Müll türmt sich in Neapel

  • Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 10. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 10. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Die Abfallkrise in Neapel macht der italienischen Regierung arg zu schaffen. Die Schweiz geht mit ihren Müllbergen ganz anders um.

Weitere Themen:

Als erster US-Präsident trifft George W. Bush die palästinensische Führung in Ramallah zu Gesprächen.

Frankreich diskutiert heftig über die angekündigte Abschaffung der Werbung am öffentlichen Fernsehen.

Die St. Galler SVP hat in den letzten Wochen eine Berg- und Talfahrt erlebt.

Beiträge

  • Rom kämpft gegen Abfallberge in Neapel

    Zur Entlastung der im Müll erstickenden Stadt Neapel wird jetzt ein Teil des Abfalls auf die Insel Sardinien verschickt.

    Sardinien reagierte damit auf einen Appell von Ministerpräsident Romano Prodi, der die Regionen des Landes aufgerufen hat, Müll aus Neapel und der kampanischen Umgebung zu übernehmen. 

    Auch Deutschland wird in den nächsten Wochen wohl noch mehr kampanischen Müll entsorgen als bisher schon. In Italien wächst derweil die Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung.

    Rolf Pellegrini

  • Vermittler reist erfolglos aus Kenia ab

    Die Gespräche in Kenia unter Vermittler John Kufuor sind abgebrochen worden. Der Chef der Afrikanischen Union ist aus Nairobi abgereist.

    Dafür sollen nun eine Reihe anderer afrikanischer Persönlichkeiten, darunter Ex-Uno-Generalsekretär Kofi Annan, mit den beiden Streithähnen Mwai Kibaki und Raila Odinga weiter verhandeln.

    Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht?

    Casper Selg im Gespräch mit Ruedi Küng

  • Schweizer produzieren Unmengen von Abfall

    Die Gegend um Neapel versinkt im Abfall. Auch andere Länder und Regionen in Europa produzieren viel Müll. Der Unterschied liegt aber darin, dass sie anders damit umgehen.

    Daniel Johann Lang ist Umweltwissenschafter an der ETH Zürich, spezialisiert auf Fragen der so genannten Umweltentscheidungen. Wie viel Abfall produziert denn die Schweiz?

    Casper Selg im Gespräch mit Johann Lang

  • Nahost-Reise von Bush bringt wenig Ergebnisse

    US-Präsident George W. Bush will vor seinem Ausscheiden aus dem Amt im Januar 2009 erreichen, dass Israeli und Palästinenser Frieden schliessen. Diese Hoffnung stellte er über seinen aktuellen Besuch in Israel und den Palästinensergebieten.

    Doch, ähnlich wie bei der Friedenskonferenz in Annapolis, blieb auch diesmal vieles im Vagen.

    Iren Meier

  • Skepsis gegenüber Sarkozys Fernseh-Plänen

    Die Reformagenda des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy enthält in der Substanz wenig Überraschendes. Ein Punkt aber sorgt für hitzige Diskussionen: Die angekündigte Abschaffung der Werbung am öffentlichen Fernsehen. Man fragt sich, was er damit bezweckt und vermutet Hintergedanken.

    Philipp Scholkmann

  • Berg- und Talfahrt bei der SVP St. Gallen

    Die Politwelt des St. Galler Nationalrats Toni Brunner ist in den letzten Wochen ordentlich durchgeschüttelt worden. Zunächst wählte ihn das Stimmvolk mit einem Traumresultat wieder in den Nationalrat. Doch dann verpasste er im zweiten Wahlgang den Sprung in den Ständerat.

    Nun geht es darum, den Tritt im Alltag wieder zu finden. Viel Zeit bleibt nicht : In St.Gallen stehen im März Gesamterneuerungswahlen an.

    Roland Wermelinger

  • London setzt auf Atomenergie

    Die Regierung von Gordon Brown hat den Bau neuer Atomkraftwerke beschlossen. Gebaut und betrieben werden sollen die neuen Anlagen von Privaten.

    Dies ist allerdings laut Gesetz bereits heute möglich. Was wiederum die Frage aufwirft, worin der Beschluss der Regierung denn eigentlich bestehe. Die Opposition hat da einen Verdacht.

    Martin Alioth

  • Polen hat Vorbehalte gegenüber US-Abwehrsystem

    Zum Schutz vor möglichen Angriffen so genannter Schurkenstaaten wollen die USA einen Teil ihres geplanten Abwehrsystems in Osteuropa aufbauen. In Polen sollen Abfangraketen und in Tschechien soll eine Radaranlage errichtet werden.

    Nun hat der neue Ministerpräsident in Warschau, Donald Tusk, seine Zustimmung zur Raketenabwehr von Sicherheitszusagen der Amerikaner abhängig gemacht. Damit hat er auch Tschechien brüskiert.

    Marc Lehmann

Autor/in: Casper Selg