Peking verabschiedet Olympia

  • Sonntag, 24. August 2008, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 24. August 2008, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 24. August 2008, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

In Peking ist das Olympische Feuer erloschen. Die chinesische Regierung hat mit den Spielen neue Massstäbe gesetzt und zieht dementsprechend eine positive Bilanz.

Weitere Themen:

Hunderte Flüchtlinge erreichen die italienische Insel Lampedusa.

Die afrikanische Miss Marple, Mma Ramotswe, ist eine wichtige Botschafterin Botswanas.

Beiträge

  • Farbenfrohe Schlussfeier in Peking.

    Olympisches Feuer in Peking gelöscht

    Mit einer pompösen Zeremonie sind in Peking die Olympischen Sommerspiele offiziell beendet worden. Insgesamt sind 302 Medaillen verteilt worden, die Schweizer Delegation holte sechs.

    Erfolgreichste Nation war der Gastgeber. Die Chinesinnen und Chinesen gewannen 100 Medaillen. Mit 51 Goldmedaillen löst China damit die USA als Sportnation Nummer 1 ab.

    Der amerikanische Schwimm-Titan Michael Phelps mit seinen acht Goldmedaillen und der jamaikanische Sprint-König Usain Bolt mit seinen Weltrekordzeiten haben Höchstleistungen erbracht.

    Nach der Abschlussfeier im Pekinger Nationalstadion wurde die olympische Flagge an London übergeben, wo 2012 die Sommerspiele ausgetragen werden.

    Ueli Reist

  • Chinas Präsident Hu Jintao an der Schlussfeier.

    Olympia: Politischer Erfolg für China

    Die chinesische Regierung zieht eine positive Bilanz der Olympischen Spiele. Das kommunistische Regime hat mit einem gigantischen Aufwand ein Sportfest der Superlative geboten und ist dementsprechend stolz.

    Doch Funktionäre und Kritiker ziehen eine unterschiedliche Bilanz. Mehr als 20 000 Journalisten konnten sich während der Spiele zwar mehr oder weniger frei in China bewegen. Dennoch kritisierten Reporter die Einschränkung der Berichterstattung.

    Menschenrechts-Organisationen kritisieren, dass die Debatte um die Menschenrechte und die Tibet-Frage während der Spiele vergessen ging.

    Die Frage an Peter Achten: Waren diese Spiele für die Regierung in Peking ein politischer Erfolg?

    Martin Durrer

  • Das Flüchtlingslager auf Lampedusa ist überfüllt.

    Flüchtlingslager auf Lampedusa überfüllt

    Die Flüchtlingswelle von Nordafrika nach Süditalien hält an. Allein gestern gingen 400 Immigranten auf Lampedusa bei Sizilien an Land, in der Nacht auf heute waren es 280.

    Das Aufnahmelager der Insel ist heillos überfüllt. 2000 Personen sind untergebracht, Platz bietet das Lager allerdings bloss für 700. Die kleine Insel hat zudem mit Trinkwasserknappheit zu kämpfen.

    Der Ton gegenüber den Flüchtlingen wird zunehmend schärfer. So sagte der Bürgermeister der Insel, man werde Massnahmen ergreifen, um die Ruhe der Touristen und Inselbewohner wiederherzustellen.

    Jeden Sommer versuchen Tausende Immigranten über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Ihre Zahl hat sich in den ersten sieben Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr auf mehr als 15 000 verdoppelt.

    Rolf Pellegrini

  • Mma Ramotswe: Ausschnitt eines Buchumschlags.

    Die afrikanische Miss Marple

    Die afrikanische Miss Marple, Mma Ramotswe, ist eine wichtige Botschafterin Botswanas. Die Romanheldin zieht Touristen an, die die Originalschauplätzen des Buches sehen wollen.

    Obwohl die Fälle eher banal sind, hat es der schottische Schriftsteller Autor McCall Smith damit weltweit geschafft, auf Spitzenplätze der Bestenlisten zu kommen. Längst hat auch das offizielle Botswana die Krimiheldin als Marketing-Instrument erkannt.

    Claus Stäcker

Moderation: Martin Durrer, Redaktion: Monika Oettli