Neues Zuwanderungsgesetz – Brüssel reagiert wohlwollend

  • Donnerstag, 22. Dezember 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 22. Dezember 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 22. Dezember 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Brüssel werde die Umsetzung des neuen Gesetzes ganz genau beobachten, sagt der zuständige Diplomat des EU-Aussendienstes.

    Neues Zuwanderungsgesetz – Brüssel reagiert wohlwollend

    Die Eidgenössischen Räte haben vor einer Woche das Gesetz zur Umsetzung der Zuwanderungs-Initiative verabschiedet. Im Rahmen des gemischten Ausschusses EU-Schweiz hat Staatssekretär Mario Gattiker in Brüssel das neue Gesetz und das weitere Vorgehen erklärt.

    Oliver Washington

  • Viele Leser kaufen die kurdische Zeitung aus Angst nur noch heimlich, erzählt der Zeitungsbote. Dass sie überhaupt noch gedruckt wird, grenzt an ein Wunder.

    Die letzte kurdische Zeitung in der Türkei

    Seit dem Putschversuch im Juli hat die türkische Regierung mehr als 100'000 Beamte, Lehrer, Richter und Polizisten entlassen. Weitere Verhaftungen hat Präsident Erdogan angekündigt.

    Oft werden Kurden mit Razzien, Verhaftungen und Anklagen verfolgt - ganz besonders kurdische Journalistinnen und Journalisten.

    Luise Sammann

  • Die Terrorismus-Panikmache von einigen Politikern und einigen Medien schadet der Gesellschaft. Bild: Blick über den Breitscheidplatz in Berlin, wo der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt stattgefunden hat.

    Terrorismus – ein Problem neben vielen anderen

    Den einen geht es um Wählerstimmen, andern um die Auflage oder um Einschaltquoten: Nach jedem Terroranschlag wird aus unterschiedlichen Gründen Panik und Angst geschürt – was auch die Absicht terroristischer Gruppierungen ist. Terrorismus ist ein Problem, auch in Europa.

    Aber eines unter vielen – und glücklicherweise nicht das grösste. Der Kommentar.

    Fredy Gsteiger

  • Stark vom Aussterben bedroht: Die älteste Bank der Welt. Die letzte Hoffnung ist – der Staat.

    Monte dei Paschi di Siena - der Staat als letzte Hoffnung

    Die älteste Bank der Welt, Monte dei Paschi di Siena, ist am Ende. Der letzte Versuch, sich auf dem Markt neue Gelder zu beschaffen, ist gescheitert. Rettung bringen kann jetzt nur noch der italienische Staat.

    Rolf Pellegrini

  • Weil Kenia sich lange gegen das Freihandelsabkommen sträubte, hat die EU vor gut zwei Jahren unter anderem bis zu elf Prozent Strafzölle für die kenanische Blumenindustrie erhoben. Bild: Container-Frachtschiff im Hafen der kenianischen Hauptstadt Lagos.

    Freihandel mit Westafrika – widersprüchliche EU-Politik

    Viele Migranten, die in Europa landen, kommen aus Westafrika. Das Augenmerk der EU-Politik richtet sich deshalb zunehmend darauf, die Fluchtursachen in armen Ländern zu bekämpfen.

    Gleichzeitig drängt die EU afrikanische Länder in ein Freihandelsabkommen, das für viele arme Länder Nachteile bringt - und noch mehr Menschen in die Flucht nach Europa treiben könnten.

    Maren Peters

  • Das Airbnb-Angebot in Volketswil ist vergleichsweise günstig: Im Preis sind kein Frühstück und keine Extras inbegriffen. Er verdiene auch kein Geld damit, sagt der Vermieter.

    Airbnb – von der Wohngemeinschaft zum Hotel

    Im Internet eine Privatwohnung zu mieten, das wird auch in der Schweiz immer beliebter. Allein auf der grössten Vermittlungsplattform Airbnb sind schweizweit über 18'000 Zimmer und Wohnungen ausgeschrieben.

    Der Besuch in einer Männer-WG in Zürichs Agglomeration, die durch Airbnb zum Kleinhotel geworden ist.

    Christoph Brunner

  • Ein Geschäftsmodell, das Leiden schafft, sagen Hoteliers, Steuerbehörden und Tourismusverbände zu Airbnb.

    Airbnb – Detektive treiben in Zermatt Kurtaxen ein

    Viele Airbnb-Anbieterinnen und -Anbieter wissen nicht, dass die Einkünfte aus den Vermietungen steuerpflichtig sind. In vielen Tourismusorten fällt zudem eine Kurtaxe an.

    Die Walliser Gemeinde Zermatt setzt darum eigens Detektive ein, die säumige Airbnb-Anbieter ausfindig machen und zur Kasse bitten.

    Andi Lüscher

  • Die Amsterdamer Bevölkerung hat genug. Genug vom Geräusch der Rollkoffer, das rund um die Uhr durch die Gassen schallt, genug vom Lärm der illegalen Partys, genug von den  Besoffenen und Bekifften. Mehr als tausend Klagen gingen dieses Jahr im Rathaus ein.

    Amsterdam – überraschende Abmachung mit Airbnb

    In Amsterdam umfasst das Airbnb-Angebot 15'000 Wohnungen. Viele davon werden permanent vermietet und damit dem ohnehin knappen Wohnungsmarkt entzogen. Diese Entwicklung bereitet den Verantwortlichen im Rathaus Sorgen.

    Deshalb hat Amsterdam Airbnb dazu verpflichten können, illegal vermietete Wohnungen von der Website zu entfernen.

    Elsbeth Gugger

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Matthias Kündig