Patt-Situation bei Regierungsbildung in Hessen

  • Montag, 28. Januar 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 28. Januar 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 28. Januar 2008, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Nach den Landtagswahlen streiten sich CDU und SPD um die Macht. Sie stellen sich auf eine lange Suche nach Koalitionspartnern ein.

Weitere Themen:

Nach den jüngsten Unruhen in Libanon wächst die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg.

Der ehemalige britische Premierminister Tony Blair lässt sich seine Beraterdienste hoch bezahlen.

Die französische Bank Société Générale gerät wegen des Milliarden-Betrugs in Erklärungsnot.

Beiträge

  • Andrea Ypsilanti, Hoffnungsträgerin der SPD

    Nach dem knappen Ausgang der Landtagswahl wird im deutschen Bundesland Hessen um die Macht gepokert. Die CDU lag am Ende der Auszählung um 0,1 Prozent vor der SPD.

    Rechnerisch reicht es weder für eine schwarz-gelbe, christlich-liberale Koalition, noch für rot-grün. Sicher ist dafür eins: Andrea Ypsilanti, die hessische Spitzenkandidatin, ist die neue Hoffnungsträgerin der SPD. Sie verkörpert den neuen Linkskurs ideal.

    Ursula Hürzeler aus Berlin

  • SPD hat wichtigen Test bestanden

    Bei den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen hat es einen kräftigen Schub von Links gegeben. Die Linkspartei zog in beiden Bundesländern ins Parlament und ist damit nun auch im Westen des Landes eine wichtige politische Grösse geworden. In Hessen legte die SPD massiv zu.

    Ist mit der SPD wieder zu rechnen?

    Casper Selg im Gespräch mit Tissy Bruns vom «Berliner Tagesspiegel»

  • Angst vor neuem Bürgerkrieg in Libanon

    Nach den schwersten Auseinandersetzungen seit Jahren in Beirut wächst in der libanesischen Bevölkerung die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg.

    In Beitrut hatten Oppositionelle gegen Stromausfälle protestiert. Dabei kam es zu Strassenkämpfen, in denen acht Menschen starben.

    An den Kämpfen waren nicht nur Demonstranten und Soldaten beteiligt, sondern auch Heckenschützen.

    Iren Meier aus Beirut

  • Zurich greift tief in die Tasche für Tony Blair

    Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services hat den früheren britischen Premierminister Tony Blair als Berater engagiert.

    Blair soll Konzernchef James Schiro bei der Einschätzung von Entwicklungen und Trends in der internationalen Politik beraten. Zudem unterstütze er den Versicherer bei der geplanten Klimainitiative, wie Zurich mitteilt.

    Martin Alioth

  • Société Générale unter Beschuss

    Die Société Générale gerät nach den von einem Händler verursachten Milliarden-Verlusten unter Beschuss. Die französische Grossbank soll schon im November 2007 gewarnt worden sein.

    Der Börsenhändler Jérôme Kerviel, der die Bank um 5 Milliarden Euro betrogen haben soll, wurde nach mehr als vierzig Stunden Verhör an den Haftrichter überwiesen. 

    Kerviel habe zugegeben, nicht genehmigte Geschäfte verschleiert zu haben, sagte die Staatsanwaltschaft. Er bestreite aber, sich persönlich bereichert zu haben.

    Philipp Scholkmann

  • «Economist» neu auch zum Hören

    Die britische Wochen-Zeitschrift «Economist» kann seit einigen Wochen als Audio-Datei heruntergeladen und gehört werden.

    Vor kurzem hatte die Zeitschrift bei der Auflage die Millionengrenze durchbrochen. Allein in der Schweiz setzt das Blatt 16 000 Exemplare ab und ist damit eine der meistgelesenen ausländischen Publikationen.

    Fredy Gsteiger

  • Wirtschaft wird zum Thema im US-Wahlkampf

    Im US-Wahlkampf ist Irak als Hauptthema verdrängt worden: Die Wirtschaftslage beschäftigt die Amerikanerinnen und Amerikaner weit mehr.

    Das wird in Florida deutlich, wo am Dienstag Vorwahlen stattfinden. Und das spürt man auch in den über zwanzig Bundesstaaten, in denen am so genannten Super-Tuesday gewählt wird, darunter in Kalifornien.

    Max Akermann aus Kalifornien

Moderation: Casper Selg, Redaktion: Urs Bruderer