Millionen-Forderung der SBB

  • Freitag, 19. Februar 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 19. Februar 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 19. Februar 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Unterhalt des SBB-Netzes kostet 60 Prozent mehr als bisher budgetiert. Wie soll das finanziert werden?

Weitere Themen:

Ricardo Lumengos «Wahlhilfe»: die rechtlichen Fragen, die sich stellen.

Deutschlands vermittelt im Konflikt zwischen der Schweiz und Libyen - nicht ohne Grund.

Ist der Putsch in Niger ein Schritt Richtung Demokratie?

Der spektakuläre Bau: Gespräch über die Ingenieursarbeit an der ETH-Bibliothek in Lausanne.

Beiträge

  • SBB fordert mehr Geld vom Bund

    Die SBB braucht 850 Millionen Franken mehr pro Jahr, um das Eisenbahnnetz instand zu halten. Sonst komme es zu mehr Störungen und Verspätungen. Das ist eine deutlich höhere Summe als bisher angenommen. Und viel mehr, als der Bundesrat zahlen will. Die Reaktionen fallen heftig aus.

    Géraldine Eicher

  • Politische Verantwortung für SBB-Finanzloch

    Spätestens mit der Eröffnung der Bahn 2000 im Oktober 2004 hat der Verkehr auf dem SBB-Schienennetz in grossem Ausmass zugenommen und damit auch die Belastung und Abnützung der Bahn-Infrastruktur. Die Politik hätte wissen müssen, dass dies massive Zusatzkosten nach sich zieht.

    Zusätzliches Geld bereitgestellt hat sie aber nicht. Und auch die Kontrolle der Bundesbehörden hat offensichtlich versagt.

    Philipp Burkhardt

  • Deutschland vermittelt nicht ohne Grund in Libyen-Affäre

    In Berlin verhandeln Deutschland, Libyen und die Schweiz weiter über eine Lösung der Geisel-Affäre. Dass Deutschland dabei eine besondere Rolle spielt, ist kein Zufall, sagt Deutschland-Korrespondentin Ursula Hürzeler. p>

    Ursula Hürzeler

  • Ricardo Lumengos «Wahlhilfe»

    Der Bieler SP-Nationalrat Ricardo Lumengo, der als erster Schwarzer in der Grossen Kammer sitzt, ist ins Zwielicht geraten. Der Jurist soll bei zwei Wahlen Stimmzettel anderer ausgefüllt haben. In einem Fall wurde Anklage erhoben. Ein Fehler, bedauert Lumengo.

    Er habe die Wahlen nicht verfälschen, sondern den Wählenden lediglich helfen wollen. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf.

    Oliver Washington

  • Die neue Bibliothek der ETH-Lausanne.

    Komplexe Bauweise der neuen ETH-Bibliothek

    Die neue ETH-Bibliothek in Lausanne ist ein spektakulärer Bau des japanischen Architektenpaares Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa. Oben ist das Gebäude mit runden Lichteinfällen versehen, an verschiedenen Stellen hat es Wölbungen oder Hügel.

    Die aufgewölbten Stellen sind unten nicht gestützt, sondern schweben ohne tragende Struktur.

    Der Bau war eine Herausforderung. «Geht nicht, gibt es nicht», sagt Professor Manfred Grohmann, Teilhaber des Ingenieurbüros Bollinger und Grohmann in Frankfurt, welches dieses Projekt mit Schweizer Partnern umgesetzt hat. Doch teuer könnte der Bau später noch werden?

    Casper Selg

  • Al-Baradei: Neuer Hoffnungsträger der ägyptischen Opposition

    In Ägypten erwartete die Opposition sehnlichst die Rückkehr von Mohammed al-Baradei, Friedensnobelpreisträger und bis vor zweieinhalb Monaten Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA).

    Das Regime von Präsident Hosni Mubarak hingegen wäre froh, er würde nicht an den Nil zurückkehren.

    Denn obwohl al-Baradei sich noch nicht eindeutig festgelegt hat, wird er als möglicher Herausforderer bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr gehandelt.

    Iren Meier

  • Putschisten wollen Niger Demokratie bringen

    Das westafrikanische Niger spielt eine strategische Schlüsselrolle. Der Sahelstaat ist eines der Hauptförderländer von Uran, dem wichtigsten Rohstoff der Atomindustrie.

    Nun kam es in Niger zum politischen Umsturz: Militärs übernahmen die Macht, setzten die Verfassung ausser Kraft und schlossen die Grenzen. Die Putschisten wollen dem Land Demokratie bringen.

    Ruedi Küng

  • Gilbertes Hotel in Courgenay vor dem Aus

    300'000 Soldaten und Offiziere soll die Soldatenmutter Gilberte de Courgenay gekannt haben. So jedenfalls singt es der Soldatensänger Hanns in der Gand in einem Lied von 1917. Gilbertes Eltern führten im jurassischen Courgenay das «Hotel de la Gare».

    Es ist noch heute ein touristischer Anziehungspunkt. Aber möglicherweise nicht mehr lange - es soll verkauft werden.

    Patrick Mülhauser

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber