Ölpest im Golf von Mexiko breitet sich aus

  • Donnerstag, 29. April 2010, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 29. April 2010, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 29. April 2010, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Die Ölpest vor der Küste von Louisiana ist viel schlimmer als angenommen.

Weitere Themen: 

Im belgischen Parlament machen die Walonen geschlossen Front gegen die Flamen.

Die Schweiz exportierte so viel Kriegsmaterial wie noch nie.

Über Gottesmänner und ihren schlechten Ruf - in Indien.

Beiträge

  • Lousiana droht eine Umweltkatastrophe

    Das Leck unter der Meeresoberfläche, wo die Bohrinsel «Deepwater Horizon» versank, ist viel grösser als ursprünglich angenommen - und es fliesst fünf Mal soviel Öl aus, wie bisher geschätzt. Der Gouverneur von Lousiana ruft Washington um Nothilfe, um die empfindliche Küste zu schützen.

    Philipp Scholkmann hat mit unserem Korrespondenten Max Akermann gesprochen. Er ist vor Ort in Louisiana.

    Max Akermann

  • Finanzpolitischer Höhenflug der Sozialdemokraten

    Die SP der Schweiz redet in der Finanzplatz-Politik zwar schon immer mit, hatte aber bisher wenig zu sagen. Das scheint sich nun geändert zu haben: plötzlich hat die SP Einfluss.

    So hat sie den bürgerlich dominierten Bundesrat dazu gebracht, die Boni der Banker zu reglementieren und das Problem der Grossbanken anzugehen. Die SP nutzt die Gunst der Stunde, den hiesigen Finanzplatz zu verändern. Allerdings könnte der Höhenflug rasch wieder zu Ende gehen.

    Oliver Washington

  • Zunahme der Cyberkriminalität

    Überfälle geschehen immer öfter ohne Waffengewalt, Erpressungen ohne Erpresserschreiben. Diese Art der Kriminalität hat sich in den virtuellen Raum des Internets verlagert. Dort genügen ein paar wenige Mausklicks, um einen enormen Schaden anzurichten.

    Eine beunruhigende Entwicklung, heisst es bei der Schweizer Melde- und Analysestelle Informationssicherung «Melani».

    Pascal Krauthammer

  • Griechenlands steiniger Weg aus der Schuldenfalle

    Kaum haben der Internationale Währungsfonds und die EU das erste Rettungspaket geschnürt, gibt es Spekulationen, dass Griechenland noch viel mehr Geld braucht als die zugesagten 45 Milliarden Euro.

    Manche fordern noch etwas ganz anderes, um den de facto bankrotten Staat zu retten: Eine Umschuldung, bei der die Geldgeber, also vor allem die ausländischen Banken, auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssten.

    Maren Peters

  • Das Guru-Phänomen: Eine Schweizer Filmkritik

    Beim Stichwort «Guru» kommen einem im Westen vor allem zwei Figuren in den Sinn: Maharishi Mahesh Yogi, der Guru der Beatles, und der Volks-Guru «Bhagwan» Shree Rajhnees, den viele vor allem wegen seines Rolls Royce-Sammelticks in Erinnerung behalten haben.

    Zwei aktuelle Kinodokumentarfilme blicken zurück auf das Guru-Phänomen im Westen.

    Michael Sennhauser

  • Das Guru-Phänomen: Die aktuelle indische Szene

    Unmoralisch und unchristlich, das sind nur zwei Attribute für die Sexskandale in der katholischen Kirche. Doch die katholische Kirche ist nicht alleine, wenn es um Sexskandale in der religiösen Familie geht.

    Auch die indischen Gurus, Babas und andere hinduistische Gottesmänner sind nicht von weltlichen Begierden befreit, ganz zum Ärger von vielen Indern.

    Karin Wenger

  • Comics aus Afrika an der Genfer Buchmesse

    Politische Cartoons, Comics, Satirezeitschriften - die gibt es nicht nur im reichen Norden. Gerade auch in den ärmeren Ländern haben sie eine wichtige Funktion.

    Am Genfer «Salon du livre», einem der wichtigsten kulturellen Anlässe der Westschweiz, gibt es seit sieben Jahren den «Salon africain». Dort haben sich auch heuer Autoren getroffen, die mit diesen Kunstformen Erfolg haben.

    Martin Heule

  • Blockade im belgischen Parlament wegen des Sprachenstreits

    Jacques Brel konnte die Hymne an sein «plat pays», ans flache Land, auf französisch und flämisch singen. Das ist unvorstellbar geworden für viele, denn der Sprachenstreit teilt Belgien immer mehr. Seit anfang Woche fehlt dem Land mal wieder die Regierung wegen dieses Streits.

    Im Fokus steht der Wahlbezirk «Brüssel-Hal-Vilvoorde». Die Flamen im Parlament versuchten am Donnerstag die Aufspaltung dieses Bezirks zu erzwingen. Doch die vier frankophonen Parteien blockierten eine Abstimmung.

    Urs Bruderer

Moderation: Philipp Scholkmann, Redaktion: Monika Oettli