Londoner Polizei schuldig gesprochen

  • Donnerstag, 1. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 1. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 1. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Vor zwei Jahren wurde der brasilianische Elektriker Jean Charles de Menezes von Polizisten in der Londoner Untergrundbahn erschossen. Er wurde einen Tag nach den Bombenanschlägen von London mit einem Verdächtigen verwechselt.

Nun wurde Scotland Yard zu einer Busse von rund 422 000 Franken verurteilt.

Weitere Themen:

Der Tropensturm Noel erreicht Florida.

Die Schweizer Bauarbeiter streiken für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag.

Der Konsumgüterkonzern Valora kämpft mit kritischen Investoren.

Beiträge

  • Londoner Polizei wegen Gefährdung der Öffentlichkeit verurteilt

    Am 22. Juli 2005 - ein Tag nach den vereitelten Terroranschlägen in der Londoner Untergrundbahn - wurde ein unschuldiger Brasilianer von der Polizei erschossen. Scotland Yard verwechselte ihn mit einem Hauptverdächtigen des Anschlagversuchs.

    Nun hat ein britisches Geschworenengericht Scotland Yard als Institution wegen Gefährdung der Öffentlichkeit für schuldig befunden und mit einer hohen Busse bestraft. Einzelnen Polizisten wurde vom Gericht aber keine individuelle Schuld am chaotischen Vorgehen bei der Verfolgung und Erschiessung des Brasilianers Jean Charles de Menezes zugewiesen.

    Anita Richner im Gespräch mit Martin Alioth

  • Der Wirbelsturm Noel erreicht den Südosten Floridas

    Am heftigsten gewütet hat der Tropensturm Noel bisher in Mexiko und auf der Insel Hispaniola. In beiden Teilen der Insel - in der Dominikanischen Republik und in Haiti - haben Wind und Wasser Tausende von Häusern zerstört und über hundert Menschen getötet.

    Nun erreicht der Sturm das amerikanische Festland.

    Daniel Voll

  • Bauarbeiter streiken für neuen Gesamtarbeitsvertrag

    Auf rund 250 Baustellen in den Kantonen Zürich und Basel wurde am Donnerstag nicht gearbeitet. Die Gewerkschaft Unia hatte zum Generalstreik aufgerufen. Zudem demonstrierten die Bauarbeiter am Nachmittag in Zürich. Sie fordern einen neuen Gesamtarbeitsvertrag.

    Sonja Schmidmeister

  • Valora kämpft mit kritischen Investoren

    Eigentlich können die Aktionäre die Geschicke einer Aktiengesellschaft mitbestimmen. Doch bei gewissen Unternehmen führen Stimmrechtsbeschränkungen in den Statuten dazu, dass Inhaber grosser Aktienpakete nicht unbedingt auch viel zur Führung des Unternehmens zu sagen haben.

    Aktuelles Beispiel ist der Berner Handelskonzern Valora, der sich zur Zeit gegen kritische Investoren wehrt.

    Beat Soltermann

  • Luzern sucht neue Wege in der Psychiatrie

    Menschen, die psychisch krank sind, sollen nicht mehr unbedingt in eine Klinik eingeliefert werden. Pflege und Betreuung in den eigenen vier Wänden lautet die Alternative. Dafür sorgt seit zwei Monaten ein ambulantes Team der Luzerner Psychiatrie.

    Ein Modell, das in der Schweiz einmalig ist.

    Marlies Zehnder

  • Hartes Vorgehen gegen kriminelle EU-Bürger

    Zu Beginn der Woche wurde eine 47-jährige Frau in einem Vorort von Rom von einem Mann derart brutal vergewaltigt, dass sie nun im irreversiblen Coma in einem Spital liegt. Der Täter ist ein rumänischer Roma.

    Die Regierung Prodi reagierte prompt und erliess ein Dekret, das den italienischen Polizeipräfekten die Möglichkeit gibt, auch Angehörige von EU-Staaten aus Sicherheitsgründen ohne Verzug auszuschaffen.

    Rolf Pellegrini

  • Ein Präsidentschaftskandidat zwischen Persiflage und Medienere...

    Die ersten Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidaten in den Vereinigten Staaten finden in zwei Monaten in Iowa statt. Der Wahlkampf läuft seit langem, erste Kandidaten sind bereits aus dem Rennen gefallen, die allerletzten überlegen, ob sie noch einsteigen sollen.

    Stephen Colbert ist einer von ihnen, oder auch nicht.

    Casper Selg

  • Buchverlage hofieren die Medien

    Jährlich kommen Zehntausende von Neuerscheinungen auf den Buchmarkt. Kaum einem Titel wird aber soviel Aufmerksamkeit gewidmet wie den Harry-Potter-Büchern.

    Damit ihre Titel überhaupt wahr genommen werden, müssen Buchverlage immer stärker die Werbetrommel rühren. Ein guter Platz, um die Gunst der Leserinnen und Leser zu gewinnen, sind die Medien. Diese werden von den Verlagen immer stärker hofiert. Häufig mit sichtbarem Erfolg.

    Nadja Fischer

Autor/in: Anita Richner