Kurzer Brief zum langen Abschied

  • Mittwoch, 29. März 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 29. März 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 29. März 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Theresa May sagte, das Vereinigte Königreich folge dem Volkswillen und trete aus.

    Kurzer Brief zum langen Abschied

    Vor gut neun Monaten stimmten die Briten für den Austritt aus der EU. Nun besiegelt die britische Regierung diesen Schritt. Der britische EU-Botschafter überreichte EU-Ratspräsident Donald Tusk ein sechsseitiges Schreiben von Premierministerin Theresa May.

    Sie verkündete den Brexit auch im Unterhaus.

    Martin Alioth

  • Auf sechs Seiten erklärt die britische Premierministerin Theresa May, warum und wie das Königreich die Staatengemeinschaft verlassen will.

    Brexit: Was nun?

    Der Brexit wird nun formell eingeleitet. Wie reagiert die EU auf den brisanten Antrag und welche Anliegen hat Grossbritannien? Reaktionen aus Brüssel und London.

    Oliver Washington und Martin Alioth

  • Bundesrätin Simonetta Sommaruga meint, die KESB sei in einem schwierigen Umfeld und leiste gute Arbeit.

    Bundesrat übt nur leise Kritik an KESB

    Praktisch seit ihrem Beginn vor vier Jahren hagelt es Vorwürfe an die neue Kindes- und Erwachsenenschutz-Behörde KESB: Sie gehe übertrieben hart vor und nehme Eltern zu häufig ihre Kinder weg. Auf Druck des Parlaments hat der Bundesrat die Vorwürfe untersuchen lassen.

    Dominik Meier

  • Westinghouse leidet unter einem milliardenteuren Schuldenberg. Das Unternehmen habe sich verspekuliert.

    AKW-Bauer Westinghouse ist zahlungsunfähig

    Westinghouse hat vor 60 Jahren den ersten Druckwasserreaktor gebaut. Nun steht der AKW-Bauer, der inzwischen zum Toshiba-Konzern gehört, vor der Insolvenz. Kostenüberschreitungen und Verzögerungen beim Bau neuer Kernkraftwerke haben zu Milliardenverlusten geführt.

    Klaus Bonanomi

  • Telekomfirmen wie Comast und AT&T dürften nicht härter angefasst werden als Internetfirmen wie Google und Facebook – auch sie emsige Datensammler.

    USA kippen Datenschutz bei Internet-Nutzern

    In den USA hätten Telekom-Netzbetreiber die Internet-Suchverläufe und App-Aktivitäten ihrer Kunden nicht mehr ohne Einwilligung an Dritte verkaufen dürfen. So wollte es eine Bestimmung zum Datenschutz, die das Parlament nun aber strich, bevor sie überhaupt in Kraft treten konnte.

    Was heisst das für den Schutz der Privatsphäre?

    Beat Soltermann

  • Die Somalierin Nadja studiert in Pavia Politologie.

    Studium für Flüchtlinge dank Stipendien

    Alleine im letzten Jahr sind 180'000 Migrantinnen und Migranten in Italien angekommen. Einige von ihnen verdienen als Erntehelfer schwarz ein paar Euros. Aber einige wenige schaffen es, einen Studienplatz zu ergattern. Drei von ihnen erzählen von ihrer Chance.

    Franco Battel

  • Michael Ignatieff, Rektor der CEU, spricht von einem Vertrauensbruch und von einem Angriff auf seine Universität, und nur seine Universität.

    Ungarn will Elite-Uni schliessen

    Die private Central European University, die CEU in Budapest, ist eine der besten Universitäten in Osteuropa. Aber der ungarischen Regierung ist sie ein Dorn im Auge. Mit einem neuen Gesetz macht sie der US-amerikanisch-ungarischen Institution das Leben schwer.

    Urs Bruderer

  • Ein Berner Biber …. gesehen im Tierpark Dählhölzi in Bern.

    Baumeister Biber nicht überall erwünscht

    Biber waren lange ausgerottet. Heute leben wieder 3000 von ihnen in der Schweiz. Aber je stärker sie sich ausbreiten, desto mehr Schäden richten sie an.

    Die grössten Nagetiere Europas bauen nicht nur eindrucksvolle Dämme, sondern setzen auch mal einen Acker unter Wasser oder untergraben eine Böschung.

    Anita Vonmont

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Judith Huber