Nef erhält 275.000 Franken Entschädigung

  • Mittwoch, 20. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 20. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 20. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Bundesrat hat den Rücktritt von Armeechef Roland Nef akzeptiert. Er bekommt 275.000 Franken Entschädigung.

Weitere Themen:

Zwischen den Camioneuren und dem Bundesrat bahnt sich neuer Streit an.

Die Hilfsorganisationen können sich allmählich ein Bild von der Lage im Südkaukasus machen - IKRK-Präsident Jakob Kellenberger im Interview mit SR DRS.

Polen und die USA haben den umstrittenen Vertrag zur Stationierung von Abwehrrakten unterzeichnet - ungeachtet russischer Proteste.

Beiträge

  • Bundesrat steht hinter Schmid

    Nun ist es definitiv: Der Bundesrat hat den Rücktritt von Armeechef Nef angenommen. Die Affäre Nef allerdings hatte immer auch eine andere Dimension: Sie betraf auch dessen Vorgesetzten, Bundesrat Schmid.

    Was haben die Bundesratskolleginnen und -kollegen zu Schmid gesagt? Sprachen sie ihm - wie von Bundesrat Pascal Couchepin angekündigt - tatsächlich das volle Vertrauen aus?

    Oliver Washington im Bundeshaus: Gab es keine Kritik?

  • Streit um LSVA-Erhöhung brandet wieder auf.

    Streit um LSVA-Erhöhung flammt wieder auf

    Der Streit zwischen den Camionneuren und dem Bundesrat schien bereits beigelegt: Finanzminister Hans-Rudolf Merz hatte eingewilligt, die Einführung die geplante LSVA-Erhöhung um drei Jahre zu verschieben.

    Im Gegenzug wollten die Spediteure ihre Einsprachen gegen  eine generelle Erhöhung der LSVA zurücknehmen.

    Nun aber droht Ärger. Der Bundesrat hat den Kompromiss vertagt. Anscheinend trauen sich beide Seiten nicht über den Weg.

    Fredy Gasser

  • Schweizer Städte reagieren unterschiedlich auf Bottelónes.

    Städte reagieren unterschiedlich auf «Botellónes»

    Der Begriff «Botellón» kommt aus dem Spanischen und bedeutet soviel wie «grosse Flasche». Spanische Jugendliche nennen so aber auch ein kollektives Trinkgelage. Nun kommen anscheinend auch die Schweizer Jugendlichen auf den Geschmack.

    Verschiedene Städte haben nun bekannt gegeben, wie sie mit den geplanten Massengelagen umgehen wollen. Lausanne erlässt ein Verbot, Genf setzt auf strenge Auflagen, und Zürich will die Trinkenden selbst zur Kasse bitten.

    Sonja Schmidmeister

  • Jakob Kellenberger, Präsident des IKRK

    Helfer treffen in der Krisenregion Südossetien ein

    In Georgien sind zehntausende Menschen vor den Gefechten geflohen. Nun leben viele von ihnen unter prekären Bedingungen und sind auf Hilfe angewiesen. Bislang hatten die internationalen Hilfsorganisationen praktisch keinen Zugang ins Krisengebiet.

    Erst eine Reise von IKRK-Präsident Jakob Kellenberger nach Tiflis und Moskau machte nun eine Hilfsaktion des Roten Kreuzes möglich. In Kürze soll der erste Konvoi mit Hilfsmitteln in Tshinvali, der Hauptstadt Südossetiens, eintreffen.

    Ruedi Mäder

  • Condoleezza Rice und ihr polnischer Amtskollege Radoslaw Sikorski.

    Polen stimmt Aufbau des US-Raketenschilds zu

    Ungeachtet russischer Proteste hat Polen dem Aufbau eines US-Raketenschilds im eigenen Land zugestimmt. Ein Vertrag, der von beiden Seiten unterzeichnet wurde, regelt die Stationierung amerikanischer Abwehrraketen auf polnischem Territorium.

    Im Gegenzug statten die USA Polen mit Luftabwehr-Raketen vom Typ «Patriot» aus, helfen bei der Modernisierung der polnischen Streitkräfte und stehen dem Land militärisch bei, sollte es angegriffen werden.

    Marc Lehmann

  • Pakistan auch ohne Musharraf vor grossen Problemen

    Auf den Rücktritt von Pakistans Präsident Pervez Musharraf haben zwar viele Pakistaner erleichtert reagiert. Die wenigsten Probleme des krisengeschüttelten Landes sind damit jedoch gelöst.

    Gregor Enste leitet das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Lahore in Pakistan. Die Frage an ihn: Ist der Abgang von Präsident Musharraf wirklich Grund zu Freude?

  • Raiffeisen-Banken trotzen der Finanzkrise

    Die genossenschaftlich verfassten Raiffeisen-Banken sind ein gewisser Anachronismus in der Finanzwelt - und doch sind sie erstaunlich erfolgreich. Ihre Organisationsform verankert die Raiffeisen-Banken in den Regionen, und in der gegenwärtigen Finanzkrise scheint sich das auszuzahlen.

    Die Bankengruppe hat das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte präsentiert. Noch nie konnte sie soviele Kunden gewinnen wie jetzt.

    Manuel Rentsch

  • Erinnern an den August vor 40 Jahren in Prag.

    Vor 40 Jahren: Das Ende des «Prager Frühlings»

    In der Nacht auf den 21. August 1968 walzten Panzer des Warschauer Paktes das nieder, was viele Menschen im Ostblock zuvor einige Wochen lang auf eine Reform des Sozialismus hatte hoffen lassen.

    Zunächst stellten sich die Menschen den Panzern entgegen und versammelten sich zum Protest. Genützt hat das nichts: Der «Prager Frühling» wurde brutal niedergeschlagen.

    Marc Lehmann

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Roman Fillinger