Macht-Teilung in Kenia

  • Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 28. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 28. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Kenia einigen sich Regierung und Opposition auf eine Teilung der Macht.

Weitere Themen:

Preisüberwacher Rudolf Strahm kritisiert die Lobbyisten.

Der Bundesrat will kein neues Gesetz gegen Kriminalität im Internet.

In 100 Tagen beginnt die EURO 2008.

Beiträge

  • Hoffnung auf Ende der Krise in Kenia

    Zwei Monate nach Ausbruch der schweren Krise in Kenia haben die beiden zerstrittenen politischen Führer Mwai Kibaki und Raila Odinga ein Abkommen unterzeichnet, in dem sie die Teilung der Macht zwischen ihren Parteien vereinbaren.

    Das nährt Hoffnungen, dass der gewaltsame Konflikt bald beendet werden könnte. Bislang starben 1500 Menschen, rund eine halbe Million Menschen wurden vertrieben.

    Ruedi Küng und Casper Selg

  • Preisüberwacher kritisiert die Lobbyisten

    Wichtige Reformen, um die Hochpreisinsel Schweiz zu bekämpfen, seien blockiert, sagt der ehemalige SP-Wirtschaftspolitiker und Preisüberwacher Rudolf Strahm. Die Schuld weist er den Lobbyisten zu.

    Von seiner Tätigkeit zieht der abtretende Preisüberwacher jedoch eine positive Bilanz. Im letzten Jahr habe die Allgemeinheit 290 Millionen Franken einsparen können.

    Priscilla Imboden

  • Kein neues Gesetz gegen Kriminalität im Internet

    Im Kampf gegen die Kriminalität im Internet will der Bundesrat keine neuen Gesetzesbestimmungen. Justitzministerin Eveline Widmer-Schlumpf ist der Meinung, das geltende Recht genüge, um Internet-Delikte zu ahnden.

    Um terroristische Internetseiten besser zu überwachen, soll aber mehr Personal einsetzt werden. Ausserdem soll die Schweiz der Europakonvention für Internet-Kriminalität beitreten.

    Katrin Hug

  • Skandal um Tessiner Finanzdirektorin Masoni

    Bei den Tessiner Skigebieten in Bosco Gurin und in Carì herrscht viel Ungewissheit. Es steht nicht gut um das Imperium des Seilbahnkönigs Giovanni Frapolli. Der Kanton Tessin und der Bund haben 30 Millionen in die Anlagen gepumpt.

    Zu leichtfertig, stellte eine Administrativuntersuchung diese Woche fest. Es soll geprüft werden, ob Subventionsgelder zurückgefordert werden sollen. Nun sich die Politik, wo die Akten in dieser Sache geblieben sind. Im Archiv des Finanzdepartements der damaligen Chefin Marina Masoni fehlen Unterlagen aus 12 Jahren.

    Alexander Grass

  • Thaksin ist wieder in der Heimat.

    Ex-Premier Thaksin ist zurück in Thailand

    Der vom Militär gestürzte thailändische Premierminister Thaksin Shinawatra ist nach 18 Monaten im Exil in seine Heimat zurückgekehrt. Thaksin, wegen Korruption und Amtsmissbrauch angeklagt, ist gegen Kaution auf freiem Fuss.

    In der Zeit seines Exils gewann Thaksins Partei die Wahlen. Er selbst sagte jedoch noch auf dem Flughafen: «No more politics». Urs Morf, Thailand-Korrespondent der NZZ, glaubt ihm allerdings nicht. Wieviel Unterstützung hat Thaksin noch?

    Casper Selg

  • Lukratives Geschäft mit der EURO 2008

    Die EURO 2008 ist eine der grössten Sportveranstaltungen der Welt. Sie soll weiter eine gigantische Party werden. Und sie wird eine riesige Werbefläche sein.

    Um in diesem Spektakel nicht unterzugehen, bezahlen einzelnen Firmen Riesensummen als offizielle Uefa-Partner.

    Charles Liebherr

  • Ivan Rebroff.

    Sänger Ivan Rebroff gestorben

    Der Sänger Ivan Rebroff ist tot. Rebroff, der mit bürgerlichem Namen Hans-Rolf Rippert hiess, starb im Alter von 76 Jahren.

    Der im Berliner Bezirk Spandau geborene Künstler, der sich 1953 den Künstlernamen Rebroff zulegte, pezialisierte sich schon früh auf russische Folklore. 1968 wurde er in der Rolle des Milchmanns «Tevje» im Musical «Anatevka» bekannt.

    Claus Menzel

  • Rätseln über Regierungsstil von Putin/Medwedew

    Am 2. März wählt Russland einen neuen Präsidenten. Dass Dmitri Medwedew gewählt wird, gilt als sicher. Er wird vom derzeitigen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt und hat keine echte Konkurrenz zu fürchten.

    Wenn Medwedew Präsident wird, wird Putin Ministerpräsident. Doch diese Doppelherrschaft gibt in Russland zu reden. Die Öffentlichkeit rätselt, wie dieses Tandem in der Praxis zusammen regieren wird.

    Max Schmid

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Monika Oettli