Mehr Konsequenz gegen Zwangsehen gefordert

  • Mittwoch, 14. November 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 14. November 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 14. November 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Bundesrat will konsequenter gegen Zwangsheiraten und arrangierte Ehen vorgehen.

Weitere Themen:

In manchen Kantonen lohnt sich Arbeit für Sozialhilfebezüger nicht. 

Das Wirtschaftswachstum in Afrika hat sich laut dem Weltbankbericht deutlich verbessert.

Die Parlamentswahl in Russland wird zunehmend zu einer Abstimmung über Präsident Wladimir Putin.

Beiträge

  • Der Bundesrat sagt Zwangsehen den Kampf an

    Der Bundesrat will entschiedener gegen Zwangsheiraten und arrangierte Ehen vorgehen.

    Zivilstandsbeamte sollen sich vor einer Eheschliessung vergewissern, dass diese freiwillig eingegangen wird. Es könne aber schwierig bleiben, eine Zwangsheirat nachzuweisen.

    Als Sofortmassnahme sollen Heiraten von Personen unter 18 Jahren nicht mehr anerkannt werden.

    Patrik Wülser

  • Sozialhilfe ist oft lukrativer als Arbeit

    Sozialhilfeleistungen sind von Kanton zu Kanton teil sehr unterschiedlich. Genauso unterschiedlich sind die Anreize, Arbeit zu suchen oder sich eher auf Sozialhilfe zu verlassen.  Das zeigt eine Studie der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS).

    Am schlechtesten fahren Personen in Appenzell und im Tessin, am besten jene im Wallis.

    Wie kommt es zu solchen Differenzen?

    Martin Durrer im Gespräch mit SKOS-Präsident Walter Schmid

  • Der Aufschwung ist in Afrika angekommen

    Nach langen Zeiten des Rückgangs und der Stagnation wächst die Wirtschaft in Afrika wieder. Laut einem Bericht der Weltbank hat sich das Wachstum im südlichen Afrika dem in der restlichen Welt angeglichen.

    Seit Mitte der 1990er-Jahre erzielten die schwarzafrikanischen Staaten jährlich ein Wirtschaftswachstum von mehr als fünf Prozent.

    Markus Mugglin

  • Neuer Reichtum für wenige in Afrika

    Die Weltbank hat Afrika den Aufschwung attestiert. Die Zahlen wollen nicht so recht zu Aidsepidemien, Kriegen und Korruption passen.

    Ist der Aufschwung im Land sichtbar?

    Martin Durrer im Gespräch mit Ruedi Küng

  • Ex-Führer der Roten Khmer erlitt Schlaganfall

    Der ehemalige Staatschef Kambodschas, Khieu Samphan, hat einen Schlaganfall erlitten.  Nach Berichten örtlicher Medien sollte Samphan demnächst von dem Uno-Tribunal, das die Verbrechen der Roten Khmer ahnden soll, angeklagt werden.

    30 Jahre nach dem Völkermord warten hunderttausende Opfer derSchreckensherrschaft der Roten Khmer noch immer auf Vergeltung.

    Peter Achten

  • Russlands Präsident träumt von der Ewigkeit

    Am 2. Dezember wählt Russland ein neues Parlament. Die Parlamentswahl wird immer mehr zu einer Volksabstimmung über Präsident Putin hochstilisiert.

    Putin selbst tut viel, um diesen Eindruck zu verstärken. Bei einem Besuch in Sibirien sagte er etwa, ein deutlicher Sieg seiner Partei würde ihm das «moralische Recht» geben, auch nach seinem Rücktritt als Präsident im kommenden Mai eine einflussreiche Rolle zu behalten.

    Max Schmid

  • Begegnung mit zwei früheren Häftlingen von Abu Ghraib

    Der Skandal um das Gefängnis von Abu Ghraib in Irak liegt schon mehr als drei Jahre zurück. Ende April 2004 gingen die Bilder um die Welt, die entlarvten, dass die amerikanischen Besatzer irakische Gefangene folterten.

    Aber wirkliche Gesichter haben die Gefangenen nie bekommen. Die ehemaligen Abu Ghraib-Gefangenen sind nach ihrer Freilassung Flüchtlinge geworden. Viele sind in Syrien gestrandet.

    Iren Meier

Autor/in: Martin Durrer