Nach dem Frankenschock: Zwischen Personalabbau und Innovation

  • Freitag, 11. September 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 11. September 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 11. September 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Seit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses muss die Export-Wirtschaft ihre Preise gegen unten anpassen. Gespart wird auch beim Personal: Arbeitszeiten werden verlängert oder Stellen abgebaut. Das «Echo der Zeit» diskutiert mit Gästen die Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft.

Wie funktioniert die Sozialpartnerschaft in Krisenzeiten? Und wie kann die Schweizer Wirtschaft innovativer werden? Live aus der Oberwalliser Gemeinde Visp, dem Standort des Pharma- und Chemie-Zulieferers Lonza.

Beiträge

  • Die Chemiefabrik Lonza mit 2500 Stellen ist mit Abstand der grösste Arbeitgeber in der Region.

    Herausforderung starker Franken

    Wer über Visp spricht, der kommt fast immer auf die Lonza zu sprechen, den grössten Arbeitgeber im 7000-Seelen-Dorf. Seit über 100 Jahren prägt die Chemiefabrik das Ortsbild. Heute arbeiten mehr als 2500 Angestellte bei der Lonza.

    Die Reportage und das Gespräch mit Jörg Solèr, Standortleiter Lonza, und Johann Tscherrig, Leiter Gewerkschaft Syna Oberwallis.

    Rafael von Matt und Samuel Wyss

  • Susanne Leutenegger Oberholzer, SP-Nationalrätin (rechts) und FDP-Nationalrat Ruedi Noser.

    Die Rezepte der Politik

    Die Wirtschaftsverbände und die bürgerlichen Parteien wollen die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessern. Sie fordern weniger Steuern, Bürokratie-Abbau und einen flexibleren Arbeitsmarkt. Die Linke will die Wiedereinführung des Euro-Mindestkurses und verteidigt den Arbeitnehmerschutz.

    Diskussion mit SP-Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer und FDP-Nationalrat Ruedi Noser.

    Thomas Oberer und Samuel Wyss

  • Ab Brig erreicht man Bern dank dem neuen Basistunnel in einer Stunde und drei Minuten. Bild: «Laptop-Nomade» beim Surfen im Zug.

    Der Talentschwund im Oberwallis

    Der Lötschbergtunnel hat die Reisezeit zwischen dem Oberwallis und der Deutschschweiz massiv verkürzt. Viele Walliser pendeln täglich in die Deutschschweiz. Dem Kanton geht so wichtiges Know-How und die Innovationskraft verloren.

    Gespräch mit Thomas Gsponer, ehemaliger Direktor Industrie- und Handelskammer Oberwallis, und Rita Wagner, Architektin.

    Priska Dellberg und Samuel Wyss

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Tobias Gasser