Pro-russische Separatisten halten an Referendum fest

  • Donnerstag, 8. Mai 2014, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 8. Mai 2014, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 8. Mai 2014, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Pro-russische Milizien in Donezk. Sie lehnen  die Aufforderung von Präsident Wladimir Putin ab, nach einer diplomatischen Lösung zu suchen.

    Pro-russische Separatisten halten an Referendum fest

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Separatisten im Osten der Ukraine aufgefordert, ihr geplantes Unabhängigkeits-Referendum zu verschieben. Doch die wollen davon nichts wissen und halten an der Abstimmung am Wochenende fest. Gespräch mit dem Osteuropa-Experten Eberhard Schneider.

    Daniel Voll und Roman Fillinger

  • der grosse Platz im Zentrum Kiews, der Maidan, ist noch immer besetzt.

    In Kiew werden die Barrikaden wieder verstärkt

    Der Alltag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat sich zwar weitgehend normalisiert, Demonstrationen gibt es zurzeit keine mehr, nicht einmal gegen Russlands Annexion der Krim. Trotzdem ist die Stimmung gedrückt, und die Angst vor pro-russischen Milizen in der Hauptstadt wächst.

    Brigitte Zingg

  • Flüchtlinge von der ethnischen Gruppe der Dinka.

    Folter, Vergewaltigung und Tod in Südsudan

    Jahrzehntelang tobte im Süden des Sudans ein Bürgerkrieg. Mit der Unabhängigkeit, so die Hoffnung, würde auch der Frieden kommen. Doch nur drei Jahre nach der Gründung des neuen Staates herrschen im Südsudan schon wieder Tod und Terror. Amnesty International warnt vor einem Genozid.

    Monika Oettli

  • Besonders gefährdet, in die Schuldenfalle zu geraten, sind junge Leute unter 30 Jahren mit tiefem Einkommen.

    Kleinkredite bleiben ungelöstes Problem

    Keine «aggressive Werbung» mehr für Kleinkredite, fordert der Nationalrat, und die Kreditbranche verspricht Zurückhaltung. Wie viele Kleinkredite werden in der Schweiz überhaupt vergeben, und wieviele Leute geraten deswegen in finanzielle Schieflage?

    Denise Schmutz

  • Die Clusters haben haben ihr Haus in Palm Beach, Florida,  vor einigen Jahren gekauft – und dann, weil sie die Hypothek nicht mehr bezahlen konnten, zur Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises wieder verkauft. Inzwischen leben sie im gleichen Haus zur Miete.

    Gefährliche Entwicklung auf dem US-Immobilienmarkt

    Der Immobilienmarkt in den USA hat sich seit der grossen Krise zwar etwas erholt; völlig aufgefangen hat er sich bis heute nicht. Das gilt aber nicht für alle Regionen.

    In einigen Gegenden, die von der Krise besonders betroffen waren, treiben neuerdings grosse Wall-Street-Firmen die Preise in die Höhe.

    Beat Soltermann

  • Ein Studium zu finanzieren, kann schwierig sein. StudentInnen in einer Mensa.

    Studierende als Investitionsobjekte

    Der Kanton Luzern möchte nicht mehr alleine dafür garantieren, dass auch Menschen aus ärmeren Verhältnissen studieren können. Er will deshalb im Stipendienwesen private Investoren zulassen. Eine fortschrittliche Idee, finden die Bürgerlichen.

    Eine Gefahr für das Bildungssystem, sagt die Linke. Am 18. Mai entscheidet das Luzerner Stimmvolk.

    Beat Vogt

  • Am 8. Mai wurde vor der Wirtschafts Universität Wien ein NS-Mahnmal enthüllt.

    Österreich und die Sehnsucht nach dem Führer

    Am 8. Mai wird europaweit der Millionen Opfer und des Endes des Zweiten Weltkrieges gedacht. Auch in Österreich, das sich seiner nationalsozialistischen Vergangenheit nicht immer gestellt hat. Eine Folge davon scheint noch immer erschreckenden Sympathien für autoritäre Machthaber zu sein.

    Das zeigt eine neue Untersuchung.

    Joe Schelbert

Moderation: Roman Fillinger, Redaktion: Tobias Gasser