Mehr Mittel für erneuerbare Energien

  • Dienstag, 2. Dezember 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 2. Dezember 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 2. Dezember 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Bisher unberührte Bächlein sollen unberührt bleiben, doch in Naturschutzgebieten sollen Wind- oder Solarkraftwerke gebaut werden können.

    Mehr Mittel für erneuerbare Energien

    Der Nationalrat hat beschlossen, wie die erneuerbaren Energien künftig gefördert werden sollen. Neu gibt es auch Fördergelder für den Ausbau grosser Wasserkraftwerke. Kleine bisher unberührte Bäche sollen künftig aber verschont bleiben.

    Christian von Burg

  • Bei der Photovoltaik rechnet die KEV-Stiftung mit einer Wahrscheinlichkeit der Realisation von 85 Prozent.

    Gerangel KEV-Finanzierung

    Um den Atomausstieg zu schaffen, will der Nationalrat erneuerbare Energien stärker mit Fördergeldern unterstützen. Doch auf der Warteliste für die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) stehen über 34'000 Investoren.

    Mit der höheren Vergütung werde man nicht einmal die Hälfte davon realisieren können, meint der KEV-Verantwortliche.

    Philipp Burkhardt

  • Die South-Stream Pipeline in der Nähe von Belgrad, Serbien.

    «South Stream»-Pipeline: Noch nicht gebaut und schon gekappt

    Die Pipeline «South Stream» hätte russisches Gas nach Westeuropa bringen sollen. Doch das russische Energieunternehmen Gazprom hat das Projekt gestoppt. Schuld seien die EU und ihre Blockadehaltung, sagte Putin.

    In Wahrheit dürfte Putin froh sein, einen Sündenbock gefunden zu haben, meint Experte Vasily Astrov.

    Urs Bruderer

  • Matthias Platzeck: «Bei der Krim-Annexion handelt es sich um einen Bruch von Völkerrecht.»

    Dialog auf Augenhöhe mit Russland

    In Deutschland wird hitzig die Debatte über den richtigen Umgang mit Putin geführt. Auch wegen einer Äusserung von Matthias Platzeck. Der frühere SPD-Vorsitzende verlangt, die Annexion der Krim müsse nachträglich völkerrechtlich geregelt werden.

    Als Vorsitzender des deutsch-russischen Forums propagiert er den Dialog mit Moskau.

    Simone Fatzer

  • 218 Abfallhalden gibt es in Italien; 16 davon mit hochgiftigem Müll. Und in Griechenland ist die Situation nicht besser.

    Müll-Strafen: EuGH verurteilt Italien und Griechenland

    Der EU-Gerichtshof in Luxemburg hat Italien und Griechenland wegen ungelöster Abfallprobleme zu 42, resp. zehn Millionen Euro Busse verurteilt. Zudem müssen beide Staaten halbjährlich weitere happige Bussen zahlen, wenn sie die Beseitigung der teilsweise hochgiftigen Abfallhalden verzögern.

    Massimo Agostinis

  • David Tzur: «Um uns vor dem Terror zu schützen, müssen wir Gewalt anwenden.»

    Jerusalem: Kein Ausweg aus der Gewalt

    Seit Wochen kommt es in Jerusalem zu Zusammenstössen zwischen palästinensischen Demonstranten und der israelischen Polizei. Strafmassnahmen, die oft ganze palästinensische Familien treffen, erzeugen einen Teufelskreis von Gewalt und Sühne.

    Iren Meier hat darüber in Tel Aviv mit dem ehemaligen Polizeikommandanten und jetzigen Sicherheits-Politiker David Tzur gesprochen.

    Iren Meier

  • Im kleinen Attal Ayub Slum laust Zora Bi ihr Enkelkind. Ihre 2-jährige Nichte starb im Chemie-Unfall und als sie eineinhalb Jahre später selbst ein Kind gebar, habe das erst nach drei Jahren die Augen geöffnet.

    Chemie-Unfall in Bhopal: Die Katastrophe geht weiter

    Exakt vor 30 Jahren sind 40 Tonnen hochgiftiges MIC-Gas aus einem Tank der amerikanischen Pestizid-Fabrik von Union Carbide in Bhopal entwichen. Das Gas legte sich in einer schweren Wolke über die zentralindische Stadt und tötete etwa 15'000 Menschen, 500'000 wurden verletzt.

    30 Jahre ist es her, doch die Katastrophe zeitigt noch heute Folgen.

    Karin Wenger

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi