Milliardenhilfe für den Gazastreifen zugesagt

  • Montag, 2. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 2. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 2. März 2009, 19:00 Uhr, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Eine internationale Geberkonferenz in Sharm ash-Sheik hat rund drei Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt. Mit Geld allein ist es vermutlich aber nicht getan.

Weitere Themen:

Mit Beginn der Frühjahrssession im Parlament hat dort auch die BDP Fraktionsstärke. Für die Partei von Bundesrätin Widmer-Schlumpf heisst das: mehr Mitsprache, mehr Geld, mehr Redezeit.

Vor 50 Jahren wurde das Album «Kind of Blue» eingespielt - die meistverkaufte und wohl bekannteste Jazz-Platte aller Zeiten.

Dossier: In Den Haag hat das internationale Tribunal für den Libanon seine Arbeit aufgenommen, das den Mord am früheren Regierungschef Hariri untersuchen soll.

Beiträge

  • Rekordverlust beim Versicherer AIG

    Der amerikanische Versicherungskonzern AIG hat im vergangenen Jahr rund 100 Milliarden Dollar Verlust angehäuft. In Zeiten, in denen die Milliarden längst zur üblichen Grössenordnung geworden sind, haben derartige Zahlen ihre Schockwirkung verloren. 

    Fest steht aber: Der AIG-Quartalsverlust von mehr als 60 Milliarden Dollar  ist der grösste in der Wirtschaftsgeschichte.

    Was steht hinter diesen Zahlen? Wie erklärt man 100 Milliarden Dollar Verlust?

    Beat Soltermann

  • Geberländer sagen Milliarden für den Gazastreifen zu

    Sechs Wochen nach dem Krieg im Gazastreifen haben Vertreter von rund 70 Staaten und internationalen Organisationen im ägyptischen Küstenort Sharm ash-Sheik über den Wiederaufbau beraten. Sie sagten mehrere Milliarden Dollar Hilfe zu.

    Die umfangreichsten Zusagen kommen aus Saudiarabien, den USA und von der Europäischen Union. Das Geld dürfte ausreichen, um die Kriegsschäden zu beseitigen.

    So schnell aber wird das nicht gehen: Mit Geld allein lässt sich der Wiederaufbau im Gazastreifen nicht umsetzen.

    Robert Stähli

  • Al-Baradei moniert mangelnde Zusammenarbeit Irans

    Irans Atomprogramm sorgt wieder für Diskussionen auf internationaler Ebene. Zum ersten Mal hat nun ein ranghoher US-Militär erklärt, die Regierung in Teheran besitze genügend angereichertes Uran, um eine Atombombe zu bauen.

    Die Internationale Atomenenergiebehörde IAEO drückt sich vorsichtiger aus. Deren Chef Mohammed al-Baradei machte aber dennoch deutlich, Iran lasse weiterhin jegliche Transparenz vermissen - und nährte damit den Verdacht, Iran strebe insgeheim nach Atombomben. Al-Baradei sagt ausserdem: Auch Syrien arbeitet an einem Atomprogramm.

    Fredy Gsteiger

  • Die Politikerin der leiseren Töne

    Die Bürgerlich-Demokratische Partei BDP ist die jüngste Partei im Bundeshaus - und seit der Frühjahrssession arbeitet sie in Fraktionsstärke.

    Mit der Wahl des Glarner Politikers Martin Landolt in den Nationalrat vor drei Wochen hat die BDP dafür die erforderlichen fünf Mitglieder im eidgenössischen Parlament.

    Für die Partei von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat das gleich mehrere Konsequenzen: Sie erhält mehr Sitze in den Kommissionen, 200 000 Franken vom Bund und mehr Redezeit. Zudem rückt eine Politikerin in den Fokus, die eher leisere Töne anschlägt.

    Oliver Washington

  • Kritischer Blick auf die Wasserkraft

    Kritischer Blick auf die Wasserkraft Die Wasserkraft ist in letzter Zeit wieder gefragt: Mehr als 500 kleine Wasserkraftwerke sind in der Schweiz geplant. Sie sind ein wichtiger Teil der Strategie des Bundes, der erneuerbare Energie fördern will.

    Allerdings kann auch die Herstellung erneuerbarer Energie die Umwelt gefährden.

    Priscilla Imboden

  • Miles Davis im Studio.

    Vor 50 Jahren: Ein Meilenstein des Jazz wird gelegt

    Am 2. März 1959 wurde in einem New Yorker Studio das meist verkaufte Jazz-Album eingespielt: «Kind of Blue». Aufgenommen wurde es von sechs Musikern, von denen damals jeder einzelne bereits ein Star war.

    Bandleader war Miles Davis. «Kind of Blue» wurde zum Überklassiker des Jazz, der Song «So What» zum erfolgreichsten Stück des Albums.

    Beat Blaser

  • Die Amischen sind eine Glaubensgemeinschaft mit Wurzeln in der Schweiz und Deutschland.

    Amish Banking: Schwarze Zahlen auch in Krisenzeiten

    In Lancaster County, einem Landstrich der Amish in Pennsylvannia, weiss ein Banker genau, wie man eine Bank führt: Bill O'Brien benutzt alles bis hin zum Kirchenregister, um die Kreditwürdigkeit seiner Kunden zu prüfen.

    Weil die Amish - eine Glaubensgemeinschaft mit Wurzeln in der Schweiz und Deutschland - nach ganz eigenen Regeln leben, musste O'Brien auch nach besonderen Methoden suchen, um seine Bankgeschäfte abzuwickeln.

    Er macht solides Banking nach alter Schule, und die Hometown Heritage Bank, die jährlich rund 300 Millionen Dollar an Krediten an Amish vergibt, hatte 2008 eines ihrer besten Jahre.

    Peter Voegeli

  • Schwierige Arbeit für das Hariri-Tribunal

    Das internationale Tribunal zum Mord am früheren libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri hat seine Arbeit aufgenommen. Für die Familie des 2005 getöteten Politikers besteht kein Zweifel: Sie vermuten Syrien hinter dem Anschlag.

    Auf die Richter in Den Haag wartet eine schwierige Arbeit: Die politische Opposition im Libanon stellt seine Legitimität grundsätzlich in Frage. Das Tribunal wurde von der Uno eingesetzt - gegen den Willen der Opposition und eines Teils der Bevölkerung.

    Iren Meier

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer