Neue Missstimmung zwischen Bern und Washington

  • Montag, 10. Juni 2013, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 10. Juni 2013, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 10. Juni 2013, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Aussenminister Didier Burkhalter fordert von Washington klare Informationen.

    Neue Missstimmung zwischen Bern und Washington

    Der junge Systemadministrator Edward Snowden, der den US-Überwachungsskandal publik gemacht hat, will für die US-Geheimdienste auch Schweizer Banken in Genf ausspioniert haben. Aussenminister Didier Burkhalter zeigt sich überrascht und verlangt Auskünfte von Washington.

    Philipp Burkhardt

  • Im Bundeshaus hat sich die Wirtschaftskommission des Ständerats mit der «Lex USA» beschäftigt.

    Bundesrat kann die «Lex USA» auch in eigener Kompetenz absegnen

    Die Wirtschaftskommission des Ständerats muss sich für ein Ja oder ein Nein zur «Lex USA» entscheiden. Könnte der Bundesrat - nach einem Nein des Parlaments - den Banken erlauben, die gewünschten Daten in die USA zu überweisen? Das Bundesamt für Justiz sagt: Ja.

    Oliver Washington

  • Zürcher und Basler Kantonalbank zappeln am Haken der US-Justiz

    Sie sollen ihrer US-Kundschaft geholfen haben, Schwarzgeld zu verstecken. Doch was haben bodenständige Kantonalbanken mit Staatsgarantie überhaupt mit US-amerikanischen Risiko-Kunden zu schaffen? Warum schlug niemand Alarm?

    Eveline Kobler

  • Einer der US-Geheimdienste, die National Security Agewncy NSA in Fort Meade, Maryland.

    Wie funktionieren Daten-Überwachungsprogramme?

    US-Präsident Barack Obama und der Direktor der US-Nachrichtendienste haben die Existenz des Überwachungsprogramms in den Grundzügen bestätigt. Sie vertreten aber die Ansicht, im Rahmen der Gesetze zu handeln.

    Unternehmen wie Facebook oder Google verneinen, direkten Zugriff auf ihre Daten gewährt zu haben.

    Guido Berger

  • Vor dem letzten Meisterschaftsspiel der Super League-Saison zwischen dem FCB und dem FCZ gingen die Emotionen der Fans hoch.

    In Basel formiert sich Widerstand gegen Hooligan-Konkordat

    Nach dem Ja des Zürcher Stimmvolkes zum verschärften Hooligan-Konkordat müsse nun auch Basel das Geschäft vors Volk bringen, sagt der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Das Volk wolle das verschärfte Vorgehen gegen Hooligans.

    Der Druck aus Zürich lässt die meisten Basler PolitikerInnen jedoch kalt.

    Vanda Dürring

  • Der Nil, im Hintergrund die Pyramiden von Gizeh.

    Wer darf wieviel Wasser aus dem Nil nutzen?

    Der Nil versorgt im Nordosten Afrikas Millionen Menschen mit Wasser. Bis heute wird immer wieder darüber gestritten, wer wieviel Wasser aus dem Nil nutzen darf. Beim jüngsten Streit geht es um ein gewaltiges Staudammprojekt in Äthiopien, am Oberlauf des Nils.

    In Ägypten liegen deshalb die Nerven blank.

    Philipp Scholkmann

  • Walter Jens im Oktober 2005.

    «Nicht mehr schreiben können, heisst: nicht mehr atmen zu können»

    Der Rhetorikprofessor und Schriftsteller Walter Jens ist am Sonntag im Alter von 90 Jahren in Tübingen gestorben. Jens war einer der prägenden Intellektuellen im Nachkriegsdeutschland. Er demonstrierte gegen die Nachrüstung in Deutschland ebenso wie gegen den Irakkrieg.

    Vor einigen Jahren machte sein Familie seine Demenzerkrankung öffentlich.

    Hansjörg Schultz

  • Gefängnis von Bagram am 25. März 2013: Afghanische Soldaten bereiten die Übergabezeremonie der Nato an die Afghanen vor.

    Instant-Justiz in Afghanistan

    Ende März wurde in Bagram das grösste Gefängnis der Nato-Truppen in Afghanistan an die Afghanen übergeben. Dies nach langem Zögern der USA, die befürchteten, Präsident Hamid Karsai werde auch Taliban-Kämpfer freilassen. Karin Wenger war an einer Gerichtsverhandlung in Bagram.

    Was sie sah und hörte, macht wenig Hoffnung.

    Karin Wenger

Moderation: Ursula Hürzeler, Redaktion: Isabelle Jacobi