Präsident Kibaki in Kenia wiedergewählt

  • Sonntag, 30. Dezember 2007, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 30. Dezember 2007, 18:00 Uhr, DRS 1 und DRS 4 News
  • Wiederholung:
    • Sonntag, 30. Dezember 2007, 19:00 Uhr, DRS 2, DRS Musikwelle und DRS 4 News

Drei Tage nach den Präsidentenwahlen in Kenia hat die Wahlkommission Amtsinhaber Mwai Kibaki zum Sieger erklärt. Er setzte sich mit nur 200 000 Stimmen Vorsprung gegen seinen wichtigsten Herausforderer Raila Odinga durch.

Weitere Themen:

Der 19-jährige Sohn von Benazir Bhutto übernimmt deren Nachfolge als Präsident der Pakistanischen Volkspartei.

Die Ära des Netscape Navigators, des ersten Internetbrowsers, geht zu Ende.

Heutiger Gast am Jahresende ist Margarete Mitscherlich, die 90-jährige Psychoanalytikerin.

Beiträge

  • Kenias Präsident Kibaki zum Wahlsieger erklärt

    Nach drei Tagen steht der Sieger der Präsidentenwahl in Kenia offiziell fest. Der bisherige Präsident Mwai Kibaki hat sich laut Wahlkommission mit nur 200 000 Stimmen Vorsprung gegen seinen wichtigsten Herausforderer, Raila Odinga, durchgesetzt.

    Odinga hatte zunächst vorne gelegen und den Sieg bereits für sich beansprucht. Wegen des knappen Wahlausgangs und Verzögerungen bei der Stimmenauszählung kam es zu blutigen Ausschreitungen. Ungeachtet der Wahlbetrugsvorwürfe wurde Kibaki sofort vereidigt. Könnte Kibaki nach dem Amtseid noch belangt werden?

    Casper Selg im Gespräch mit Korrespondent Kurt Pelda

  • Bhuttos Sohn wird Vorsitzender der Pakistanischen Volkspartei

    Die pakistanische Volkspartei der ermordeten Benazir Bhutto hat den 19-jährigen Bilawal Zardari zum neuen Vorsitzenden ernannt. Er ist der Sohn von Bhutto und steht vor dem Beginn seines Studiums in Oxford. Bhuttos Ehemann Asif Al Zardari wird ihm als zweiter Parteichef zur Seite stehen.

    Wie ist diese Besetzung einzuschätzen?

    Casper Selg im Gespräch mit Korrespondent Christoph Heinzle

  • Die Tage des Netscape Navigators sind gezählt

    Die Internet-Firma AOL stellt die Weiterentwicklung des legendären Internet-Browsers Netscape Navigator Anfang 2008 ein. Mit dem langsamen Tod des Navigators geht auch ein wichtiges Stück Industriegeschichte zu Ende.

    Charles Liebherr

  • Margarete Mitscherlich, eine bewege Frau mit 90

    Margarete Mitscherlich gehört zu denen, die man als die deutschen Jahrhundertfrauen bezeichnet, Frauen mit unüblich grossem Format. Sie ist 1917 geboren, hat den 2. Weltkrieg erlebt und als Psychoanalytikerin gearbeitet.

    Zusammen mit ihrem Mann Alexander schrieb sie in den Sechzigerjahren ein Buch, das weltweit für Aufsehen sorgte: «Die Unfähigkeit zu trauern». Es zeigte auf, wie schwer die Deutschen sich nur mit ihrer Nazi-Vergangenheit auseinandersetzten.

    Später engagierte sich die heute 90-Jährige in der Frauenbewegung, und noch heute träumt sie von der Emanzipation.

    Ursula Hürzeler im Gespräch mit Margarete Mitscherlich

Autor/in: Casper Selg