Nachbeben in China lösen Panik aus

  • Dienstag, 13. Mai 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 13. Mai 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 13. Mai 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Nach dem schweren Erdbeben in China ist die Zahl der Toten auf mehr als 12 000 gestiegen. Starke Nachbeben haben für neue Panik in der Provinz Sichuan gesorgt.

Weitere Themen:

Die britische Regierung korrigiert ihr Budget und damit ihren politischen Kurs.

In Pakistan sind neun Minister aus der Regierung ausgetreten.

Die Rhone soll im Wallis mehr Platz erhalten.

Beiträge

  • Retter kämpfen gegen die Zeit.

    Tausende in China verschüttet

    Nach dem schwersten Erdbeben in China seit 30 Jahren steigt die Zahl der Todesopfer laufend. Die staatliche chinesische Nachrichtenagentur spricht derzeit von über 12 000 Toten.

    Die Zahl könnte jedoch weiter steigen: Denn allein in der Stadt Mianyang im Westen des Landes, nahe dem Zentrum des Bebens, wurden über 18 000 Menschen unter Geröllmassen begraben.

    Die Bergungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Allerdings haben die Helfer noch lange nicht alle betroffenen Gebiete erreicht.

    ARD-Korrespondent Frank Hollmann

  • In der Provinz Shaanxi flüchten die Bewohner ins Freie.

    In China findet der Alltag auf der Strasse statt

    Allein in der Provinz Sichuan wurden durch das schwere Erdbeben vom Wochenende nach offiziellen Angaben mehr als 12 000 Menschen getötet. Zehntausende weitere werden noch unter den Trümmern vermutet.

    Nebst Sichuan hat das Beben auch die Nachbarprovinzen verwüstet und Todesopfer gefordert. Zum Beispiel die Provinz Shaanxi. Mit bislang siebzig Todesopfern und einigen Hunderten Verletzten sind die Folgen des Bebens dort jedoch weniger schlimm.

    Brigitte Zingg

  • Premier Brown greift ins Budget ein

    Die britische Regierung korrigiert ihr Budget und damit ihren politischen Kurs. Denn die Steuerpolitik ist ein zentraler Punkt im Regierungsprogramm der Labour-Regierung.

    Erst im April hatte der britische Schatzkanzler Alistair Darling sein erstes Budget vorgestellt, das während elf Jahren die Domäne von Premierminister Gordon Brown gewesen war. Die Opposition spricht von einer demütigenden Kehrtwendung.

    Martin Alioth

  • Pervez Musharraf.

    Pakistans Regierung vor dem Aus

    In Pakistan sind neun Minister aus der Regierung ausgetreten. Damit dürfte die Regierungskoalition nach nur sechs Wochen auseinanderbrechen.

    Mit dem Rücktritt protestieren die Minister gegen die Wiedereinsetzung von 60 Richtern, die Präsident Pervez Musharraf entlassen hatte. Die Richter hatten sich im letzten November geweigert, den Ausnahmezustand anzuerkennen, den Musharraf verhängt hatte.

    Ruedi Mäder

  • Die Rhone soll mehr Platz erhalten

    Die Kantone Wallis und Waadt haben den Plan präsentiert, wie die Rhône 2040 aussehen soll. Sie wollen die alten Korrekturen korrigieren und dem Fluss wieder mehr Raum geben.

    Mit Dämmen hatte man die Rhône in ein gerades Bett gezwängt. Doch der Fluss trat immer wieder über die Ufer und sorgte für schwere Überschwemmungen.

    Nun soll das Flussbett mehr als anderthalb mal so breit werden. Allerdings braucht die dritte Rhônekorrektur viel Land, auch Agrarflächen. Die Opposition der Bauern ist vorprogrammiert.

    Patrick Mülhauser

  • Radio Gloria ist on air

    Ab heute hat die Schweiz zum ersten Mal ein katholisches Radio-Vollprogramm. Das Privatradio «Gloria» strahlt über Kabel, Satellit und Internet 24 Stunden nebst Messen und Gebeten auch Wort-Beiträge aus.

    Religiöse Medien sind in der Schweiz seit langem kein Erfolgsmodell mehr. Katholisch geprägte Tageszeitungen wie das «Vaterland» oder die «Ostschweiz» sind inzwischen aus dem Blätterwald verschwunden, der Genfer «Courrier» kämpft seit Jahren ums Überleben.

    Heidi Kronenberg

  • 30 Jahre «Wege aus der Wohlstandsfalle»

    Der Bericht «Wege aus der Wohlstandsfalle» ist 30 Jahre alt, aber keineswegs veraltet. Er präsentierte Lösungsansätze für eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise.

    Der Bericht war das Resultat eines sehr breit angelegten Nationalfondsprojektes, bei dem Wissenschaftler verschiedener Sparten zusammenarbeiteten. Dreissig Jahre später blicken drei Autoren von damals zurück.

    Priscilla Imboden

  • Der wichtigste Sportmoderator Schwedens

    In Schweden wird jedes Länderspiel der Nationalmannschaft seit bald zwei Jahrzehnten von Lasse Granqvist kommentiert. Heute ist der 41-Jährige der wichtigste Sportmoderator Schwedens.

    Sein leidenschaftlicher und engagierter Stil brachte Granqvist bereits in Bedrängnis, aber auch diverse Auszeichnungen. Granqvist hat zu einer Renaissance des Schwedischen Fussballs beigetragen, seine Berichte geniessen inzwischen Kultstatus.

    Bruno Kaufmann

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Fredy Gsteiger