Martine Aubry neue Chefin der französischen Sozialisten

  • Samstag, 22. November 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 22. November 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 22. November 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach langen Grabenkämpfen und erst im zweiten Wahlgang haben 135 000 französische Sozialisten den Parteivorsitz neu bestellt. Mit 42 Stimmen Vorsprung wurde Martine Aubry zu Gunsten von Ségolène Royal, der ehemaligen Kandidatin für das Amt des französischen Präsidenten.

Weitere Themen

Turin ist das Zentrum der italienischen Wirtschaftskrise.

Die Regional- und Gemeindewahlen in Venezuela bringen Hugo Chavez in Bedrängnis.

Der Prozess um den Mord an der Moskauer Journalistin Anna Politkowskaja wird verhandelt.

Beiträge

  • Martine Aubry steht Frankreichs Sozialisten vor.

    Schwierige Zukunft für französische Sozialisten

    Die frühere Arbeitsministerin Martine Aubry wird die erste Frau an der Spitze der französischen Sozialisten: Mit gerade mal 42 Stimmen Vorsprung gegenüber Ségolène Royal gewann sie die Urabstimmung.

    50,02% der rund 135 000 Stimmberechtigen entschieden sich für Aubry und gegen Royal, die ehemalige Kandidatin für das französische Präsidentenamt.

    Aubry will «linke Verankerung»

    Martine Aubry ist Bürgermeisterin von Lille und gehört zur linken Garde der «parti socialiste». Ihre Gegnerin Royal hingegen kämpft für eine Öffnung zur Mitte und einen harten Generationenwechsel innerhalb der Partei. Sie verlangte vergeblich eine Wiederholung der Wahl.

    Philipp Scholkmann

  • Turin von der Wirtschaftskrise erschüttert

    In den letzten Jahren versuchte sich das italienische Industriezentrum Turin von der Abhängigkeit des Autobauers Fiat zu lösen. Und obwohl dies teilweise gelungen ist, wird die Region jetzt besonders von der Wirtschaftskrise getroffen.

    In Turin und Umgebung sind insgesamt 450 Firmen in Schwierigkeiten. Im Dezember werden vermutlich rund 50 000 Arbeiter zuhause bleiben müssen.

    Rolf Pellegrini

  • Chavez verliert langsam die Unterstützung im Land.

    Hugo Chavez in Bedrängnis

    An den Kommunal- und Gemeindewahlen in Venezuela kämpft Hugo Chavez unzimperlich gegen politische Gegner und krampfhaft ums politische Überleben.

    Gemäss der britischen Zeitung «The Guardian» beschuldigt die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch die Regierung von Hugo Chavez, in Gerichten die Macht übernommen zu haben sowie Medien, Bürger und Gewerkschaften einzuschüchtern. Chavez' Antwort war es, die Vertreter der Organisation aus dem Land zu werfen.

    Ulrich Achermann

  • Getrübter Goldboom in Australien

    Mit der Wirtschaftskrise wird Gold als Wertanlage wieder interessant. Für die Goldgiessereien in Australien, einem der wichtigsten Goldproduzenten der Welt, eröffnet der Goldboom nicht nur gute Perspektiven. Denn dieser Industriezweig wurde in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt.

    Urs Wälterlin

  • Brendel gehört zu den wichtigsten Pianisten des 20. Jahrhunderts.

    Alfred Brendel tritt von der Konzertbühne

    Ende Jahr will sich der 77-jährige Pianist Alfred Brendel vom Konzertbetrieb zurückziehen. Der in Tschechien geborene Österreicher mit deutsch-italienischen Wurzeln gehört zu den wichtigsten Vertreter seines Fachs.

    Norbert Graf

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Fredy Gsteiger