Nachrichtendienstgesetz: «Man hat die Notwendigkeit gesehen»

  • Dienstag, 17. März 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 17. März 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 17. März 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • «Die Freiheit hat eine Zwillingsschwester, die Sicherheit – und die Freiheit kann nur gewährleistet werden, wenn der Staat für die Sicherheit sorgt», sagt Bundesrat Ueli Maurer.

    Nachrichtendienstgesetz: «Man hat die Notwendigkeit gesehen»

    Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich befriedigt über den Ausgang der Debatte zum neuen Nachrichtendienstgesetz. Die Mehrheit im Nationalrat ist der Ansicht, der Nachrichtendienst brauche bessere Instrumente, um den Terrorismus zu bekämpfen. Die Linke warnte vergeblich vor einer «Totalüberwachung».

    Gaudenz Wacker

  • Nach dem Zyklon «Pam» mit dem Leben davon gekommen: Ein Vater mit seinem Sohn vor dem zerstörten Heim in Port Vila, der Hauptstadt der Insel Vanuatu.

    Vanuatu: «Da ist nichts mehr, absolut nichts mehr»

    Der Zyklon «Pam» hat den Inselstaat Vanuatu im südpazifischen Ozean mit voller Wucht getroffen, die Sturmböen erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern. Präsident Lonsdale machte den Klimawandel für die Katastrophe verantwortlich.

    Das Ausmass der Zerstörung ist noch nicht absehbar, da die meisten der rund 80 Inseln von der Kommunikation abgeschnitten sind.

    Lena Bodewein

  • Aus Eritrea geflüchtet, unterwegs in einer der unwirtlichsten Gegenden der Welt.

    Auf der Suche nach der Pressefreiheit in Eritrea

    Eritrea galt einmal als vorbildlicher Staat in Afrika, mit einer vorbildlichen Verfassung. Heute ist das Land isoliert von den Nachbarn und wird mit eiserner Hand regiert. Die Menschen wagen kaum, sich frei zu äussern. «Die Wahrheit siegt immer», singen die Eritreer in ihrer Nationalhymne.

    Diese zu erfahren, ist aber nicht einfach. Reportage aus Eritrea.

    Patrik Wülser

  • Als Delegierter des Nahost-Quartetts besucht der ehemalige britische Premier Tony Blair eine Schule der Uno in Gaza Stadt.

    Tony Blair im Dilemma zwischen Diplomatie und Geschäftsinteresse

    Als Tony Blair das Amt als britischer Premier abgeben musste, begab er sich keineswegs in den Ruhestand. Er ist Delegierter des sogenannten Nahost-Quartetts - und als PR-Berater für zahlreiche ausländische Regierungen tätig, die teils einen zweifelhaften Ruf geniessen.

    Die Anzeichen mehren sich, dass er sein Amt als Nahost-Gesandter abgeben wird.

    Martin Alioth

  • Der damalige türkische Premier Erdogan und der aserbaidschanische Präsident Aliyew bei der Unterzeichnung der Vereinbarung zum Trans-Anatolian-Natural-Gas-Pipeline-Project «Tanap», am 26. Juni 2012.

    Die Türkei als internationaler Energie-Knotenpunkt

    Der türkische Präsident hat den Startschuss zum Bau der transanatolischen Gas-Pipeline «Tanap» gegeben. Diese soll dereinst Erdgas aus dem aserbaidschanischen Gasfeld «Shah Deniz II» durch die Türkei bis zur Grenze der EU führen; 2019 soll das erste Gas fliessen.

    Geht es der Türkei um die Energieversorgung oder ums Prestige?

    Thomas Seibert

  • Wie die Debatte rund um die Macht der Schweizer Währungshüter weitergeht, dürfte vor allem vom Frankenkurs abhängen.

    SNB - die Schweizer Währungshüterin in guter Gesellschaft

    Am Mittwoch steht in der Session der eidgenössischen Räte eine Sonderdebatte zum starken Franken auf dem Programm. Seit dem folgenschweren Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben, mehrt sich die Kritik an der Machtfülle der SNB.

    Dass sich Notenbanken plötzlich im Zentrum einer politischen Debatte zu ihrer Macht und Unabhängigkeit finden, ist allerdings nicht neu.

    Eveline Kobler

  • Mathematikunterricht am Berner Gymnasium Neufeld. Vor der Wandtafel Mathematiklehrer Simon Bünzli. Fast die Hälfte der Maturanden im Kanton Bern waren in den letzten zwei Jahren in Mathematik ungenügend; jeder Fünfte schaffte nicht einmal die Note 3.

    Mathematik - das schweizweit ungeliebteste Schulfach

    Fast die Hälfte der Maturandinnen und Maturanden im Kanton Bern hat in den letzten zwei Jahren an der Prüfung eine ungenügende Note in Mathematik geschrieben. Kein Fach bereitet Gymnasiasten und Gymnasiastinnen in der Schweiz so viel Mühe wie die Mathematik. Bildungsfachleute sind beunruhigt.

    Woran liegt es?

    Brigitte Mader

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Judith Huber