Nach dem Nein zu USR III – Spurensuche auf dem Land

  • Montag, 13. Februar 2017, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 13. Februar 2017, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 13. Februar 2017, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Albert Rösti sagt, er selber habe im Vorfeld der Abstimmung ein grosses Misstrauen gespürt – auch bei seiner Basis.

    Nach dem Nein zu USR III – Spurensuche auf dem Land

    Dass auch auf dem Land mehrheitlich Nein gesagt wurde zur Unternehmenssteuerreform III, überrascht. In der Berner Gemeinde Uetendorf bei Thun, wo SVP-Präsident Albert Rösti als Gemeindepräsident amtet, wurden 600 Ja-Stimmen und 1411 Nein–Stimmen gezählt.

    Die Suche nach Gründen im SVP-Bauerndorf.

    Peter Maurer

  • Es gab ein zentrales Thema: «Der Mittelstand bezahlt». Es war das Thema der SP – und es war gemäss SRG-Analysen genau die Gruppe, in der am meisten gekippt sind, vom Ja ins Nein», sagt Politologe Claude Longchamp im Gespräch.

    Das Wohlergehen der Wirtschaft - ein schwaches Argument?

    Das Wohlergehen der Wirtschaft, der Steuersegen, den ausländische Firmen manchen Regionen bringen – diese Argumente scheinen beim Schweizer Stimmvolk nicht mehr zu wirken. Was sind die Gründe dafür? Das Gespräch mit dem Berner Politologen Claude Longchamp.

    Isabelle Jacobi

  • Die Festnahme des geflohenen gambischen Innenministers ist für «Trial International» zweifellos ein Erfolg – und für die gambische Opposition ein starkes Signal der Unterstützung.

    «Trial International» als Helfer der Bundesanwaltschaft

    Für die Verfolgung von Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist in der Schweiz eigentlich die Bundesanwaltschaft zuständig. Immer wieder kommt aber der Anstoss für Verfahren nicht vom Bund, sondern von einem privaten Verein namens «Trial International».

    So führten Recherchen der privaten Organisation zur Festnahme des früheren gambischen Innenministers Ousman Sonko. Ein Besuch in der Zentrale der Organisation in Genf.

    Sascha Buchbinder

  • Weil die Giftstoffe PCB und PBDE in der Natur kaum abgebaut werden und bei manchen Tieren die Fortpflanzung stören, wurden sie teilweise bereits in den 1970er-Jahren verboten. In den Flohkrebslein der Tiefsee (Bild) sind sie allerdings immer noch zu finden.

    Auch die Tiefsee ist verschmutzt

    Man weiss mehr über die Oberfläche des Mondes als über die Tiefen der Ozeane, heisst es. Dass die Tiefsee das letzte Gebiet ist, das von menschlichen Aktivitäten kaum berührt ist, stimmt leider nicht; das haben Tiefseeforscher herausgefunden.

    Selbst in elf Kilometer Wassertiefe haben sie giftige Stoffe in grosser Menge gefunden.

    Thomas Häusler

  • Die Türkei spielt die Rolle des harten Nachbarn, der auch zahlenmäßig überlegen ist und eine viel größere Armee besitzt. Sie glaubt, dass sie so ihre Nachbarländer unter Druck setzen kann, zum Beispiel Gerichtsurteile so zu fällen, wie es der Türkei passt. Bild: Die acht aus der Türkei geflüchteten Soldaten.

    Die Türkei droht Griechenland mit Vergeltung

    Ende Januar hat das Oberste Gericht Griechenlands entschieden, dass acht türkische Soldaten nicht an die Türkei ausgeliefert werden. Sie waren nach dem Putschversuch im Juli ins Nachbarland geflüchtet. Die Regierung in Athen fürchtet, dass sich die Beziehungen zu Ankara verschlechtern.

    Rodothea Seralidou

  • In vielen afrikanischen Ländern läuft das Radio noch – wenn alles andere kaputt ist.

    Radio-Kontinent Afrika

    Radio ist weltweit das meistgenutzte Medium. Ganz besonders wichtig ist es in Afrika mit seinen gigantischen Distanzen und seiner schlechten Infrastruktur. Was bedeutet Radio den Afrikanerinnen und Afrikanern? Das Gespräch zum internationalen Tag des Radios.

    Patrik Wülser

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Tobias Gasser