worden. Der Regierungsvertreter nannte zudem die Zahl von mehr als 370 Verletzten.   Die schwer bewaffneten islamistischen Kommandos hatten am Mittwochabend in einer koordinierten Aktion mehrere Ziele in Bombay angegriffen und dabei unter anderem das «Oberoi Trident», das «Taj Mahal» und das jüdische Zentrum gestürmt.    Indien bezeichnete Pakistan als Sitz der Urheber des Terrors. Einer der in Bombay festgenommenen Tatverdächtigen ist nach Angaben der Regierung des Bundesstaates Maharashtra pakistanischer Staatsbürger. Pakistan wies die Vorwürfe zurück und verurteilte die Anschläge.

    Daniel Voll / Hans Ineichen

  • Harsche Kritik an Pharma-Riesen

    Die EU-Kommisison übt harsche Kritik an der Pharmaindustrie: Die Einführung von preiswerten Generika werde systematisch verhindert. Dadurch blieben die Medikamente teuer und es entstehe Schaden in Milliardenhöhe. Für die Patienten und die Krankenkassen.

    Trotzdem vermied es die EU-Kommission, den Pharmaunternehmen ungesetzliches Verhalten vorzuwerfen.

    Thomas Oberer

  • Toyota, der Name steht für Qualität.

    Toyota glaubt trotz Krise an die Zukunft

    Die Autoindustrie steckt weltweit in der Krise. Nur der japanische Branchenleader Toyota denkt weiterhin an Expansion, an die Fortsetzung des eigenen Siegeszugs rund um die Welt.

    Dagegen haben die US-Autobauer kaum Überlebenschancen. Zu diesem Schluss kam jüngst ein Branchenkenner, hier im «Echo der Zeit». Denn, die Amerikaner hätten so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen könne bei der Fabrikation von Autos. Auch in Europa und Asien ist die Autoindustrie unter Druck - trotzdem geht Toyota in die Offensive.

    Martin Fritz

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer