Microsoft will mit Yahoo gegen Google antreten

  • Freitag, 1. Februar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 1. Februar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 1. Februar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Software-Riese Microsoft will den Internet-Konzern Yahoo für fast 45 Milliarden Dollar kaufen.

Weitere Themen:

Die UBS will ihre Aktionäre nicht an der Kapitalerhöhung mitmachen lassen. 

Der Einsatz der EU-Friedenstruppen in Tschad verzögert sich wegen heftiger Kämpfe.

Das Uno-Kommitee gegen Frauendiskriminierung kritisiert Saudi-Arabien.

Beiträge

  • Microsoft sagt Google den Kampf an

    Microsoft will sich das angeschlagene Internet-Portal Yahoo einverleiben und damit seine Position gegenüber Google stärken. Der Software-Riese bietet fast 45 Milliarden Dollar für die ewige Nummer Zwei im Internet.

    Ein früheres Übernahmeangebot von Microsoft hatte Yahoo im
    Februar 2007 abgelehnt. Die Fusion wäre die bisher grösste im Internet.

    Charles Liebherr erklärt, was Microsoft so viel wert ist.

    Simone Fatzer

  • UBS schliesst Aktionäre aus

    Die UBS will ihre Aktionäre nicht an der Kapital-Erhöhung mitmachen lassen. Die Finanzspritzen von 13 Milliarden Franken sollen dem Singapurer Staatsfonds GIC sowie einem unbekannten Investor aus Nahost vorbehalten bleiben.

    In einem 20-seitigen Aktionärsbrief begründet die Grossbank, wieso sie an der Erhöhung festhalten und keine Gegen-Anträgen aufmüpfiger Aktionäre will.

    Diese wiederum geben sich kämpferisch und sind überzeugt, an der ausserordentlichen Generalverammlung vom 27. Februar das Blatt doch zu ihren Gunsten wenden zu können.

    Barbara Widmer

  • EU-Mission für Tschad gestoppt

    Die EU hat ihre Friedensmission für Tschad vorläufig gestoppt. Die Lage in dem vom Bürgerkrieg geprägten Land sei zu instabil, erklärte Brüssel.

    In diesen Tagen hätten 3700 Soldaten einer Eufor-Truppe nach Tschad geschickt werden sollen, um Flüchtlinge aus der benachbarten sudanesischen Region Darfur zu beschützen und die internationale Hilfe abzusichern.

    Joe Schelbert

  • Tschad-Mission unter schlechtem Stern

    Heftige Kämpfe zwischen Rebellen und Armee haben die europäische Friedens-Mission in Tschad erneut verzögert. Sie war bereits für vergangenen November geplant.

    Bis vor drei Wochen stand der grösste Einsatz einer EU-Truppe in Afrika auf der Kippe, aus Mangel an Truppen und an Material. Gesichert war er erst, als Frankreich sein Kontingent auf 2000 Mann aufstockte und damit mehr als die Hälfte der ganzen Truppe stellt.

    Daniel Voll

  • EU schaltet sich in Italiens Müll-Krise ein

    Die europäische Kommission hat Italien wegen der wachsenden Abfallberge in Neapel mit einer Busse von gegen 600 Millionen Euro gedroht.

    Brüssel erwartet, dass Rom innerhalb eines Monats einen Plan für die Entsorgung der Abfälle vorlegt.

    Bereits 2007 leitete die EU-Kommission ein Verfahren gegen Rom ein, weil Italien eine Reihe von Vorschriften zur Abfall-Entsorgung nicht korrekt umgesetzt hatte.

    Rolf Pellegrini

  • Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Tadic (l) und Nikolic.

    Anspannung vor Wahlen in Serbien

    Die Kosovo-Frage bestimmt zunehmend den Wahlkampf in Serbien. Auch die Fronten im Volk verhärten sich. Die zweite Runde der Präsidentenwahl ist deshalb auch eine Abstimmung über den Kurs des Landes nach der Abspaltung von Kosovo.

    Am 3. Februar haben die Serben die Wahl zwischen dem EU-freundlichen Amtsinhaber Boris Tadic und dem Ultra-Nationalisten Tomislav Nikolic. Es wird ein knappes Rennen erwartet.

    Walter Müller

  • Saudi-Arabien wegen Frauen-Diskriminierung gerügt

    Das Uno-Kommitee gegen Diskriminierung von Frauen hat Saudi-Arabien scharf kritisiert. In einem Länderbericht wirft es dem Königreich vor, seine Frauen zu entmündigen.

    Laut Bericht gibt es offenbar dennoch so etwas wie Fortschritte, doch diese sind selbst im Königreich für viele noch allzu zaghaft.

    Fredy Gsteiger

  • Waldbrand zerstörte Lebensmut der Griechen

    Ein Halbes Jahr nach dem grossen Brand in Griechenland warten die Betroffenen immer noch auf Hilfe. Politiker hatten viel versprochen, aber wenig gehalten.

    Wochenlang brannten letzten Sommer auf dem Peleponnes die Wälder. Über achtzig Menschen starben in den Flammen, hunderte Häuser wurden zerstört und ganze Wälder verkohlten.

    Werner van Gent

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Anneliese Tenisch