Nationalbank greift zu drastischen Mitteln gegen Krise

  • Donnerstag, 12. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 12. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 12. März 2009, 19:00 Uhr, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Mit drastischen Massnahmen will die Schweizerische Nationalbank (SNB) gegen die Wirtschaftskrise vorgehen. Sie senkt den Leitzins auf 0,25 Prozent und will mit Devisenkäufen die Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro bremsen.

Weitere Themen:

Das aufgeweichte Liechtensteiner Bankgeheimnis und die Folgen für die Schweiz.

Der Fall Lucie ist kein Musterfall.

Die geplante Anti-Rassismus-Konferenz sorgt für Streit.

Beiträge

  • Nationalbank-Präsident glaubt sich gerüstet gegen die Krise

    Die Schweizer Nationalbank (SNB) greift zu drastischen Mitteln im Kampf gegen die Rezession. Mit einer Senkung des Leitzinses auf 0,25 Prozent und mit Devisenkäufen, um den Franken gegenüber dem Euro abzuwerten, will die SNB die Schweizer Wirtschaft stützen.

    Jean-Pierre Roth, der Präsident der Nationalbank, zur Situation in der Schweiz und zu den Folgen der ergriffenen Massnahmen.

    Eveline Kobler

  • Die Massnahmen der SNB zeichnen ein düsteres Bild

    Die von der SNB angekündigten Massnahmen werden als drastisch eingestuft. Die Notenbank will damit eine massive Rezession verhindern. Doch die Folgen könnten sich auch negativ auf die Wirtschaft auswirken.

    Barbara Widmer

  • Liechtensteins Flucht nach vorne

    Liechtenstein will sich mit seinem schärfsten Kritiker Deutschland an einen Tisch setzen und über ein gegenseitiges Abkommen verhandeln. Auch mit anderen Staaten will das Fürstentum den Informations-Austausch in Steuerfragen regeln.

    Thomas Rüst

  • Kommentar zum Bankgeheimnis

    Das Kartenhaus «Bankgeheimnis» scheint in sich zusammenzufallen. Nach Andorra und Singapur ist nun auch im Fürstentum Liechtenstein das Bankgeheimnis verhandelbar. Nun muss sich zeigen, ob die Schweiz die Lehren aus der Affäre ziehen kann.

    Markus Mugglin

  • Die SP-Bankeninitiative nahm die Diskussion um das Bankgeheimn...

    Vor 25 Jahren lancierte die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) die sogenannte Bankeninitiative, die unter anderem von der Schweiz Amtshilfe bei Steuerhinterziehung verlangte. Die Initiative wurde vom Volk mit 73 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt, auch dank der Kampagne der Banken.

    Oliver Washington

  • Der Fall Lucie ist kein Musterfall

    Der Fall Lucie ist in der Öffentlichkeit und in den Medien ein grosses Thema. Dabei gerät in Vergessenheit, dass viele Menschen von Personen aus ihrem engsten Umfeld getötet werden - was weit weniger Schlagzeilen macht.

    Dominik Meier

  • Streit um Anti-Rassismus-Konferenz

    Eigentlich könnte die Schweiz sich im April wunderbar als Vorkämpferin für die Menschenrechte profilieren, als die sich Aussenministerin Calmy Rey so gerne sieht: denn dann soll in Genf die Uno-Konferenz gegen Rassismus stattfinden.

    Die Uno-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay, warb in Bern für die Uno-Konferenz gegen Rassismus, die im April in Genf stattfinden soll. Doch mehrere Länder boykottieren die Teilnahme, weil sie befürchten, dass der Anlass zur Plattform für Antisemitismus werden könnte.

    Ruedi Mäder

  • Der Kampf gegen Drogen ist noch nicht gewonnen

    An einer Sondergeneralversammlung 1998 sagten die Uno-Mitglieder den Drogen weltweit den Kampf an. Das Ziel, den Drogenkonsum gänzlich zu eliminieren, wurde nicht nur klar verfehlt. In vielen Teilen der Welt hat sich das Drogenproblem sogar noch verschärft.

    Nun wollte man am Wiener Gipfel neue Wege finden, um dem weltweiten Drogenproblem beizukommen

    Fredy Gsteiger

  • Genentech macht sich Sorgen nach Übernahme durch Roche

    Der Basler Pharma-Konzern Roche übernimmt das kalifornische Biotech-Unternehmen Genentech zu 100 Prozent und lässt sich das Geschäft fast 47 Milliarden Dollar kosten. Die vor allem mit Krebsmedikamenten höchst erfolgreiche Genentech soll weitgehend unabhängig weiter operieren können.

    Trotzdem ist die Stimmung in San Francisco spürbar bedrückt.

    Max Akermann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Isabelle Jacobi