Mehr Asylsuchende aus Eritrea als aus Syrien

  • Montag, 20. Juli 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 20. Juli 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 20. Juli 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Junge Männer aus Eritrea nach ihrer Ankunft in der Schweiz, in der Zivilschutzanlage von Lumino.

    Mehr Asylsuchende aus Eritrea als aus Syrien

    Die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz ist im zweiten Quartal des Jahres deutlich angestiegen, das zeigt die neue Statistik des Staatssekretariats für Migration. Besonders viele Asylsuchende kommen aus Eritrea.

    Elmar Plozza

  • Nestlé wolle die Menschen weiterbringen, sagt der Projektleiter bei Nestlé. In Nigeria etwa, indem die Ausbildung nicht bloss theoretisch sei. Die «Prämie» für einen guten Abschluss ist der Besuch in der Schweiz.

    Migrationspartnerschaft - Erfahrungen aus Nigeria

    Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé bildet in Nigeria Polymechaniker und Techniker aus - im Rahmen der Migrationspartnerschaft. Die fünf besten von ihnen hat der Bund nun in die Schweiz eingeladen - für ein dreimonatiges Praktikum bei Nestlé.

    Wer profitiert von dieser Migrationspartnerschaft?

    Samuel Burri

  • Die fünf Migrationspartnerschaften kosten den Bund bis zu zehn Millionen Franken pro Jahr - und sie verursachen offenbar viel Aufwand in der Verwaltung. Bild: Im Februar 2011 wurde die Partnerschaft zwischen der Schweiz und Nigeria besiegelt.

    Zweifel an der Wirkung von Migrationspartnerschaften

    Nigeria, Tunesien, Kosovo, Serbien und Bosnien - mit diesen fünf Staaten hat die Schweiz sogenannte Migrationspartnerschaften abgeschlossen. Austausch-Projekte und Ausbildungen sollen die Heimatländer dazu motivieren, abgewiesene Asylsuchende wieder zurückzunehmen. Eine Bilanz.

    Dominik Meier

  • Nach einer Explosion rennen viele Leute in Panik weg von einem Kulturzentrum in Suruc.

    Attentat im Kulturzentrum von Suruc

    Beim einem Anschlag in der türkischen Stadt Suruc an der Grenze zu Syrien sind mindestens 28 Menschen getötet worden. Ein Sprengsatz ist im Garten eines kurdischen Kulturzentrum explodiert. Vieles deutet darauf hin, dass der «Islamische Staat» hinter dem Attentat steckt.

    Inga Rogg

  • Fünfzehn zu Null -  dieses seltene Resultat konnte der Präsident des Uno-Sicherheitsrates verkünden.

    Uno-Sicherheitsrat billigt Atomabkommen mit Iran

    Der Uno-Sicherheitsrat hat grünes Licht gegeben für die Aufhebung von sieben Sanktions-Resolutionen gegen Iran. Einstimmig. Schritt für Schritt und unter Bedingungen sollen diese Sanktionen nun aufgehoben werden.

    Sollte sich Iran nicht an das Abkommen halten, treten die Sanktionen allerdings automatisch wieder in Kraft.

    Fredy Gsteiger

  • Die diplomatische Öffnung zwischen Kuba und den USA ist im Alltag der Menschen auf Kuba kaum zu spüren.

    In Havanna weht wieder das Sternenbanner

    Kuba und die USA nehmen offiziell diplomatische Beziehungen auf - nach über 50-jähriger Feindschaft. Nun eröffnen beide Staaten ihre Botschaften in den jeweiligen Hauptstädten. Die Bevölkerung auf Kuba spürt allerdings kaum etwas von der wirtschaftlichen Öffnung.

    Gespräch mit Oscar Alba, Korrespondent des Tages-Anzeigers in Kuba.

    Simone Fatzer

  • Der  renommierte Urknallforscher Stephen Hawking sagt: «Wir glauben, dass das Leben auf der Erde spontan entstanden ist. Die Rechnung ist einfach: In einem unendlich grossen Universum muss es einfach noch weiteres Leben geben».

    100 Millionen Dollar für die Suche nach Aliens

    Ist die Erdbevölkerung alleine im Universum? Die Frage beschäftigt die Menschheit schon lange. Seitdem es die technischen Möglichkeiten erlauben, horcht man in den Weltraum und hört nichts als leeres Rauschen. Ein russischer Milliardär will die Suche nach Leben im All nun wieder ankurbeln.

    Daniel Theis

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Tobias Gasser