Pflegebedürftigkeit soll nicht Armut bedeuten

  • Dienstag, 25. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 25. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 25. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Der Ständerat hat bei der Pflegefinanzierung den Maximalbetrag für Patienten festgelegt. Aufgrund seiner Pflegebedürftigkeit soll niemand verarmen.

Weitere Themen:

Der Nationalrat will das Bausparen fördern.

In Burma gehen wieder Zehntausende auf die Strasse.

Der Weg für den Transrapid bei München ist frei.

Beiträge

  • Maximale Patientenbeteiligung im Pflegefall festgelegt

    7000 Franken pro Jahr: Nach dem Nationalrat hat sich nun auch der Ständerat für diesen Maximalbetrag entschieden, den man im Pflegefall persönlich aufzubringen hätte.

    Den Rest müssen die Kantone übernehmen. Das bedeutet Mehrkosten von rund 400 Millionen Franken.

    Patrik Wülser

  • Bausparen soll gefördert werden

    Der Nationalrat will das Bausparen mit Steueranreizen fördern. Er hat gegen den Widerstand der Ratslinken beschlossen, den Kantonen die Möglichkeit einzuräumen, auf diesem Weg den Kauf von Wohneigentum zu fördern.

    Nathalie Christen

  • Schlüer geniesst keine Immunität

    SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer muss sich für Aussagen in einem Zeitungskommentar vor dem Richter verantworten. National- und Ständerat haben dem streitbaren Politiker die parlamentarische Immunität für diesen Fall entzogen.

    Schlüer spricht von einem rein politisch motivierten Urteil.

    Rolf Camenzind

  • Wieder zehntausende Demonstranten auf Burmas Strassen

    Burmas Generäle haben den Regime-Gegnern auf der Strasse zum ersten Mal offen gedroht. Nachdem sich die Armee tagelang im Hintergrund gehalten hatte, stieg auf einmal die Spannung. In der Hauptstadt Rangun fuhren Einsatzwagen der Polizei auf.

    Die Demonstranten aber liessen sich nicht beeindrucken und schlossen sich erneut zu Zehntausenden den buddhistischen Mönchen an, die ihren Protest vor Tagen begonnen hatten. Warum geht die Bevölkerung plötzlich so furchtlos gegen die Dikatur auf die Strasse?

    Martin Durrer im Gespräch mit Marco Bünte, Burmaexperte des Hamburger Asieninstituts

  • Schwieriger Umgang der Medien mit Sarkozy

    Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist in den Medien allgegenwärtig. Er zieht die Fäden oft sogar selbst. Die Medienleute fragen sich nun. wie sie noch seriöse journalistische Arbeit machen sollen, wenn der oberste Franzose jeden Tag ein neues Ereignis schafft.

    Eine kleine Soziologengruppe schlägt den Medien als Gegengift einen selbstverordneten «sarkofreien» Tag vor.

    Philipp Scholkmann

  • Transrapid bei München wird gebaut

    Der Weg für die erste kommerziell genutzte Transrapidstrecke in Deutschland ist frei. Das Bundesland Bayern unterzeichnete die Pläne zur Realisierung der Magnetschwebebahn vom Münchner Flughafen in die Innenstadt.

    Die Kosten sind rekordverdächtig. Der Sprung in die Zukunft kostet den Freistaat knapp zwei Milliarden Euro. Das entspricht schätzungsweise 40 Millionen Taxifahrten.

    Ursula Hürzeler

  • Sparen am Krankenbett

    In Schweizer Spitälern werden gewisse Patientengruppen systematisch benachteiligt. Vor allem alte Menschen sowie psychisch und chronisch Kranke sind zunehmend Opfer des öffentlichen Spardrucks.

    Zwei von drei Hausärzten geben an, in letzter Zeit auf nützliche Eingriffe verzichtet zu haben. Sogar vier von fünf Chefs in der öffentlichen Psychiatrie sagen, ihre Patienten bekämen nicht, was sie brauchen.

    Hier habe sich in den letzten Jahren eine verdeckte Rationierung eingeschlichen, warnte jüngst die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften.

Autor/in: Martin Durrer