Negativzinsen: Wie Städte mit Schulden Geld verdienen

  • Mittwoch, 17. August 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 17. August 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 17. August 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Um das Budget weiter zu entlasten, will die Stadt Bern künftig noch mehr Kredite zu Negativzinsen aufnehmen – und dabei Geld verdienen.

    Negativzinsen: Wie Städte mit Schulden Geld verdienen

    Institutionelle Anleger wie Pensionskassen leiden unter den Negativ-Zinsen, denn für Bareinlagen müssen sie Strafzinsen zahlen. Von den Negativ-Zinsen profitieren hingegen öffentlich-rechtliche Körperschaften, zum Beispiel Städte.

    Sie machen Schulden bei Banken oder Pensionskassen und verdienen dabei noch Geld.

    Maren Peters

  • Donald Trump war angeblich verärgert von Versuchen seiner Berater, ihn auf einen moderaten Kurs bringen zu wollen.

    Trump engagiert neue Berater

    Donald Trump, der republikanische Präsidentschaftskandidat, baut angesichts sinkender Umfragewerte sein Wahlkampfteam um. Seinem bisherigen Kampagnenleiter werden gleich mehrere neue Leute zur Seite gestellt.

    Ist das nicht riskant, mitten in der heissen Phase des Wahlkampfs? Gespräch mit SRF-Korrespondent Beat Soltermann in Washington.

    Isabelle Jacobi

  • Solange Krieg in der Ostukraine herrscht, versiege die Quelle für Waffen nicht.

    Die Ukraine als Waffenumschlagplatz?

    Bis zu fünf Millionen nicht registrierte Waffen sollen in der Ukraine im Umlauf sein.

    Während sich die Waffen-Lobby stark macht für die Legalisierung dieser Waffen im Privatbesitz, sieht die ukrainische Regierung die russische Besatzung im Osten des Landes als Ursache des Problems und fordert eine Abriegelung des Gebietes.

    Sabine Adler

  • «Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben». Das verlangte die «No-Billag»-Initiative.

    Der Bundesrat sagt «No» zu «No-Billag»

    Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren» ab, die das «No Billag»-Komitee eingereicht hat. Er will auch keinen Gegenvorschlag formulieren. Dies könnte das Parlament übernehmen. Doch auch dort stehen die Chancen eher schlecht.

    Philipp Burkhardt

  • Ausgeschlossen, dass Kondensstreifen mit Gift versetzt sind, sagt die Wissenschaft.

    Wenn die Wissenschaft eine Verschwörungstheorie widerlegt

    Was ist in der wolkigen Spur, die Flugzeuge am Himmel hinterlassen? Abgase? Wasserdampf? Oder gar Gift? Die Menschen würden mit solchen Flugzeugabgasen vergiftet oder manipuliert; daran glauben Vertreter der sogenannten «Chemtrail-These». Nun hat eine wissenschaftliche Studie dies widerlegt.

    77 Wissenschaftler aus der ganzen Welt wurden dazu befragt. Einer von ihnen ist Otto Klemm, Professor für Klimatologie an der Universität Münster. Ein Gespräch.

    Isabelle Jacobi

  • Menschen demonstrieren in Istanbul für die Pressefreiheit.

    Türkischer Bürgerjournalismus als Antwort auf Mainstream-Medien

    Nicht erst seit dem Putschversuch spüren auch die türkischen Medien die Repression: Dutzende Journalisten wurden verhaftet, über 100 Medien verboten, darunter Radio- und Fernsehsender, Zeitungen und Verlage. Doch so einfach lassen sich die Journalisten nicht das Wort verbieten.

    Die Reportage aus einem alternativen Medienbüro in Istanbul.

    Luise Sammann

  • Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar.

    Indischer Streit um heilige Kühe

    Kühe gelten im Hinduismus als heilig. Die Tiere zu schlachten und Kuhfleisch zu essen, ist deshalb in vielen indischen Gliedstaaten verboten. Immer wieder kommt es zu Übergriffen, wenn jemand verdächtigt wird, eine Kuh getötet zu haben.

    Meist richten sich diese Übergriffe gegen Muslime oder sogenannte Unberührbare, die Dalits.

    Thomas Gutersohn

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Tobias Gasser