Neue Erkenntnisse zum Unfall auf der Kander

  • Freitag, 27. Juni 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 27. Juni 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Freitag, 27. Juni 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Der Hergang des Militär-Unfalls auf der Kander ist weitgehend geklärt. Die Armee stellt die Suche nach dem letzten Vermissten des Kanderunfalls vorläufig ein.

Weitere Themen:

Die Parteileitung der SVP will nun doch nicht das Referendum gegen die Weiterführung und Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU ergreifen.

Das Cassis-de-Dijon-Prinzip verspricht tiefere Preise in der Schweiz.

Simbabwes Machthaber Robert Mugabe lässt trotz internationaler Proteste wählen.

Beiträge

  • Kander-Unfall: Suche nach Vermisstem eingestellt

    Der Hergang des Militär-Unfalls auf der Kander vom 12. Juni ist weitgehend geklärt. Die Suche nach dem vermissten Soldaten wird vorläufig eingestellt. 

    Offenbar fanden vor der Übung keine Erkundungen statt. Rettungsdienst stand keiner bereit. Keiner der Überlebenden war ortskundig oder verfügte über eine zivile Ausbildung für Riverrafting-Fahrten.

    Der Hergang des Unfalls selbst konnte aufgrund der Einvernahmen geklärt werden. Dennoch gibt es noch einige unbeantwortete Fragen.

    Alexander Sautter

  • Was kam nach Pisa?

    Der erste Pisa-Test im Jahr 2000 löste Aufregung aus. 6000 Jugendliche in der Schweiz wurden geprüft und schnitten im internationalen Test höchst mittelmässig ab, vor allem beim Lesen Ein Fünftel der Jugendlichen verstand einfachste Texte nicht.

    Von Bildungskatastrophe und Trottelschülern war nach Erscheinen der Resultate die Rede. Unterdessen stehen wir vor grossen Reformprojekten in der Volksschule, die erste Pisa-Test-Reihe ist beendet, im nächsten Frühling beginnt die zweite.

    Monika Binotto

  • Freizügigkeit: Kehrtwende der SVP

    Die Parteileitung der SVP Schweiz will nun doch kein Referendum gegen die Weiterführung des freien Personenverkehrs und dessen Ausdehnung auf Bulgarien und Rumänien. Das letzte Wort zum Verzicht haben am 5. Juli die Delegierten.

    Die Parteileitung will damit eine Kehrtwende: Der Zentralvorstand hatte dem Referendum grundsätzlich zugestimmt. Zur Begründung der Kehrtwende sagte SVP-Präsident Toni Brunner, die vom Parlament beschlossene undemokratische Mogelpackung mache jede Volksabstimmung zur Farce.

    Pascal Krauthammer

  • Cassis-de-Dijon-Prinzip: Applaus für Bundesrat

    Das bundesrätliche Cassis-de-Dijon-Rezept gegen die Hochpreisinsel findet Anklang in fast allen Lagern. Quer stellt sich vor allem die SVP.

    Mit der Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips sollen Waren, die in einem EU-Land legal hergestellt wurden, grundsätzlich auch in der Schweiz verkauft werden dürfen, ohne anderen gesetzlichen Anforderungen genügen zu müssen. Das soll den Handel erleichtern und vor allem die Preise von Importgütern merklich senken.

    Markus Mugglin

  • Machthaber Robert Mugabe.

    Wahl ohne Auswahl in Simbabwe

    Die Proteste der Uno, die Kritik der Nachbarstaaten, die Verurteilung durch die westlichen Wirtschaftsmächte haben nicht gefruchtet: Simbabwes Machthaber Robert Mugabe liess die Stichwahl um das Präsidentenamt durchführen.

    Nach dem Rückzug des Wahlsiegers der ersten Runde, des Oppositionsführers Morgan Tsvangirai, gab es jedoch keine Auswahl mehr. Der seit 28 Jahren regierende Mugabe war einziger Kandidat. Angst und Einschüchterung bestimmten die Abstimmung.

    Ruedi Küng

  • Ministerpräsident Silvio Berlusconi.

    Berlusconi schützt sich vor Strafverfolgung

    Italiens Premier Silvio Berlusconi nimmt einen neuen Anlauf, um seinen Richtern zu entkommen. Seine Regierung verabschiedete eine Gesetzesvorlage, welche die vier ranghöchsten Politiker in Italien vor jeder Strafverfolgung schützt.

    Der Protest der Opposition ist absehbar. Doch die Regierung verfügt in beiden Kammern über die Mehrheit. Bleibt noch das Oberste Gericht, das ein anderes Immunitätsgesetz bereits einmal für verfassungswidrig erklärte.

    Alexander Grass

  • ß jetzt auch als Grossbuchstabe

    Die letzte Lücke im deutschen Alphabet ist geschlossen - zumindest technisch. Das Esszet oder scharfe S ß gibt es nun auch als Grossbuchstabe. Das teilen das Deutsche Institut für Normung (DIN) in Berlin und die Internationale Organisation für Normung (ISO) mit.

    Die Rechtschreibregeln sind davon aber zunächst nicht betroffen. Sie sehen vor, dass das ß weiterhin in Grossschreibweise als SS dargestellt wird. Für Schweizer Schreibende ändert sich sowieso nichts, hierzulande ist das ß seit 2006 offiziell abgeschafft.

    Claus Menzel

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Judith Huber