Polen – Frauenstreik gegen Abtreibungsverbot

  • Montag, 3. Oktober 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 3. Oktober 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Montag, 3. Oktober 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Tausende Frauen haben in ganz Polen schwarz gekleidet gegen die von der Regierung geplante Verschärfung des Abtreibungsverbotes demonstriert.

    Polen – Frauenstreik gegen Abtreibungsverbot

    In Polen haben erneut tausende Frauen gegen ein vollständiges Verbot von Abtreibungen demonstriert. Viele der Kundgebungsteilnehmerinnen erschienen nicht zur Arbeit. Die konservative Regierung will das polnische Abtreibungsgesetz, das eines der striktesten Europas ist, weiter verschärfen.

    Henryk Jarczyk

  • Über 214‘000 Offshore-Gesellschaften, Stiftungen und Trusts sind wegen der «Panama Papers» aufgeflogen, davon sollen 34‘000 einen Bezug zur Schweiz aufweisen.

    «Panama Papers»: Steuerverwaltung präsentiert erste Erkenntnisse

    Unter dem Namen «Panama Papers» kommen seit letztem Frühjahr immer neue Verstrickungen von Staatsoberhäuptern, Wirtschaftsleuten und Prominenten ans Tageslicht, die ihr Vermögen vor dem Fiskus versteckt haben sollen.

    Nun sind erstmals auch in der Schweiz mögliche Begünstigte ins Visier der Steuerbehörden geraten.

    Philipp Burkhardt

  • Auch wenn Orbans Nimbus der Unbesiegbarkeit in Ungarn einen Kratzer abbekommen hat: Anderswo wächst die Zahl seiner Bewunderer nach wie vor: Nämlich in Westeuropa, wo die Flüchtlinge sind.

    Eine Ohrfeige für Viktor Orban

    Trotz der aufwändigen Kampagne von Premier Viktor Orban sind nur gerade 40 Prozent der ungarischen Wahlberechtigten an die Urnen gegangen; damit ist die Abstimmung über die EU-Flüchtlingspolitik ungültig. Brüssel reagiert erleichtert.

    Orban sieht sich durch die Volksabstimmung trotzdem bestätigt.

    Urs Bruderer

  • Das Volks-Nein schmerzt – nach einem halben Jahrhundert Bürgerkrieg mit 220'000 Toten, 45‘000 Verschwundenen und fast sechs Millionen Vertriebenen.

    Kolumbien zwischen Krieg und Frieden

    Nach einem vier Jahre dauernden, komplizierten Prozess unter internationaler Beteiligung schien der Frieden zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla Ende letzter Woche greifbar. Am Sonntag haben nun 50,2 Prozent der kolumbianischen Stimmbürger das Friedensabkommen abgelehnt.

    Was ist falsch gelaufen? Gespräch mit dem Südamerika-Experten Günther Maihold von der Stiftung für Wissenschaft und Politik.

    Isabelle Jacobi

  • Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck vor der Frauenkirche in Dresden.Die Lage in Deutschland ist besser als sie sich anfühlen mag, die Arbeitslosigkeit etwa ist so tief wie nie seit der Wiedervereinigung vor 26 Jahren.

    Auf der Suche nach der Deutschen Einheit

    Die Deutschen feiern den Tag der Deutschen Einheit. Der Nationalfeiertag erinnert an die deutsche Wiedervereinigung vom 3. Oktober 1990. Wie einig ist Deutschland im Jahr 2016 – 26 Jahre nachdem Ost und West zusammengefunden haben?

    Peter Voegeli

  • Steinmann auf dem Weg zum Passo Soreda in der geplanten Kernzone des Parc Adula. Ob die Bevölkerung den Parc Adula als Wirtschaftsmotor oder Stolperstein sieht, entscheidet sich Ende November.

    Eine Charta für den neuen Adula-Nationalpark

    Die Verantwortlichen haben die definitive Fassung der Charta für den geplanten neuen Nationalpark vorgestellt. Sie ist verbindlich für die Abstimmungen vom 27.

    November, an denen 17 Bündner und Tessiner Gemeinden über die Realisierung des «Parc Adula» im Gebiet des Rheinwaldhorns befinden werden.

    Stefanie Hablützel

  • Kreml-Kritiker Boris Nemzow auf einem Bild von 2014.

    Der Prozess gegen die Mörder von Kreml-Kritiker Boris Nemzow

    Vier Schüsse treffen am 27. Februar 2015 den russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow, während er mit seiner Freundin über eine Brücke nahe des Kremls spaziert. Nun müssen sich fünf tatverdächtige Tschetschenen vor einem Militärgericht in Moskau verantworten.

    Der Fall ist politisch brisant - und verworren.

    David Nauer

  • Menschenschinder seien die Chinesen, sagt ein Dorfbewohner. Damit könnte man ja noch leben, denn das waren die britischen Kolonialisten auch. Die Ungeheuerlichkeit ist, dass die Chinesen Esel fressen.

    Chinesen – eine Gefahr für afrikanische Esel

    Im afrikanischen Alltag spielt ein Haustier eine Hauptrolle: der Esel. Er ist das Hauptverkehrsmittel für Menschen und Waren und wird dementsprechend geschätzt.

    Doch seitdem sich die Chinesen auf dem schwarzen Kontinent breit machen, müssen Esel um ihre gute Stellung – und um ihr Leben – fürchten. Chinesen schätzen Esel nämlich als Delikatesse.

    Patrik Wülser

Moderation: Isabelle Jacobi, Redaktion: Markus Hofmann