Mutmassliche Unterstützer des «Islamischen Staats» vor Gericht

  • Montag, 29. Februar 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 29. Februar 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 29. Februar 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Der erste Terrorprozess in der Schweiz findet unter massiven Sicherheitsmassnahmen am Bundesstrafgericht in Bellinzona statt.

    Mutmassliche Unterstützer des «Islamischen Staats» vor Gericht

    In Bellinzona müssen sich vier Iraker vor dem Bundesstrafgericht verantworten. Ihnen wird vorgeworfen, islamistische Terroristen unterstützt und in der Schweiz einen Anschlag vorbereitet zu haben.

    Alexander Grass

  • «No Problem, that’s natural», sagt Ali-Akbar Velayati, ein enger Berater des iranischen Ayatollahs,  zum Wahlresultat.

    Irans Reformer kommen gestärkt aus den Wahlen

    In Iran zeichnet sich ein moderateres Parlament ab, das Präsident Rohanis Reformkurs nicht mehr so stark bremsen wird.

    Bei der Wahl für den Expertenrat – dem Gremium der 88 Kleriker, die die Nachfolge des Revolutionsführers bestimmen – mussten die Hardliner eine schwere Niederlage einstecken. Die Begegnung mit einem einflussreichen Konservativen in Teheran.

    Iren Meier

  • Da Mazedonien fast keine Flüchtlinge mehr über die Grenze lässt, bleiben immer mehr in Griechenland.

    «Die Flüchtlingskrise einem Land aufzubürden: unverantwortlich»

    Weil an der Grenze von Mazedonien kein Durchkommen mehr ist, warten zurzeit zehntausende Männer, Frauen und Kinder in Griechenland darauf, in Richtung Norden weiterreisen zu können.

    Für Griechenland, das in enormen wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, ist die Belastung durch die Flüchtlingskrise gewaltig. Wirtschaftsberater Jens Bastian lebt und arbeitet seit 16 Jahren in Athen. Das Gespräch.

    Simone Fatzer

  • Die ersten Flüchtlinge der privaten Initiative «Humanitäre Korridore» sind am Montag von Beirut nach Rom geflogen worden.

    Flüchtlinge durch «humanitären Korridor» nach Italien

    Blockierte Flüchtlinge auf der Balkanroute, die unter Kälte und Hunger leiden. Dass es auch anders gehen könnte, zeigt ein italienisches Projekt: Private haben Geld gesammelt und holen mit staatlicher Bewilligung 1000 Flüchtlinge legal und sicher nach Europa.

    Die ersten sind am Römer Flughafen Fiumicino eingetroffen.

    Franco Battel

  • Der Gewerkschaftsbund traut den Gerichten nicht und befürchtet, dass die Härtefallklausel nicht immer zugunsten der Secondos und Secondas ausgelegt werden könnte. Er richtet deshalb den Aufruf an alle Ausländerinnen und Ausländer der zweiten Generation : Lasst euch jetzt einbürgern!

    Ein Schweizer Pass für Secondas und Secondos

    Das Nein zur Durchsetzungsinitiative sei auch ein Ja zu den Secondos in der Schweiz, sagt der Schweizerische Gewerkschaftsbund. Er ruft die Ausländer und Ausländerinnen der zweiten Generation deshalb dazu auf, sich einbürgern zu lassen.

    Philipp Burkhardt

  • Längere Öffnungszeiten sollen nicht nur gegen den Einkaufstourismus helfen, sondern auch generell mehr Einnahmen bringen - gerade am Samstag.

    Längere Ladenöffnungszeiten – kaum mehr zu verhindern?

    Der Nationalrat ist klar für längere Ladenöffnungszeiten. Die Vorlage geht zurück in den Ständerat, der dies noch knapp verworfen hat. Der Schweizer Detailhandel hofft darauf, mit längeren Ladenöffnungszeiten höhere Umsätze zu erzielen.

    Er leidet darunter, dass immer mehr Leute im Ausland einkaufen oder ihre Waren übers Internet bestellen. Doch was bringen längere Öffnungszeiten?

    Gaudenz Wacker und Lukas Mäder

  • Es gibt wilde Demos, weniger wilde und ruhige. Und dann gibt es noch die hier: Ein Cellostudent bringt die Leute mit Musik von Bach in Stimmung, auch die Redner treten ruhig auf. Sie betonen den Zusammenhalt. Im Januar traten zuerst die Primarschullehrer in Streik, dann die der Mittelschulen, jetzt sind die Hochschulen an der Reihe. Ein Viertel der Angestellten meiner Fakultät macht mit bei den Protesten, sagt ein Biologieprofessor.

    Die Sorge um Bildung ist stärker als die Angst vor Flüchtlingen

    Der slowakische Premier Robert Fico und seine sozialdemokratische Partei Smer lagen bisher in Umfragen weit vorne. Ficos aggressive Politik gegen Flüchtlinge und Muslime verfing, obwohl es in der Slowakei kaum welche gibt.

    Wegen Protesten gegen Missstände im Bildungswesen drohen der Regierungspartei plötzlich massive Verluste.

    Urs Bruderer

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Judith Huber