Nationalrat zeigt mehr Härte gegen Kriminalität

  • Mittwoch, 3. Juni 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 3. Juni 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 3. Juni 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Das Schweizer Strafrecht ist erst seit zweieinhalb Jahren so in Kraft und bereits soll es wieder geändert werden. Die Mehrheit im Nationalrat will es verschärfen und gegen Kriminalität härter durchgreifen.

Weitere Themen:

Obwohl schon seit fünf Jahren an der 11. Revision der AHV gebastelt wird, ist niemand richtig zufrieden damit.

Strengeren Regeln für Boni sollen Exzesse verhindern, mit denen die Banken die Welt in die Krise geritten hatten.

Die Aussichten des deutschen Touristik- und Handelskonzerns Arcandor, er könne mit Hilfe des Staates gerettet werden, sind dramatisch gesunken.

Beiträge

  • Nationalrat will Strafrecht verschärfen

    Nach nur gerade zweieinhalb Jahren will der Nationalrat das Strafrecht schon wieder ändern. Gegen Kriminalität müsse härter vorgegangen werden, war sich die Ratsmehrheit einig.

    Deshalb will die grosse Kammer bedingte Geldstrafen abschaffen, kurze Haftstrafen wieder einführen, Vergewaltigung sowie Raserdelikte schärfer bestrafen und Killergames neu unter Strafe stellen. Nächste Woche wird der Ständerat über die Verschärfungen debattieren.

    Philipp Burkhardt

  • Strafrechtsdebatte wurde auch in Witzwil verfolgt

    Die Debatte im Nationalrat über ein schärferes Strafrecht ist auch in den Anstalten im bernischen Witzwil verfolgt worden, wo derzeit 190 Gefangene in mehreren offenen und einer geschlossenen Abteilung ihre Strafen absitzen.

    Peter Maurer

  • Alle tun sich schwer mit der 11. AHV-Revision

    Seit eine erste Version der 11. AHV-Revision vor fünf Jahren an der Urne gescheitert war, wird nach neuen Lösungen gesucht. Doch egal welche Lösung diskutiert wird, niemand ist richtig zufrieden damit. So ging es vor einem Jahr im Nationalrat, so läuft es nun im Ständerat.

    Géraldine Eicher

  • Banker sollen Boni verzögert erhalten

    Bankmanager sollen Boni nicht mehr sofort erhalten, sondern erst nach drei Jahren, wenn klar ist, ob ihre Arbeit erfolgreich war. Das schlägt die die Finanzmarktaufsicht (Finma) vor.

    Mit dieser Verzögerung will die Finma verhindern, dass Banken künftig wieder zu hohe Risiken eingehen und damit eine weitere Krise auslösen. Ob sich das Problem damit beheben lässt, ist allerdings fraglich.

    Urs Siegrist

  • Handelsriese Arcandor will Staatshilfe

    Nach den Banken und Opel fordert auch der deutsche Handelskonzern Arcandor Hilfe vom Staat. Doch noch sperrt sich die Regierung in Berlin dagegen.

    Der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte, er sehe angesichts massiver Bedenken der EU kaum noch Chancen auf Staatshilfen aus dem Deutschlandfonds für den Handelsriesen Arcandor.

    Wenn nicht bald schon 650 Millionen Euro irgendwoher kommen, droht das Unternehmen mit seinen zehntausenden von Angestellten Konkurs zu gehen. Arcandor entstand vor 10 Jahren durch die Fusion des Kaufhauses Karstadt und des Versandhauses Quelle.

    Ursula Hürzeler

  • Hohe Erwartungen an Obama in arabischer Welt

    Mit reichlich Gepäck hat US-Präsident Barack Obama seine von Muslimen mit Spannung erwartete Reise durch Nahost begonnen. Den Auftakt bildete ein Treffen mit dem saudi-arabischen König Abdullah.

    Am Donnerstag soll der US-Präsident darlegen, wie die USA ihr gestörtes Verhältnis zur muslimischen und arabischen Welt grundlegend ändern wollen.

    Iren Meier

  • Zeitzeugen über die friedliche Wende in Polen

    Am 4. Juni 1989 fanden in Polen erstmals Wahlen statt, zu denen auch die Opposition zugelassen war. Die unabhängige Gewerkschaft Solidarnosc feierte dabei einen triumphalen Sieg, der die Wende in Polen einleitete und auch für andere Ostblock-Länder Signalwirkung hatte.

    Wie es soweit kommen konnte erklären Zeitzeugen.

    Marc Lehmann

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Roman Fillinger