Palästinenser sehnen sich nach Jassir Arafat

  • Samstag, 10. Januar 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 10. Januar 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 10. Januar 2009, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Während der Krieg im Gazastreifen andauert, demonstrierten überall auf der Welt Menschen gegen die Gewalt. Auch in Nablus im Westjordanland. Dort kommt vor allem zum Ausdruck, wie sehr die Palästinenser ihren verstorbenen Führer Jassir Arafat vermissen.

Weitere Themen:

Auch in Bern demonstrieren mehrere Tausend Personen gegen den Krieg und für einen sofortigen Stopp der Gewalt.

Bald könnte wieder Gas durch die Pipelines der Ukraine gegen Westen fliessen.

Das Comic «Tim und Struppi» feiert seinen 80. Geburtstag.

Beiträge

  • Demonstration von Palästinensern in Nablus.

    Gaza-Offensive in der dritten Woche

    Ungeachtet aller Friedensappelle hat das israelische Militär erneut über 40 Ziele bombardiert. Nach Angaben der palästinensischen Gesundheitsdienste starben dabei 16 Menschen.

    Damit stieg die Gesamtzahl der Toten seit Beginn der Offensive am 27. Dezember auf 820. Rund 3500 Menschen wurden verletzt. Auch die radikale Hamas feuerte wieder Raketen auf Israel, wobei ein Israeli verletzt wurde. Die humanitäre Lage in Gaza verschärft sich weiter. Bewohner klagten, Trinkwasser- und Lebensmittelvorräte gingen zur Neige.

    Und es soll noch schlimmer kommen: Die israelische Luftwaffe hat über dem Gazastreifen Flugblätter abgeworfen, die vor verstärkter Bombardierung von Schmuggler-Tunneln und Waffenlagern.

    Iren Meier

  • Die Demo wurde vom grünen Nationalrat Jo Lang angeführt.

    Mehrere Tausend demonstrieren in Bern

    In vielen europäischen Städten gingen insgesamt mehrere Zehntausend Menschen auf die Strasse und forderten ein sofortiges Ende der Kämpfe in Nahost. Auch in Bern demonstrierten mehrere Tausend Personen.

    Über 50 Organisationen, darunter die Grünen und die SP, hatten zu der Kundgebung aufgerufen. Der Aufruf solidarisiert sich mit «sämtlichen zivilen Opfern» des Konflikts, benennt aber die «israelische Besatzungs- und Blockadepolitik» als Hauptverantwortliche des jüngsten Krieges.

    Trotzdem wurden auch in Bern beide Seiten - sowohl Israel wie auch die Palästinenser - aufgefordert, die Gewalt unverzüglich zu beenden.

    Alexander Sautter

  • Bald könnte das Gas wieder durch die Pipelines fliessen.

    EU und Russland einigen sich im Gasstreit

    Nach zähen Verhandlungen sind sich Russland und die EU einig über die Wiederaufnahme der Gasexporte durch die Ukraine. Noch muss aber Kiew dem in Moskau unterzeichneten Dokument zustimmen. 

    Die Vereinbarung wurde in der Residenz des russischen Regierungschefs Wladimir Putin in Nowo Ogarjowo nahe Moskaus unterzeichnet. An der Zeremonie nahm neben Putin auch der amtierende EU-Ratspräsident, Tschechiens Regierungschef Mirek Topolanek, teil.   Das Dokument regelt die Befugnisse einer internationalen Expertenmission für die Kontrolle des Gastransits in Richtung Westen. Erst wenn auch die Ukraine unterschrieben hat, will Russland seine am Mittwoch komplett unterbrochenen Gaslieferungen durch das wichtigste Transitland wieder aufnehmen.

    Hans Ineichen

  • Optimismus für die Wirtschaft Osteuropas

    Die meisten Länder in Osteuropa müssen nicht mit einer grossen Wirtschaftskrise rechnen. Das sagt Peter Havlik vom Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche in Wien.

    Das Institut hat sich in den letzten 20 Jahren vertieft mit den Entwicklungen in den mittel- und ost-europäischen Ländern beschäftigt. Zwar werde sich das Wirtschaftswachstum in der Region etwas abkühlen, aber eine Rezession sei nicht zu erwarten. Havlik begründet seinen relativen Optimismus damit, dass noch viel aufzuholen sei und damit viele wirtschaftliche Perspektiven vorhanden seien.

    Marc Lehmann

  • Fluch-Weltmeister Kapitän Haddock.

    Die Flüche des Käptn Haddock

    Vor genau 80 Jahren erschien in einer belgischen Zeitung die erste Geschichte von «Tim und Struppi», gezeichnet und geschrieben von Hergé.

    Tim, der Journalist, ist mutig, klug und nimmermüde. Doch mit Phantasie glänzt in seinen Abenteuern ein anderer: sein Kollege Kapitän Haddock. Dieser ist nicht zuletzt wegen seinen Flüchen ein aussergewöhnlicher Comic-Zeitgenosse: Herzliche Gratulation zum Achzigsten, Tim! geflucht von Kapitän Haddock.

    Ueli Zindel / Urs Bruderer

Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Urs Bruderer