Micheline Calmy-Rey auf heikler Misson in Kosovo

  • Freitag, 28. März 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 28. März 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 28. März 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey weiht in Kosovo die neue Schweizer Botschaft ein.

Weitere Themen:

Walter Fust, der Direktor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), geht in Pension.

In die Geiselkrise um die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt kommt Bewegung.  

Der Technologie-Konzern Ruag möchte an die Börse.

Beiträge

  • Calmy-Rey erklärt Schweizer Kosovo-Politik

    Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat in Pristina die Position der Schweiz zu Kosovo erläutert. Sie betonte, nur ein unabhängiger Kosovo könne sich politisch und wirtschaftlich entwickeln.

    Für die Anerkennung der Unabhängigkeit von Serbien spreche auch, dass Kosovo erst als unabhängiger Staat ein realer Partner sei. Und schliesslich gebe es mit 180 000 in der Schweiz lebenden Kosovaren enge menschliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern, sagte Calmy-Rey.

    Robert Stähli

  • Bagdad verlängert Ultimatum an Basra-Miliz

    Die irakische Regierung hat die schiitische Mahdi-Miliz in Basra erneut zum Niederlegen der Waffen aufgefordert.

    Sie verlängerte das entsprechende Ultimatum bis zum 8. April. Wer sich daran halte, könne mit einer finanziellen Belohnung rechnen, sagte der irakische Ministerpräsident Nuri al-Maliki.

    Björn Blaschke

  • Betancourts Mutter betet für ihre Tocher.

    Neue Bewegung im Fall Betancourt

    Berichte über den Gesundheitszustand der in Kolumbien von den Farc-Rebellen festgehaltenen Ingrid Betancourt bringen Bewegung in die Geiselkrise.

    Im Gegenzug zu einer sofortigen Freilassung der vor sechs Jahren entführten franko-kolumbianischen Politikerin sei die Regierung zur Aussetzung der Haftstrafen von Farc-Kämpfern bereit. Dies sagte der kolumbianische Friedensbeauftragte Luis Carlos Restrepo.

    Ulrich Achermann

  • Walter Fust

    DEZA-Direktor Fust geht in Pension

    Vor 15 Jahren wunderten sich viele, als bekannt wurde, dass Walter Fust die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) leiten soll. Nun geht er in Pension. 

    In den 15 Jahren hat sich Walter Fust in der Meinung vieler vom Aussenseiter zum Schattenminister im Aussenministerium hochgearbeitet. Doch er musste auch Niederlagen einstecken.

    Géraldine Eicher

  • «Regenbogen-Liste» will in Italien punkten

    Bei den Wahlen in Italien tritt auch die «Arcobaleno-Liste» an, die Regenbogenliste. Sie ist eine Sammlung von linken Kräften. Rolf Pellegrini hat sich unter ihren bunten Mitgliedern in Bologna umgesehen.

  • Erfinder des Tons war ein Franzose

    Nicht der Amerikaner Thomas Alva Edison habe den Phonographen erfunden, sondern der Franzose Edouard-Léon Scott de Martinville. So frohlockt die gallische Presse.

    Sie verweist auf den «Phonautographen», den Scott schon 17 Jahre vor Edison konstruiert hatte. Ganz selbstlos haben amerikanische Forscher nun den Beweis zu dieser Behauptung geliefert, indem sie das Werk des Franzosen zum Klingen brachten.

    Philipp Scholkmann

  • Sexualverbrecher werden auf Freiheit vorbereitet

    Die Wiedereingliederung von Sexual-und Gewalttätern wird immer mehr in Frage gestellt. Damit drohe die Resozialisierung, diese Errungenschaft des modernen Strafvollzugs, unter die Räder zu geraten, warnen Experten.

    Pascal Krauthammer hat das Massnahme-Zentrum St. Johannsen in Le Landeron besucht. Dort werden Gewalt- und Sexualstraftäter auf das Leben nach ihrer Zeit hinter Gittern vorbereitet.

  • Haltung gegenüber Sexualverbrechern gewandelt

    Das Misstrauen gegenüber wieder eingegliederten Sexual- und Gewaltverbrechern steigt. Das idealtypische Bild eines Verbrechers als Opfer der Gesellschaft, das mit wissenschaftlichen Methoden wieder den richtigen Weg finde, sei revidiert worden, sagt der Rechtshistoriker Lukas Gschwend.

    Pascal Krauthammer

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Judith Huber