Mehr Krebsfälle in der Nähe von Atomkraftwerken

  • Samstag, 8. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 8. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 8. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Je näher Kinder bei Atomkraftwerken wohnen, desto häufiger erkranken sie an Krebs, belegt eine deutsche Studie.

Weitere Themen:

Keine Zahlen über Krebsfälle in AKW-Kantonen. 

Trotz Entwarnung bleibt die Angst gross vor Iran.

Verfahrene Situation um die Unabhängigkeit Kosovos.

Der Komponist Karlheinz Stockhausen ist tot. 

Beiträge

  • Krebsrisiko steigt in der Nähe von Atomreaktoren

    In Deutschland sorgt eine neue Studie über die Gefahr von Atomkraftwerken für Aufsehen. Die Untersuchung zeigt, dass die Zahl krebskranker Kinder steigt, je näher ihr Wohnort an einem Reaktor-Standort liegt.

    Es ist nicht die erste Studie, die einen solchen Zusammenhang feststellt, aber eine besonders gründliche. Studienleiterin ist die Mainzer Professorin Maria Blettner.

    Hans Ineichen

  • Schweizer AKW-Kantone führen keine Krebsstatistik

    Eine Studie über den Zusammenhang von Krebsfällen und den Standorten von Atomkraftwerken könnte in der Schweiz gar nicht durchgeführt werden.

    Zwar kennen 14 Kantone so genannte Krebsregister, aber ausgerechnet die drei AKW-Standortkantone Aargau, Solothurn und Bern führen keine Statistiken.

    Olivia Ebinger

  • Das Misstrauen gegenüber Iran bleibt

    Die internationale Iran-Politik steht Kopf, seit Anfang Woche die US-Geheimdienste ihren Bericht über das iranische Atomprogramm publiziert haben. Militärschläge gegen Teheran sind plötzlich kein Thema mehr, für schärfere Sanktionen schwindet der Rückhalt.

    An einer Konferenz in Bahrain diskutieren Politiker, Militärs und Geheimdienstler aus den USA, Europa und dem Nahen Osten über die neue Lage. Dabei wird vor allem eines deutlich: Die Angst vor den iranischen Ambitionen ist nach wie vor enorm.

    Fredy Gsteiger

  • Kosovo-Troika erklärt Gespräche für gescheitert

    Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hat jetzt den Bericht der Kosovo-Troika in Händen. Die Troika, bestehend aus der EU, der USA und Russland räumt ein, dass es ihr nicht gelungen sei, eine einvernehmliche Lösung zwischen Serben und Kosovo-Albanern zu finden.

    Die Kosovo-Albaner streben die Unabhängigkeit von Serbien an,Serbien will die abtrünnige Provinz nicht ziehen lassen. Eine verfahrene Situation also. Wie ist die Stimmung nach den gescheiterten Verhandlungen in Serbien?

    Hans Ineichen im Gespräch mit Walter Müller

  • Karlheinz Stockhausen bei Proben (2004).

    Die Vaterfigur der neuen Musik ist tot

    Der deutsche Komponist Karlheinz Stockhausen ist tot. Wie erst jetzt bekannt wurde, starb er am Mittwoch im Alter von 79 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in seinem Wohnort Kürten bei Köln.

    Stockhausen gilt als einer der renommiertesten Komponisten der Nachkriegszeit und als Pionier der elektronischen Musik. Sein Werk umfasst nach Angaben des Stockhausen-Verlages 362 Werke.

    Thomas Adank

Autor/in: Hans Ineichen