Massenfestnahmen in Pakistan

  • Sonntag, 4. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 4. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 4. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Pakistans Präsident Musharraf geht gegen Oppositionelle vor und setzt die Parlamentswahl vom Januar aus.

Weitere Themen:
Dramatische Lage im Überflutungsgebiet von Mexiko. Die mexikanische Regierung ist überfordert vom Chaos.

und

Guatemalas Gegenwart ist düster, über die Zukunft entscheidet die Präsidentschaftswahl.

Beiträge

  • Pakistans Machthaber Musharraf setzt die Wahlen aus

    Nach der Ausrufung des Ausnahmezustandes herrschte heute Sonntag in Pakistan eine gespannte Ruhe. In den ersten 24 Stunden des Ausnahmezustandes wurden nach Regierungsangaben 400 bis 500 Oppositionelle festgenommen. Darunter auch namhafte Politiker und Menschenrechts-Aktivsten.

     Musharraf selbst stellte sich in einer TV-Rede als Hüter der Demokratie dar.

    ARD-Korrespondent Bert Kanthak

  • Chaos und Verzweiflung im Katastrophengebiet von Mexiko

    Mexiko kann die Flutkatastrophe nicht mehr alleine bewältigen. Weite Teile des Landes stehen unter Wasser, Verbindungswege sind unterbrochen, Hunderttausende fliehen vor den braunen Wassermassen, die der Regen innerhalb weniger Tage anwachsen liess.

    Jetzt hat die mexikanische Regierung die internationale Staatengemeinschaft um Hilfe gebeten.

    Robert Stähli

  • Präsidenten-Stichwahl in Guatemala

    In Guatemala entscheidet sich heute Sonntag, wer das Land in die Zukunft führen wird: Der Ex-General und Patriot Otto Pérez Molina oder der Sozialdemokrat und Textilunternehmer Àlvaro Colom.

    Die Stichwahl für die Präsidentschaft hat am Morgen begonnen. Laut Umfragen liefern sich die beiden Kandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

    ARD-Kollege Michael Castritius

  • Eine neue Bank soll Südamerika Unabhängigkeit sichern

    Sieben Länder Südamerikas gründen am Montag bei einem Präsidentengipfel in Caracas die Bank des Südens. Gedacht ist diese als regionale Entwicklungsbank, die die Abhängigkeit der Region von den USA und den Bretton-Woods-Institutionen lockern soll.

    Die Idee hat sich Venezuelas umtriebiger Präsident Hugo Chavez ausgedacht.

    Ulrich Achermann

  • Kritik an psychologischer Soforthilfe

    Besonders belastende Ereignisse können tiefe seelische Wunden reissen, die es zu verhindern oder immerhin zu dämpfen gilt. Seit dem Swissair-Absturz, 9/11, Zug, Luxor oder dem Tsunami haben Notfall-SpezialistInnen Hochkonjunktur.

    Bei solchen Ereignissen wird mittlerweile sofort psychologische Erste Hilfe angeboten, sogenannte Debriefings.

    Doch Studien zeigen nun, dass genau diese nicht halten, was sie versprechen.

    Katharina Bochsler

Moderation: Simone Fatzer