Palästinensischer Regierungschef Fayyad will zurücktreten

  • Samstag, 7. März 2009, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 7. März 2009, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Samstag, 7. März 2009, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad hat seinen Rücktritt für Ende März angekündigt, um die Bildung einer neuen Einheitsregierung aus Hamas und Fatah zu beschleunigen. Palästinenserpräsident Abbas drängt ihn, vorerst im Amt zu bleiben.

Weitere Themen:  

Tauwetter: Nach dem Treffen zwischen der neuen US-Aussenministerin Clinton und ihrem russischen Amtskollegen Lawrow ist von einem «Neubeginn» die Rede.  

Unsummen: Der britische Staat steigt mit weiteren Milliarden bei der Bankengruppe Llloyds ein - nur ein Beispiel von vielen, bei denen der Staat zum Teilhaber bei Firmen wird. Bislang kostete das weltweit geschätzte 11 000 Milliarden Franken.

Beiträge

  • Palästinensischer Regierungschef Fayyad will zurücktreten

    Der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad hat seinen Rücktritt angekündigt. Bis Ende des Monats wolle er den Weg frei machen für die Bildung einer Regierung der beiden zerstrittenen Palästinensergruppen Hamas und Fatah, so Fayyad in einem Schreiben an Palästinenserpräsident Abbas.

    Das Angebot kommt wenige Tage vor dem Beginn der Verhandlungen über eine solche Regierung - und unmittelbar nach dem Besuch der neuen US-Aussenministerin Hillary Clinton. Der Zeitpunkt weckt Hoffnungen.

    Iren Meier

  • Neue Töne zwischen Russland und den USA

    Das Verhältnis zwischen den USA und Russland war zuletzt angespannt. Nun gibt es Anzeichen dafür, dass sich das mit dem Antritt des neuen US-Präsidenten Barack Obama ändern wird.

    Nach einem Treffen zwischen dessen Aussenministerin Hillary Clinton und ihrem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow war von einem «Neubeginn» die Rede.

    Der frische Wind war sichtbar: Man lachte und scherzte. Konkretestes Ergebnis des Treffens: Beide Länder wollen wieder über atomare Abrüstung verhandeln. Das Start-Abkommen, das Ende des Jahres ausläuft, soll erneuert werden. Wer hat sich auf wen zubewegt?

    Fredy Gsteiger

  • Verschuldete Staaten: Schon droht die nächste Krise

    Gerade hat die britische Regierung angekündigt, die Mehrheit an der angeschlagenen Bankengruppe Lloyds zu übernehmen. Wieder geht es um Milliardenbeträge - und Lloyds ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen Steuergelder in taumelnde Banken und Konzerne gepumpt werden, um diese zu retten.

    Die Staatsschulden explodieren, und damit droht bereits die nächste Krise. Das zeigt der Blick in die Wirtschaftsgeschichte.

    Barbara Widmer

  • Das gute Geschäft mit dem Stromhandel

    Wenn über Energiethemen diskutiert wird, geht es meist um Gewinnung und Produktion, seltener um den Handel, beispielsweise mit Strom. Dabei steckt dahinter ein gutes Geschäft, in das die Schweiz stark involviert ist.

    Ein Beispiel aus Alten: Bei Alpiq, der ehemaligen Atel, wird deutlich, wie der Stromhandel funktioniert. Das Geschäft läuft so gut, dass Alpiq damit längst mehr Geld verdient als mit der eigentlichen Stromgewinnung.

    Priscilla Imboden

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Roman Fillinger