Milliarden für die EU-Infrastruktur

  • Mittwoch, 26. November 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 26. November 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 26. November 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Jean-Claude Juncker, Präsident der Europäischen Kommission, präsentiert  dem Parlament einen Plan für Wachstum, Beschäftigung und Investitionen in Strassburg am 26. November  2014.

    Milliarden für die EU-Infrastruktur

    315 Milliarden Euro will EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in den nächsten drei Jahren in die europäische Infrastruktur investieren. Er möchte so der europäischen Wirtschaft einen Wachstumsschub verpassen.

    Dafür schlägt er einen Fonds vor, mit wenig öffentlichem und viel privatem Geld. Kann das funktionieren? Gespräch mit dem Volkswirtschaftsprofessor Hanno Beck.

    Oliver Washington und Peter Voegeli

  • Gute Zeiten seien da, um Schulden ab- und nicht aufzubauen, meint Serge Gaillard, Direktor der Eidgenössischen Finanzverwaltung.

    Sparen statt investieren - eine kluge Strategie?

    Geld gibt es zur Zeit fast gratis. Trotzdem investiert der Bund nicht. Er spart und baut Schulden ab. Bei der Budgetdebatte im Nationalrat ist der Schuldenaufbau kein Thema, denn Schulden haben auch im Parlament ein schlechtes Image.

    Géraldine Eicher

  • Wir brauchen rund um die Uhr eine gewisse Menge Strom im Netz, die sogenannte Grundlast.

    Gesucht: Sauberer Strom, rund um die Uhr

    Das gab es wahrscheinlich noch nie. Geschlagene fünf Tage lang will der Nationalrat über die zukünftige Energiepolitik debattieren. Die grosse Frage ist: Wie produzieren wir genügend und genügend sauberen Strom, zu attraktiven Preisen - ohne die Atomkraftwerke.

    Sarah Nowotny

  • Senegalesische Frauen während einer Veranstaltung in Matam, Senegal.

    Die afrikanische Grossfamilie wird zum Klischee

    In den Afrikas Städten wollen viele junge Paare nur noch ein oder zwei Kinder. Mit Eltern und Geschwistern halten sie zwar regelmässig Kontakt, aber sie ziehen sich lieber zurück, am liebsten in einer modernen Wohnung. Das ändert auch das Frauenbild - zum Beispiel in Senegal.

    Monika Oettli

  • Das Ölangebot dürfte in den nächsten Jahren eher steigen. Auf längere Sicht ist wohl mit tieferen Ölpreisen zu rechnen.

    Billiges Öl macht OPEC nervös

    Öl kostet immer weniger. Seit Juni ist der Preis für ein Fass um einen Drittel gefallen, aktuell dümpelt er bei rund 80 Dollar je Fass. Tiefe Preise und neue US-Konkurrenz - das sogenannte Fracking - das kann der Organisation erdölexportierender Länder OPEC gar nicht recht sein.

    Die Nervosität vor der nächsten OPEC-Sitzung morgen in Wien ist gross.

    Maren Peters

  • Eine Statue aus Afghanistan wird vorübergehend im «Afghanistan Museum im Exil» in Bubendorf untergebracht. Bild-Copyright: Friedel Ammann.

    Als Taliban mit schwerem Gepäck in die Schweiz kamen

    Bedrohte Kulturgüter sollen in der Schweiz in einem ehemaligen Munitionsdepot der Armee in Affoltern am Albis gelagert werden können. Die Schweiz hat bereits Erfahrung mit ausländischen Kulturgütern im Exil: mit dem privaten Afghanistan-Museum in Bubendorf.

    Marlène Sandrin

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Tobias Gasser