Lonza trotzt der Krise gut gerüstet

  • Mittwoch, 22. Juli 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 22. Juli 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 22. Juli 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Lonza-Konzern ist trotz Gewinneinbruch gut gerüstet für die Zukunft.


Weitere Themen:


Vor den Wahlen tönt der Ruf von Change durch Irakisch-Kurdistan.


Die Umnutzung von Industriebranchen ist häufig ein Jahrzehnteprojekt. Beispiel Schuhfabrik Hug in Dulliken.

 

Beiträge

  • Lonza-Konzern trotz Gewinneinbruch gut gerüstet für die Zukunft

    Die Finanz- und Wirtschaftskrise trifft auch den Basler Spezialchemiekonzern Lonza. Der Umsatz sank im ersten Halbjahr um fast zehn Prozent, der Gewinn brach um ein Drittel ein.

    Trotzdem stehen die Zeichen gut für die Lonza, besser als für die Konkurrenz im Spezialchemie-Sektor, wie Clariant oder BASF.

    Dies, weil die Lonza auf vielen Beinen steht und sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Aus dem Spezialchemie- ist zusehends ein Life-Science-Konzern geworden. WichtigsteR Standort von Lonza ist das Oberwalliser Städtchen Visp.

    Dagmar Zumstein

  • Iraks Norden wählt ein neues Parlament

    Der Ruf von «Change» ertönt im irakischen Norden. Auf Wechsel stehen die Zeichen bei den Regionalwahlen vom Wochenende in den autonomen irakisch-kurdischen Gebieten.

    Konkret heisst das, die beiden alteingesessenen, allmächtigen kurdischen Parteien, die KDP von Mazud Barzani und die PUK von Jalal Talabani, haben die Allmacht nicht mehr derart auf sicher, wie sie sich das bisher gewohnt waren.

    Ein Gespräch mit der Journalistin Inga Rogg, die sich in Irakisch-Kurdistan befindet.

    Hans Ineichen

  • Kirgistan vor den Wahlen

    Kirgistan, das ist eines dieser Länder im fernen Zentralasien, die beim Zerfall der Sowjetunion selbständig wurden. Vor rund vier Jahren erlebte das Land massive Proteste und einen Wechsel der Elite, die so genannte Tulpenrevolution.

    Die neuen Machthaber um Präsident Bakijew traten mit dem Versprechen an, mit der Korruption aufzuräumen. Doch vier Jahre später zeigt sich, das waren nichts als leere Versprechungen. Nun stellt sich Bakijew der Wiederwahl.

    Stephan Laack

  • Erhöhtes Risiko für Kaiserschnitt-Babys

    Ob Caesar tatsächlich durch Kaiserschnitt entbunden wurde, werden wir wohl nie mit Sicherheit wissen. Tatsache ist, dass sich der Name dieser «Geburt durch Operation» von Caesar, dem römischen Kaiser, ableitet.

    Und Tatsache ist auch, der Kaiserschnitt ist sehr beliebt. Bereits jedes dritte Kind in der Schweiz kommt so zur Welt. Dieser Trend hat in den letzten Jahre eine Kontroverse ausgelöst, weil ein Kaiserschnitt das Kind gefährden kann. Eine gross angelegte Genfer Studie bestätigt nun diese Befürchtung. Ein geplanter Kaiserschnitt erhöht das Sterberisiko des Kindes deutlich.

    Katharina Bochsler

  • Wertvoll, aber baufällig: Die alte Hug-Schuhfabrik in Dulliken

    Alte Industriebauten, die jahrzehntelang leerstehen und langsam zerfallen, das ist in der Schweiz keine Seltenheit. Was tun mit diesen Gebäuden?

    Natürlich ist das Wohnen in grosszügigen Lofts zur Zeit angesagt, natürlich kann man gewisse Fabriken zu Konzertlokalen umfunktionieren, aber nicht immer ist eine solche Umnutzung einfach. Eine solches Industriegebäude, das seit Jahrzehnten auf eine Umnutzung wartet, ist die ehemalige Schuhfabrik Hug in Dulliken im Kanton Solothurn.

    Remo Vitelli / Rémy Bütler

  • Rendez-vous/Echo-Serie: Kohäsionsmilliarde für EU-Osterweiterung

    Heute nehmen wir die Kohäsions-Milliarde unter die Lupe, jene Milliarde, welche die Schweiz für die EU-Osterweiterung locker gemacht hat. Wir wollen wissen, was mit diesem Geld passiert ist.

    Auslandredaktorin Brigitte Zingg war kürzlich in Lettland unterwegs. Sie hat sich da unter anderem die Umweltschäden angeschaut, welche die Sowjets nach ihrem Abzug 1991 hinterlassen haben. Altlasten, wie Öl und Gift, besonders viel im Hafen der lettischen Hauptsstadt Riga, der jetzt dringend saniert werden muss, unter anderem mit Schweizer Kohäsions-Geld.

    Brigitte Zingg

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Judith Huber