Matteo Renzi tritt ab - will aber wieder an die Spitze

  • Sonntag, 19. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 19. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 19. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der frühere italienische Premierminister Matteo Renzi am Kongress seines partito democratico, PD

    Matteo Renzi tritt ab - will aber wieder an die Spitze

    Matteo Renzi ist nun auch als Chef der Regierungspartei, des Partito Democratico, zurück getreten. Damit ist Renzi derzeit ohne Amt.

    Doch das soll sich, wenn es nach ihm geht, ganz schnell wieder ändern: Renzi möchte erneut Parteichef werden und wäre liebend gern auch Spitzenkandidat für die nächsten Wahlen. Der erster Stolperstein aber ist seine eigene Partei: die linke Minderheit ist auf und dran sich abzuspalten.

    Franco Battel

  • Portraits von Kim Jong Nam (links), der in Malaysia ermordet wurde - und sein Halbbruder Kim Jong Un (rechts), der derzeitige Diktator Nordkoreas

    Was steckt hinter dem Mord an Kim Jong Nam?

    Vor einer Woche starb auf dem Flughafen von Kuala Lumpur Kim Jong Nam, der ältere Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un. Die malaysischen Ermittler vermuten, dass er vergiftet wurde.

    Seither wird spekuliert, ob das Regime in Pjöngjang dahinter steckt und wenn ja, was der Mord zu bedeuten hat. Rüdiger Frank, Professor für Ostasienwissenschaften an der Universität Wien, kennt Nordkorea so gut wie kaum jemand sonst im deutschen Sprachraum. Er ist erst gestern aus Pjöngjang zurück gekommen. Das Gespräch.

    Roman Fillinger

  • Die Aussenminister der Ukraine, Deutschlands, Russlands und Frankreichs treffen sich zu einem gemeinsamen Gespräch an der Münchner Sicherheitskonferenz.

    Die Welt im Stresstest

    Was will die neue US-Regierung? Welche Rolle können die EU, die Nato, die Uno oder die OSZE noch spielen? Wie geht man an die Lösung aktueller Konflikte? Antworten hätte die Münchner Sicherheitskonferenz liefern sollen.

    Doch nach drei Tagen Diskussionen zwischen dreissig Staatschefs und achtzig Ministern herrscht Ratlosigkeit. Die Analyse.

    Fredy Gsteiger

  • Bei den Dreharbeiten zur Filmserie «missing steps»: Rechts im Bild ist der Regisseur Charles Okafor, in der Mitte der Hauptdarsteller ebenfalls aus Nigeria, daneben eine Statistin aus der Schweiz.

    Filme sollen Migranten abschrecken

    Die Schweiz macht zur Zeit einen umstrittenen Versuch in Prävention: Sie produziert eine Fernseh-serie, die Menschen in Nigeria vor Augen führen soll, wie gefährlich der Weg in den Norden ist und wie hart das Leben hier sein kann.

    So will die Schweiz Nigerianerinnen und Nigerianer von der Migration abhalten. In den letzten Tagen drehte eine nigerianische Filmcrew in der Schweiz für die Serie. Ein Besuch auf dem Filmset.

    Samuel Burri

  • Wahlplakate im Wallis: rechts das Plakat für den CVP-Kandidaten Christophe Darbellay, links die Kandidaten des rechtsbürgerlichen Bündnisses mit dem abtrünnigen CVP-Mitglied Nicolas Voide (rechts).

    Politik und Seitensprünge im Wallis

    Der Kanton Wallis ist traditionell CVP-Land. Und so sollte es für ihren Spitzenkandidaten eigentlich ein Leichtes sein in die Kantonsregierung gewählt zu werden. Zumal wenn er, wie Christophe Darbelley, vorher Präsident der CVP Schweiz war.

    Doch zwei Wochen vor den Staatsratswahlen ist Darbelleys Wahl unsicher. Grund dafür sind zwei Seitensprünge: Sein eigener, privater, und der politische Seitensprung eines anderen CVP-Schwergewichts.

    Priska Dellberg

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Matthias Kündig