Landminen fordern immer mehr zivile Opfer

  • Dienstag, 22. November 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 22. November 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 22. November 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • 6461 Menschen wurden im vergangenen Jahr durch Landminen getötet, unter den Opfern waren viele Kinder. Bild: Frauen räumen Minen auf der jordanischen Seite der jordanisch-syrischen Grenze.

    Landminen fordern immer mehr zivile Opfer

    Im vergangenen Jahr hat es fast doppelt so viele Minen-Unfälle gegeben wie im Jahr zuvor. Viele Opfer gab es in Afghanistan, Libyen, Syrien und Jemen. Weil das Geld fehlt, werden immer weniger Gebiete entmint.

    Iren Meier

  • Am 15. November haben in Nikosia griechisch-zyprische Studenten mit zyprischen Flaggen gegen die Feier zur Unabhängigkeitserklärung der türkischen Zyprer protestiert.

    Gescheiterte Zypern-Gespräche

    Die Hoffnung, dass sich die Zyprer nach mehr als 40 Jahren wieder vereinigen könnten, war gross. Nun ist es die Enttäuschung: Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die griechische und die türkische Seite auf dem Mont Pèlerin am Genfersee nicht zu einer Einigung durchringen können.

    Gerd Höhler

  • 14'000 Mal jedes Jahr wird in der Schweiz wegen häuslicher Gewalt die Polizei gerufen. Bild: Eine Aktion gegen häusliche Gewalt im spanischen Sevilla: Frauen hinterlassen auf einem Platz blutrote Fussabdrücke.

    Häusliche Gewalt in der Schweiz

    Jeden Tag rückt die Polizei 40 Mal wegen häuslicher Gewalt aus. Einig sind sich Wissenschaft und Behörden darin, dass Kurse, in denen der Umgang mit Aggression geübt wird, hilfreich sein können. Beispiel eines Täters, der seine Freundin mehrmals spitalreif geschlagen hat.

    Seine Geschichte und Antworten auf die Frage, warum nicht mehr Leute solche Kurse besuchen.

    Sarah Nowotny

  • Von Armut besonders betroffen sind alleinerziehende Mütter, Menschen mit geringer Schulbildung oder fehlender beruflicher Qualifikation, sowie Flüchtlinge und Asylsuchende – kurz, all jene, die es schwer haben auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.

    Armut – auch Arbeitgeber sind gefordert

    Auch in der reichen Schweiz sind über eine halbe Million Menschen von Armut betroffen. An der Nationalen Konferenz gegen Armut in Biel haben Politiker, Wissenschaftlerinnen und Sozialarbeiter darüber diskutiert, wie man dagegen angehen kann.

    Eine Forderung: Neben den staatlichen Stellen sollen auch Unternehmen dazu beitragen, die Armut zu verringern.

    Elmar Plozza

  • Der Viehmarkt erlaubt gute Kontrollen – ein Grund dafür, dass entschieden wurde ihn weiterzuführen, nachdem der alte Standort Sursee gekündigt wurde. Neu werden also nun in Eschenbach jedes Jahr fast 8000 Tiere den Besitzer wechseln.

    Schlachtviehmarkt im luzernischen Eschenbach

    Zwischen der Kuh im Stall und dem Steak auf dem Teller liegt der Schlachthof – oder der Viehmarkt. Dort werden die Kühe nach alter Tradition vorgeführt, beurteilt, verkauft. In der Schweiz ist der grösste Markt der Luzerner Schlachtviehmarkt. Dieser findet neu in Eschenbach statt.

    Warum hält man an dieser traditionellen Verkaufsart fest?

    Beat Vogt

  • Dmitri Gluchowsky.

    Dmitri Gluchowski: «Jede Ideologie will eine Seele»

    Russlands grosse Schriftsteller waren schon immer auch politisch, und noch heute schreiben russische Autoren gegen den Kreml an. Einer von ihnen ist Dmitri Gluchowski.

    Mit der Roman-Serie «Metro» hat er eine apokalyptische Welt geschaffen: Rasante Thriller – und eine böse Parabel auf Russland jüngste Geschichte. Die Begegnung mit dem russischen Bestsellerautor.

    David Nauer

  • Der britische Aussenminister Boris Johnson (Bild) drohte dem italienischen Wirtschaftsminister Carlo Calenda: Im Falle eines ungünstigen Handelsabkommens würden die Briten keinen Prosecco mehr importieren.

    Brexit, Boris und Diplomatie

    Der ehemalige Londoner Bürgermeister Boris Johnson war eine der führenden – und schillerndsten – Figuren in der «Brexit»-Kampagne. Nach dem Sieg und einem parteiinternen Scharmützel zog er sich schmollend zurück. Wenige Tage danach trat er erneut ins Scheinwerferlicht: als Aussenminister.

    Seither schlittert Johnson übers diplomatische Parkett.

    Martin Alioth

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge