Luftwaffenchef Knutti nimmt den Hut

  • Freitag, 20. Juni 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 20. Juni 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 20. Juni 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Luftwaffenkommandant der Schweizer Armee, Walter Knutti, zieht die Konsequenzen aus dem tödlichen Schlauchboot-Unfall vor einer Woche: er tritt zurück. 

Weitere Themen:

Steuerprozess in den USA: Die UBS will gegen fehlbare Angestellte vorgehen.

Das Dilemma der irischen Regierung nach dem Volksnein zum EU-Vertrag.

In Tschechien soll das Oberste Gericht über den EU-Vertrag von Lissabon entscheiden.

Ex-Swissair-Boss Mario Corti ist in zweiter Instanz vollumfänglich freigesprochen worden.

Beiträge

  • Luftwaffenchef nimmt den Hut

    Der Kommandant der Luftwaffe, Korpskommandant Walter Knutti, tritt zurück. Er zieht damit die Konsequenzen aus dem tödlichen Boots-Unfall im Berner Oberland letzte Woche.

    Der Rücktritt erfolgt per sofort und auf Aufforderung von Armee-Chef Roland Nef. Knutti wird vorgeworfen, gegen Reglemente über die Kaderselektion verstossen zu haben.

    Die Frage an Alexander Sautter: Hat Nef an der Medienkonferenz konkrete Regelverstösse genannt?

    Hans Ineichen

  • Das Bankenviertel am Paradeplatz in Zürich.

    UBS gesteht Probleme ein

    Nach dem Geständnis von Ex-UBS-Mitarbeiter Bradley Birkenfeld, reichen US-Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben, hat sich nun auch die UBS zu Wort gemeldet.

    In einer Erklärung hiess es, dass es tatsächlich ein Problem gebe. In dem langen und komplexen Papier war dann immerhin zu lesen, dass die Grossbank gegen fehlbare Angestellte vorgehen wolle.

    Philipp Ehrat

  • Folgen für Finanzplatz unabschätzbar

    Die Aussagen von Bradley Birkenfeld im US-Steuerprozess könnten auch Auswirkungen auf den Schweizer Finanzplatz und das Bankgeheimnis haben.

    Wie diese genau aussehen könnten, ist derzeit aber schwierig abzuschätzen.

    Markus Mugglin

  • Der Brüsseler EU-Gipfel ist beendet - ohne konkrete Ergebnisse.

    Das Dilemma des Brian Cowen

    Der irische Premierminister Brian Cowen gibt sich in nach dem EU-Krisengipfel in Brüssel vorerst bedeckt.

    Er wolle nicht spekulieren, wie es mit Irland und dem Vertrag von Lissabon nach dem Volksnein weitergehen soll. Unser Korrespondent in Irland aber darf spekulieren. Er sieht auch einen möglichen, sehr engen, Ausweg aus der Krise.

    Martin Alioth

  • Neue Probleme mit EU-Vertrag

    Während die EU nach Irland blickt und sich fragt, wie das Problem zu lösen sei, taucht in Tschechien ein neues Problem auf: Dort soll das Oberste Gericht vor der Ratifizierung prüfen, ob der Vertrag mit der tschechischen Verfassung zu vereinbaren sei.

    Nun stellte sich heraus, dass das Gericht noch lange nicht wird entscheiden können.

    Marc Lehmann

  • Belastend für das Opfer ist das Leben mit der Vergewaltigung.

    Vergewaltigung ist Kriegsverbrechen

    Bisher galt die sexuelle Misshandlung von Frauen im Krieg als individuelles Verbrechen, als Einzeltaten von Soldaten. Nun hat der Uno-Sicherheitsrat Vergewaltigungen erstmals einstimmig als Kriegsverbrechen deklariert.

    Denn tatsächlich werden Vergewaltigungen immer häufiger und in immer grösserem Ausmass ganz gezielt als Kriegstaktik eingesetzt, um den Gegner zu demütigen und zu demoralisieren. Der Entscheid dürfte immense Konsequenzen haben.

    Fredy Gsteiger

  • Mario Corti vor dem Zürcher Obergericht.

    Mario Corti freigesprochen

    Der letzte Swissair-Chef Mario Corti ist vom Zürcher Obergericht vollumfänglich freigesprochen worden.

    Anders als die Vorinstanz vor Jahresfrist befreite das Obergericht den 62-Jährigen in der Berufungsverhandlung von der Kostenauflage und gewährte ihm 680 000 Franken Prozessentschädigung.

    Der Kanton Neuenburg, der belgische Staat sowie zwei staatseigene belgische Beteiligungsgesellschaften hatten die erstinstanzlichen Freisprüche für Corti als Geschädigte in zwei Anklagepunkten des ganzen Swissair-Komplexes angefochten.

    Beat Soltermann

  • Immer mehr Menschen flüchten nach Europa

    Noch nie waren soviele Menschen auf der Flucht wie jetzt: 67 Millionen. Diese Zahl hat die Uno diese Woche bekannt gemacht, kurz vor dem Welt-Flüchtlingstag.

    Für die steigende Zahl verantwortlich sind Klima- und andere Umwelt-Katastrophen, Hunger, aber auch die hohe Zahl von Konflikten und Kriegen etwa in Irak, in Somalia, in Afghanistan. Die meisten Menschen auf der Flucht bleiben auf ihren Kontinenten. Aber die Zahl der Flüchtlinge in Richtung Westen steigt. Das hat Roland Schönbauer im Gespräch bestätigt. Er ist Leiter des Uno-Flüchtlingshilfswerks in Wien.

    Hans Ineichen

  • Garfield wird 30

    Frech und faul. Aber dennoch millionenschwer: das ist Garfield, der erfolgreichste Kater der Welt, und das seit 30 Jahren.

    Er war die erste Katze, die in die Welt der Comics einbrach und zwar lawinenartig.

    Simone Mir Haschemi (ARD)

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Monika Oettli