Milliarden für die Bahn

  • Donnerstag, 18. Oktober 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 18. Oktober 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 18. Oktober 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Bundesrat will 5,2 Milliarden in die Bahn-Infrastruktur investieren und darüber hinaus weitere Ausbauprojekte planen. Aber die Finanzierung der künftigen Etappen ist noch nicht gelöst.

Weitere Themen:

Frankreichs Eisenbahner protestieren gegen Sarkozys Reformen.

Benazir Bhutto wird in Pakistan mit Jubel empfangen.

Der defizitäre britische Rundfunksender BBC baut 1800 Stellen ab.

Beiträge

  • Bahn-Infrastruktur soll zügig ausgebaut werden

    Die Mehrkosten bei der Neat sollen die Bahnentwicklung nicht einschränken. Deshalb will der Bundesrat den Fonds um eine Milliarde aufstocken. Die Vorhaben zur Zukünftigen Entwicklung der Bahninfrastruktur (Zeb) sollen so finanziert werden können.

    Doch die Kantone sind mit dem Zeb-Projekt unzufrieden. Deshalb verspricht der Bundesrat umgehend ein Nachfolge-Projekt an die Hand zu nehmen. Doch die Finanzierung der künftigen Etappen ist noch nicht gelöst.

    Olivia Ebinger

  • Sarkozys erster Machtkampf mit der Strasse

    Staus und verwaiste Bahnhöfe in Frankreich: Mit einem flächendeckenden Streik haben die französischen Gewerkschaften die Kraftprobe mit Präsident Nicolas Sarkozy gesucht. Der öffentliche Nah- und Fernverkehr wurde weitgehend lahm gelegt.

    Der Protest richtet sich gegen die geplante Abschaffung der Rentenprivilegien für Staatsbedienstete. Für Sarkozy ist der Streik der erste Machtkampf mit der Strasse seit seinem Amtsantritt im Mai.

    Philipp Scholkmann

  • Lokführer legen Deutschlands Nahverkehr lahm

    Stillstand auf deutschen Schienen: Die Lokomotiv-Führer der Gewerkschaft GDL haben bereits zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen gestreikt. Sie kämpfen für höhere Löhne und einen eigenständigen Gesamtarbeitsvertrag.

    Doch die Stimmung kippt. Die deutschen Lokführer stossen mit ihren Streiks in der Bevölkerung je länger je mehr auf Ablehnung.

    Ursula Hürzeler

  • Bhutto will in Pakistan zurück an die Macht

    Nach acht Jahren im Exil ist die frühere pakistanische Premierministerin Benazir Bhutto bei der Rückkehr in ihre Heimatstadt Karachi triumphal empfangen worden. Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen jubelten Hunderttausende ihrem Idol zu.

    Die 54-Jährige hat Militärmachthaber Pervez Musharraf den Kampf angesagt. Ihr Ziel sei die Wiederherstellung der Demokratie und das Ende der Militärdiktatur. Wie hat sich Pakistan in den Jahren ihrer Abwesenheit verändert?

    Hans Ineichen im Gespräch mit René Schell

  • Britische BBC baut Stellen ab

    Die defizitäre staatliche britische Radio- und Fernsehanstalt BBC baut in den nächsten Jahren 1800 Stellen ab und streicht das Programmangebot vor allem im Fernsehen zusammen. Die BBC-Beschäftigten sollen zudem medienübergreifend Programme für Fernsehen, Radio und Internet produzieren.

    Die Gewerkschaften drohen mit Streiks. Mit dem Stellenabbau setze die BBC falsche Prioritäten. Die BBC mit ihren rund 23 000 Beschäftigten weist derzeit ein Defizit von 4,8 Milliarden Franken auf.

    Martin Alioth

  • Der schwierige Weg zum EU-Reformvertrag

    Die europäischen Staats- und Regierungschefs verhandeln am EU-Gipfel in Lissabon über den Reformvertrag. Mit dem Vertrag will sich die auf 27 Länder angewachsene Europäische Union eine neue Rechtsgrundlage geben.

    Zweieinhalb Jahre nach dem Untergang des Verfassungsprojekts erwartet der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso einen Erfolg bei den Verhandlungen.

    Thomas Oberer

  • Zoellick will Weltbank auf Vordermann bringen

    Die Weltbank ist die grösste Entwicklungs-Organisation der Welt. Niemand finanziert mehr und grössere Entwicklungsprojekte als dieses internationale Institut.

    Seit vier Monaten steht die Weltbank unter neuem Präsidium. Nachfolger von Paul Wolfowitz ist Robert Zoellick. Der neue Weltbank-Präsident will die Weltbank besser, schneller und billiger machen.

    Markus Mugglin

  • Der Kampf der Weltbank gegen Korruptions-Gelder

    Die Weltbank hat bereits vor geraumer Zeit versprochen, den Kampf gegen die Korruption anzuführen. Der neue Weltbank-Präsident Robert Zoellick setzt nun neue Akzente.

    Für ihn steht fest, dass der Kampf gegen die Korruption nicht nur die Entwicklungsländer angeht. Zoellick will die internationalen Finanzzentren und Banken zur Mitarbeit drängen. Dies könnte auch die Schweiz angehen.

    Markus Mugglin

Autor/in: Hans Ineichen