Paris - Grossaktion gegen Terrorverdächtige

  • Mittwoch, 18. November 2015, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 18. November 2015, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Mittwoch, 18. November 2015, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Sind die vermuteten Drahtzieher der Attentate gefasst? Nach der Gross-Razzia der französischen Sicherheitskräfte in Paris hat der Staatsanwalt für den Abend Informationen angekündigt.

    Paris - Grossaktion gegen Terrorverdächtige

    Spezialeinheiten von Polizei und Armee haben am frühen Mittwochmorgen in Saint-Denis, einem Quartier im Norden von Paris, zwei Wohnungen gestürmt. Zwei Verdächtige wurden getötet, insgesamt sieben Personen verhaftet.

    Ruedi Mäder

  • Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sagte an der Medienkonferenz, der Bundesrat zeige sich entschlossen, westliche Werte und die Freiheit zu verteidigen.

    Die Bundespräsidentin mahnt zu Besonnenheit

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat dazu aufgerufen, nach den Anschlägen von Paris keine symbolischen, sondern wirksame und nötige Massnahmen zu ergreifen. Aktivismus bringe nichts. Laut ihr gibt es im Moment keine konkreten Informationen über eine direkte Bedrohung der Schweiz.

    Philipp Burkhardt

  • Helmut Spahn war Sicherheitschef bei der Fussballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland und ist heute Generaldirektor des Internationalen Zentrums für Sicherheit im Sport in Doha.

    «Man hat bei Länderspielen immer Drohungen»

    Am Fussball-Länderspiel Deutschland gegen die Niederlande in Hannover hätte ein Zeichen der Solidarität mit Paris gesetzt werden sollen. Viele hochrangige Politiker und Politikerinnen wollten ins Stadion kommen; doch dann wurde das Spiel aus Sicherheitsgründen abgesagt.

    Das Gespräch über Fussball in Zeiten terroristischer Bedrohung - mit dem Sport-Sicherheitsexperten Helmut Spahn.

    Samuel Wyss

  • Viele Länder im Nahen Osten haben nach den Attentaten von Paris ihre Solidarität mit Frankreich bekundet. In Ägypten etwa wurde die Pyramide von Gizeh mit der libanesischen Zeder in blau-weiss-rot beleuchtet – man gedachte so der Opfer der Attentate vom 12. November in Beirut und vom 13. November in Paris.

    Der Nahe Osten und die Attentate von Paris

    Die Solidarität mit Frankreich ist gross. Gebäude, die auf der ganzen Welt in den Farben der Trikolore leuchten, Millionen, die in sozialen Netzwerken ihr Mitgefühl ausdrücken - und Regierungen, die auf politischer Ebene Unterstützung anbieten. Wie sieht das im Nahen Osten aus?

    Philipp Scholkmann

  • «Wenn du in einem teuren Auto vor einem Hotel vorfährst, wirst du sicher nicht so genau kontrolliert, wie wenn du in einem billigen kommst», sagt der Journalist Bhisham Mansukhani.

    «Bombay wäre heute nicht auf einen Terrorangriff vorbereitet»

    17 Explosionen an zehn unterschiedlichen Stellen: das waren die Anschläge in Mumbai respektive Bombay am 26. November 2008. Dieses Vorgehen könnte die Attentäter von Paris inspiriert haben, mutmassen Sicherheitsexperten.

    Wie denken Überlebende dieser Angriffe über die Anschläge von Paris? Zwei Männer, die damals zwölf lange Stunden im Luxushotel Taj Mahal festsassen, erzählen.

    Karin Wenger

  • «Beim nächsten Boot gehört das Benzin uns», schimpft die kleine Frau im pinkfarbenen Pullover, «ihr könnt doch nicht euren Wagen vollpacken und uns nichts übrig lassen.» Die Männer, die gerade fleissig das Schlauchboot auseinander nehmen haben bereits die Ladefläche ihres dunkelgrünen Pick-Ups mit Laminat und Kunststofffolien vollgepackt.

    Lesbos - das Geschäft mit den Flüchtlingen

    Die Ägäis-Insel Lesbos zählt 85'000 Einwohnerinnen und Einwohner, im Schnitt kommen täglich etwa 8000 Flüchtlinge auf der Insel an. Dank des Einsatzes vieler Hilfsorganisationen und der Uno kommt man mit der Situation inzwischen einigermassen zurecht.

    Doch wie auf der ganzen Flüchtlingsroute gibt es Einzelne oder auch ganze Branchen, die von den Flüchtlingen profitieren.

    Rodothea Seralidou

  • Der Internet-Vergleichsdienst «Spitalfinder» ist benutzerfreundlich: Wer etwa in Bern und Umgebung ein Spital sucht für die erste Hüftprothese, ist rasch am Ziel: Ort und Krankheitsbild eingeben, einmal klicken - schon spuckt die Suchmaschine die Liste der Spitäler aus, geordnet nach der Qualität.

    «Spitalfinder» - das beste Spital per Mausklick finden

    Bei gewissen Operationen können die Patienten und Patientinnen selber das Spital wählen. Doch wie die beste Klinik finden? Santésuisse und das Konsumentenforum bieten Orientierungshilfe, mit der Internet-Plattform «Spitalfinder». Was bringt das?

    Jan Baumann

  • An praktischen, tauglichen Massnahmen gegen Antibiotika-Resistenz will auch der Bauernverband mitarbeiten. Er warnt aber: Eine antibiotikafreie Landwirtschaft sei eine Utopie.

    Nationale Strategie gegen Antibiotika-Resistenz

    Der sorglose Einsatz von Antibiotika hat zur Entwicklung von Resistenzen geführt. Als Folge davon sterben jährlich mehrere hundert Menschen - auch in der Schweiz. Der Bundesrat hat nun eine nationale Strategie entwickelt.

    Geraldine Eicher

  • Die CVP-Frau Ruth Humbel könnte sich als lachende Dritte mit Stimmen von Mitte-Links den Ständeratssitzitz holen. Aber obwohl sie den Bürgerlichen zu links ist, ist sie den Linken zu rechts. Deshalb wird sie von Links und der neuen Mitte nur halbherzig unterstützt. Das Rennen um den 2. Aargauer Ständeratssitz wird jedenfalls spannend.

    Das Erbe Egerszegi - aus Partnerschaft wird Gegnerschaft

    Im Kanton Aargau wählen die Stimmberechtigten am kommenden Sonntag einen zweiten Ständerat oder eine Ständerätin; SP-Kandidatin Pascale Bruderer wurde bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt. Die bürgerlichen Parteien streiten sich nun um den zweiten Sitz.

    Alex Moser

Moderation: Samuel Wyss, Redaktion: Ursula Hürzeler