Rechtsmissbrauch bei Baubewilligungen im Wallis

  • Dienstag, 3. Mai 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 3. Mai 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Dienstag, 3. Mai 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Das Bundesgericht hat Baugesuche im Wallis unter die Lupe genommen und heisst Beschwerden der Umweltorganisation «Helvetia Nostra» gut.

    Rechtsmissbrauch bei Baubewilligungen im Wallis

    Das Bundesgericht hat die Walliser Behörden gerügt, bei der Erteilung von Baubewilligungen zu wenig vorsichtig vorgegangen zu sein. Konkret ging es um die Bewilligung von insgesamt über 40 Wohnungen in einem Skigebiet. Dort wurde möglicherweise versucht, das Zweitwohnungsgesetz zu umgehen.

    Christian von Burg

  • Frankreichs blockierter Arbeitsmarkt und Präsident Hollandes Schwierigkeiten, die Arbeitsmarktreform endlich anzupacken. Das Nein auf dem Plakat der jungen Frau gilt der Reform.

    «Hollande ist bei Reformen immer wieder zurückgezuckt»

    Frankreichs Wirtschaft geht es schlecht: Zehn Prozent Arbeitslose, viele Firmenkonkurse, schlechte Wettbewerbsfähigkeit und ein enormes Staatsdefizit. Die geplante Arbeitsmarktreform droht in Krawallen unterzugehen.

    Das Gespräch mit Frank Baasner, Leiter des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg.

    Simone Fatzer

  • Iran könne bis heute nicht auf blockierte Guthaben im Ausland zugreifen, sagte der iranische Nationalbank-Präsident Valiollah Seif neulich in Washington. Der Zugang zum internationalen Finanzsystem sei begrenzt.

    Der Handel mit Iran und die Angst vor der US-Justiz

    Seit Januar ist das Nuklear-Abkommen mit dem Iran in Kraft, und die meisten Sanktionen sind aufgehoben. Doch die Banken in Europa und in der Schweiz geben sich zurückhaltend, wenn es darum geht, Handelsverträge zwischen iranischen und ausländischen Firmen zu finanzieren.

    Beat Soltermann

  • Xherdan Shaqiri (Mitte) während des Trainings der Schweizer Fussball-A-Nationalmannschaft, am 21. März in Freienbach.

    Gibt es ohne Kosovaren eine Schweizer Fussballnati?

    Trotz erbittertem Widerstand Serbiens ist Kosovo Mitglied des Europäischen Fussballverbandes geworden. Falls auch noch die Fifa zustimmt, gibt es ab dem Herbst eine kosovarische Nationalmannschaft. Was bleibt dann von der Schweizer Nationalmannschaft übrig?

    Casper Selg

  • Zur schwierigen Frage, ob Crispr auch eingesetzt werden sollte, um das Erbgut von Embryonen zu verändern, gab es keinen Konsens unter den Patientenvertretern und -vertreterinnen.

    Die Gen-Editiermethode «Crispr» weckt Hoffnungen

    Kranke Gene einfach elimimieren – mit einer neuen Gentechnik-Methode könnte solches wahr werden. Die Methode heisst «Crispr» und sorgt in Forschungskreisen für Euphorie. Bevor das Gen-Editing aber bei Patientinnen und Patienten zum Einsatz kommt, müssen Nutzen und Risiken abgewogen werden.

    Auch Patientenorganisationen melden sich zu Wort, etwa an einer Tagung in den USA.

    Odette Frey

  • Letztes Jahr hat die Kantonspolizei Thurgau gut 140 Littering-Bussen verteilt.

    Littering: «Bussen sind kein Allheilmittel»

    Wer den Kaugummi an der Bushaltestelle einfach ausspuckt oder die Alufolie vom Sandwich auf der Sitzbank liegen lässt, soll in in der Schweiz bestraft werden. Der Bundesrat will eine Busse von bis zu 300 Franken einführen. Der Kanton Thurgau kennt solche Bussen für Littering bereits seit Jahren.

    Philipp Gemperle

  • «Drei Jahre lang habe ich als romantischer Retter versucht, die Minen, die diese Partei bedrohen, zu entschärfen: Die Korruption, die oligarchischen Strukturen und die Abhängigkeit von Russland», sagt der ehemalige Chef der Partei der türkischstämmigen Bulgaren, Luytvi Mestan.

    Eine bulgarische Türkenpartei mit internationalem Netz

    Der gefeuerte Ex-Parteichef der bulgarische Türkenpartei DPS hat eine eigene, neue Partei gegründet. Diese spielt nicht nur in der bulgarischen Hauptstadt Sofia eine Rolle, ihr Netz reicht bis nach Ankara und Moskau.

    Europa-Türkei-Russland – die bulgarischen Türken bewegen sich in einem heiklen Macht-Dreieck.

    Urs Bruderer

Moderation: Simone Fatzer, Redaktion: Tobias Gasser