Libyen soll Flüchtlinge aufhalten

  • Freitag, 3. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 3. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 3. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Gruppenbild der EU-Politiker am EU-Gipfel in Valletta, Malta.

    Libyen soll Flüchtlinge aufhalten

    180'000 Migranten sind im 2016 über das zentrale Mittelmeer nach Europa gekommen. Zu viele, finden die Staats- und Regierungschefs der EU. Sie haben deshalb an ihrem Gipfel auf Malta einen Plan beschlossen, mit dem sie diese Zahl reduzieren wollen. Was sind die zentralen Punkte?

    Oliver Washington

  • Migranten warten in Tripoli auf die Weiterfahrt übers Mittelmeer nach Europa.

    EU setzt auf Libyen

    Mehr Unterstützung für die libysche Regierung, mehr Kontrollen vor der libyschen Küste und mehr Menschen, die nach Afrika zurück geschafft werden: Das sind die Eckpunkte des Mehr-Punkte-Plans, mit dem die EU die Zuwanderung aus Afrika eindämmen will. Die Ansätze sind nicht ganz neu.

    Wo liegen die grössten Veränderungen?

    Oliver Washington

  • Die Aussenpolitik komplett auf den Kopf stellen, das kann und wird der 45. Präsident der USA, Donald Trump, nicht.

    Realistische Töne aus dem Weissen Haus

    Die neue US-Regierung geht auf Distanz zum israelischen Siedlungsbau und kritisiert das russische Vorgehen in der Ukraine. Beides überrascht. Es entspricht nicht dem, was man nach Trumps Aussagen im Wahlkampf erwarten durfte.

    Das ist ein Zeichen dafür, dass Trumps Aussenpolitik in der Realität angekommen ist. Die Analyse.

    Beat Soltermann

  • Hauseigentümer von rund 1,5 Millionen Haushalten versteuern einen Eigenmietwert. Umgekehrt können sie Steuerabzüge machen.

    Erneuter Anlauf zur Abschaffung des Eigenmietwerts

    Er ist ein Ärgernis für alle Hauseigentümer: der so genannte Eigenmietwert. Dieser muss als fiktives Einkommen versteuert werden. Die Ständeräte nehmen nun einen neuen Anlauf. Der Eigenmietwert soll gänzlich verschwinden, dafür würden aber auch die Abzugsmöglichkeiten reduziert.

    Gaudenz Wacker

  • Eine Touristin aus dem Nahen Osten im Sarajevo Resort in Osenik in der Nähe von Sarajevo.

    Araber entdecken Bosnien - ein zwiespältiger Boom

    Bosnien-Herzegowina ist ein Touristenmagnet geworden - für arabische Gäste aus den Golfstaaten. Immer mehr von ihnen kaufen dort ein Ferienhaus. Das befeuert die bosnische Bauwirtschaft, löst aber auch Ängste aus vor verschandelter Landschaft und religiöser Intoleranz.

    Christoph Wüthrich

  • Im Zentrum des Hauptorts Vaduz steht der neue hypermoderne Landtag, der dem behäbigen Ortsbild eine gewisse Urbanität verleiht.

    Liechtensteiner Grossparteien unter Druck

    Am Sonntag wählt Liechtenstein einen neuen Landtag. Seit Jahrzehnten regieren im Liechtensteiner Parlament abwechslungswiese die Fortschrittliche Bürgerpartei und die Vaterländische Union. Sie unterscheiden sich wenig. Doch nun kommt Bewegung ins politisch beschauliche Ländle.

    Zwei Kleinparteien mischen den Wahlkampf auf.

    Marc Lehmann

  • Jean-Philippe Rochat, Vize-Präsident von Swiss-Ski, präsentiert die Kandidatur der Westschweiz für die Olympischen Winterspiele 2016.

    Warum Olympia im Wallis kaum Widerstand auslöst

    In neun Jahren soll das olympische Feuer in der Schweiz brennen - im Wallis oder im Bündnerland. Wird der Kandidatur-Kredit von 25 Millionen Franken für das Bündner-Projekt am 12. Februar abgelehnt, sind die Olympiaträume ausgeträumt. Und das ist durchaus möglich.

    Im Wallis hingegen ist die Opposition deutlich kleiner. Wieso gerade bei den «aufmüpfigen» Wallisern?

    Ueli Reist

  • Liviu Dragnea behauptete, Schweizer Radio betreibe Fake News.

    Rumänien: Die Geschichte um ein Schimpfwort und 120'000 Klicks

    «Ich will über die Zukunft sprechen und nicht über solchen 'Bullshit' wie Korruption». Das sagte vorgestern Livio Dragnea, der neue starke Mann der rumänischen Regierungspartei, in einem Interview gegenüber SRF-Osteuropakorrespondent Urs Bruderer.

    Inzwischen hat dieser Interview-Ton in Rumänien eine hitzige Debatte provoziert.

    Urs Bruderer

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Marcel Jegge