Milliardenbussen für global tätige Grossbanken

  • Mittwoch, 20. Mai 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 20. Mai 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 20. Mai 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Die UBS hatte sich selber angezeigt und damit die Ermittlungen der US-Aufsichts- und Justizbehörden ins Rollen gebracht; nicht zuletzt deswegen ist die Busse wahrscheinlich überraschend tief ausgefallen.

    Milliardenbussen für global tätige Grossbanken

    Wegen Devisenkursmanipulationen werden neben der UBS vier weitere internationale Grossbanken von den US-Behörden bestraft. Insgesamt bezahlen CitiCorp, JP Morgan, Barclays, Royal Bank of Scotland und die UBS Bussen von gut 2,5 Milliarden US-Dollar.

    Es trifft nicht immer nur die Schweiz, sagt Bankenprofessor Alfred Mettler von der Georgia State University in Atlanta.

    Eveline Kobler und Peter Voegeli

  • Die Unternehmen tun das, was sie schon immer getan haben: Versuchen, irgendwie über die Runden zu kommen - da von Bundesbern kaum Hilfe zu erwarten ist.

    Den Industriestandort Schweiz stärken - auf getrennten Wegen

    Für einmal sind sich Arbeitgeber und Gewerkschaften einig: Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hinterlässt tiefe Spuren in der Industrie. Umsatzrückgang und Stellenabbau sind die Folgen. Arbeitgeber und Gewerkschaften schaffen es aber trotzdem nicht, gemeinsame Forderungen zu formulieren.

    Massimo Agostinis

  • Blick über Prag. Tschechien liegt attraktiv – mitten in Europa, an Deutschland und Österreich angrenzend und nach wie vor mit guten Beziehungen ostwärts bis nach Russland. Die Leute sind gut ausgebildet und die Arbeit ist viel billiger als in der Schweiz.

    Tschechien will nicht nur günstige Werkbank sein

    Wenn es darum geht, die Produktion aus der Schweiz zu verlagern, denken Schweizer Unternehmer vor allem an Zentral- und Osteuropa. Insbesondere Polen, die Slowakei und Tschechien haben sich als Standorte bewährt.

    Im Allgemeinen freut man sich über die Schweizer Investoren - allerdings nicht über alle gleich.

    Urs Bruderer

  • Viele Technologie-Kader sind libertär gesinnt, träumen von einem Land ohne Regierung, von einem Internet-Nirwana ohne Zentralstaat. Peinlich war es, als sich dann herausstellte, dass Facebook, Google, Microsoft und Twitter allesamt ihre Kundendaten an die NSA übergeben hatten.

    Schadensbegrenzung - Technologiefirmen und Geheimdienste

    Vor bald zwei Jahren hat Edward Snowden öffentlich über den Umfang der US-Geheimdienst-Überwachung im In- und im Ausland informiert. Für Unternehmen wie Google, Apple und Facebook waren die Enthüllungen extrem geschäftschädigend.

    Die Technologieunternehmen versuchen nun, den Schaden zu begrenzen.

    Priscilla Imboden

  • Seit sieben Jahren lebt Amin aus Somalia (im blauen T-Shirt, hinten) in der Schweiz, als anerkannter Flüchtling. Seit vier Jahren hat er bei Gemüsebauer Andreas Eschbach (rechts im Bild) eine feste Stelle, im Sommer wie im Winter.

    Flüchtlinge als Arbeitskräfte für Schweizer Bauern

    Etwa 30'000 ausländische Erntehelfer verpflichten die knapp 60'000 Schweizer Bauernbetriebe jedes Jahr. Nach dem Ja zur Zuwanderungsbegrenzung wird das bald nicht mehr möglich sein. Die Bauern hoffen deshalb auf anerkannte Flüchtlinge als Arbeitskräfte.

    Besuch bei einem Gemüsebauer im Baselbiet, wo bereits seit 20 Jahren Flüchtlinge arbeiten.

    Christian von Burg

  • Ein Vater von der moslemischen Minderheit der Rohingya - mit seinen zwei Kindern.

    Wende im Drama um Bootsflüchtlinge in Südostasien

    Nach zahlreichen Hilfsappellen der Uno wollen Malaysia und Indonesien nun doch 7000 Bootsflüchtlinge auf dem südchinesischen Meer aufnehmen. Die Hilfe sei aber zeitlich begrenzt und werde nicht weiter ausgedehnt. Zudem erwarten die Länder Hilfe von der internationalen Gemeinschaft.

    Thailand hat keine Zusicherungen gemacht.

    Urs Morf

  • Rafael Correa lässt sich bejubeln - an einem Marsch zum 1. Mai in der equadorianischen Hauptstadt Quito.

    Südamerikas «Caudillos» sterben nicht aus

    In Argentinien, Brasilien und Chile sind zwar Frauen im höchsten Amt, als Staats- und Regierungschefinnen. Ansonsten aber ist in Südamerika die Politik immer noch eine Männer-Domäne. Zu einem «Caudillo», einem besonders starken Mann gehört ein besonders autoritäres Verhalten.

    Ein Jugendlicher in Equador hat das kürzlich am eigenen Leib erfahren.

    Ulrich Achermann

Moderation: Peter Voegeli, Redaktion: Isabelle Jacobi