Leuthard fordert Regierungsreform

  • Samstag, 2. Januar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 2. Januar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 2. Januar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bundespräsidentin Doris Leuthard fordert eine Reform der Regierung. Sie verlangt nichts Neues, dafür aber Dringliches.

Weitere Themen:

Das afghanische Parlament lehnt 17 von 24 Ministern ab, die Präsident Karzai vorgeschlagen hatte.

Gefälschte Medikamente sind gefährlich und sehr lukrativ.

Beiträge

  • Leuthard will Bundesrat rasch reformieren

    In Zukunft solle der Bundesrat eine deutlicher spürbare Führungsrolle wahrnehmen. Das ist das erklärte Ziel der neuen Bundespräsidentin Doris Leuthard, wie sie in der Samstagsrundschau von Schweizer Radio DRS sagte. Deshalb hat für sie die Regierungsreform oberste Priorität.

    Der Bundesrat stosse heute häufig an seine Grenzen, weil ein grosser Teil der Zeit mit dem Tagesgeschäft belegt sei. So fehle dem Bundesrat aber die Kapazität, um an einer langfristigen Strategie für die Schweiz zu arbeiten, sagte Leuthard.

    Das Schweizer System sei zwar grundsätzlich gut, in Krisensituationen, oder wenn international ein starkes Auftreten gefragt sei, würde es sich aber nicht bewähren.

    Elmar Plozza

  • Positives Zeichen für afghanisches Parlament

    Es sei positiv einzuschätzen, dass das afghanische Parlament von seiner Möglichkeit Gebrauch mache, bei der Regierungsbildung mitzuwirken, sagte die Afghanistan-Kennerin Britta Petersen gegenüber Schweizer Radio DRS.

    Es sei kein Urteil gegen Karzai, sondern über gewisse Leute, die er vorgeschlagen habe.

    Die Journalistin Britta Petersen lebt in Dehli arbeitet für verschiedene Medien.

    Casper Selg

  • Das lukrative Geschäft mit gefälschten Medikamenten

    Auf dem Markt tauchen immer häufiger gefälschte Medikamente auf. Das Geschäft ist lukrativ und die Fälscher dreist. In europäischen Apotheken sind nun auch gefälschte Krebsmedikamente und Psychopharmaka.

    Eveline Kobler

  • Luzern will weiter wachsen

    Über Nacht ist Luzern durch die Fusion mit der Agglomerationsgemeinde Littau zur siebtgrössten Schweizer Stadt geworden: Mit neu 76‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Luzern seit dem 1. Januar grösser als St. Gallen. Und sie will weiter wachsen.

    Andrea Keller

  • Habsburger beim Verfassungsgericht abgeblitzt

    In Österreich verweigert die Verfassung Abkömmlingen der Adelsdynastie der Habsburger gewisse Bürgerrechte. So darf kein Habsburger-Spross für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren. Dagegen haben Habsburger beim Verfassungsgerichtshof rekurriert ohne Erfolg.

    Joe Schelbert

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber