Postmarkt weiter öffnen

  • Freitag, 21. September 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Freitag, 21. September 2007, 18:00 Uhr, DRS 1
  • Wiederholung:
    • Freitag, 21. September 2007, 19:00 Uhr, DRS 2 und DRS Musikwelle

Das Briefmonopol soll von 100 auf 50 Gramm gesenkt werden.

Weitere Themen:

Der Bundesrat will die Bundesanwaltschaft alleine beaufsichtigen.

Chile liefert den peruanischen Ex-Präsidenten Fujimori an Peru aus.

Die Grünen sind in der Romandie sehr erfolgreich.

Beiträge

  • Briefmonopol auf 50 Gramm senken

    Bisher hatte die Post das Monopol auf die Zustellung von Briefen bis 100 Gramm Gewicht. Künftig soll diese Grenze auf 50 Gramm fallen.

    So will Bundesrat Moritz Leuenberger den Postmarkt auch für private Anbieter weiter öffnen. Zu zaghaft, wettern die einen, zu radikal, lamentieren die andern.

    Nathalie Christen

  • Bundesrat will Bundesanwalt alleine beaufsichtigen

    Die Aufsicht über die Bundesanwaltschaft soll künftig beim Bundesrat vereinigt werden. Diesen Vorschlag hat der Bundesrat in die Vernehmlassung geschickt.

    Bisher war die Aufsicht zweigeteilt: Für den administrativen Bereich war das Justiz- und Polizeidepartement von Bundesrat Christoph Blocher zuständig, für den fachlichen Bereich das Bundesstrafgericht.

    Patrik Wülser

  • Vertrag mit EU könnte religiöse TV-Werbung ermöglichen

    Wenn die Schweiz am Media-Abkommen zur Filmförderung teilhaben will, dann muss sie im Gegenzug die EU-Regeln für die Fernsehwerbung akzeptieren. Diese Bedingnung stellte die EU.

    Der Bundesrat schluckte die Kröte und entschied sich zu Gunsten der Filmförderung. Damit nimmt er in Kauf, dass im Schweizer Fernsehen künftig für Schnaps, politische Parteien oder Religionen Werbung gemacht werden darf.

    Rolf Camenzind

  • Fujimori wird an Peru ausgeliefert

    Chile kann den ehemaligen peruanischen Präsidenten Alberto Fujimori an Peru ausgeliefern. Der Oberste Gerichtshof Chiles gab dafür grünes Licht.

    Fujimori werden in Peru unter anderem schwere Menschenrechtsverletzungen und Korruption während seiner Präsidentschaft zwischen 1990 und 2000 zur Last gelegt.

    Ulrich Achermann

  • Erfolgreiche Grüne in der Romandie

    Wenn man den Wahlprognostikern glauben will, sieht es für die Grünen gut aus im Hinblick auf die Eidgenössischen Wahlen. Die Grüne Partei Schweiz kann darauf hoffen, weiter zu wachsen, auch in der Romandie.

    Ein Sitz im Ständerat ist sogar in Reichweite. Der Blick richtet sich dabei nach Genf.

    Patrick Mülhauser

  • Sozialdemokraten ohne Plan

    Die Sozialdemokraten müssen sich seit drei Wochen gegen einen hartnäckig wiederholten Vorwurf der SVP wehren: Die Linken hegten einen Geheimplan gegen Bundesrat Christoph Blocher.

    Unser Wahlbeobachter Lukas Schmutz zweifelt. Man könne den Sozialisten viel vorwerfen, sagt er, aber sicher nicht zuviel Strategie oder planvolles Politisieren.

  • Zentrales Prinzip der französischen Revolution aufgegeben

    Hat die «Grande Nation» klammheimlich ihre Seele verkauft? Ein Absatz im neuesten Einwanderungsgesetz lässt genau das vermuten. Künftig sind Statistiken erlaubt, die Menschen nach ethnischen oder religiösen Kategorien erfassen.

    Die «Assemblée Nationale» hat ein mehr als zweihundert Jahre altes republikanischen Prinzip, die «égalité» über Bord geworfen.

    Philipp Scholkmann

  • Hoffnungslosigkeit im Kongo

    Vor einem Jahr wählten die KongolesInnen zum ersten Mal seit vier Jahrzehnten in einem demokratischen Urnengang einen Präsidenten: Joseph Kabila. Dennoch ist das Leben im Kongo noch immer von Angst und Entsetzen geprägt.

    Besonders schlimm ist die Situation im Osten Kongos, an der Grenze zu Ruanda, wo gleich mehrere Mörderbanden wüten: alte Interahamwe-Milizen aus Ruanda und neue Rebellengruppen, die brutal und gezielt gegen Frauen vorgehen.

    ARD-Korrespondent Wim Dohrenbusch

Autor/in: Martin Durrer