Regierung und Farc-Rebellen schliessen Waffenstillstand

  • Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:00 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:00 Uhr, Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News
  • Wiederholung:
    • Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Kolumbiens Präsident Andres Pastrana (rechts) mit den Friedensvermittlern für die FARC-Rebellen, Raul Reyes (Mitte) und Joaquin Gomez.

    Regierung und Farc-Rebellen schliessen Waffenstillstand

    Über 50 Jahre dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen. Nun wird in Havanna ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Es ist der letzte grössere Schritt, um den jahrzehntelangen Konflikt im Land zu beenden.

    Ruedi Mäder

  • Ein Mann vor einer Wand mit der Aufschrift «Frieden» in Cali, Kolumbien, am 22. Juni 2016.

    Nach 50 Jahren endlich Frieden?

    Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen reichen sich die Hand und unterzeichnen nach einem halben Jahrhundert Krieg ein Waffenstillstandsabkommen - ein historisches Ereignis.

    Ist der Begriff «historisch» in diesem Kontext für einmal angebracht? Und ist es der erste Schritt zum Friedensvertrag?

    Ulrich Achermann

  • Das Urteil ist ein harter Schlag für Obama, aber auch für die Migranten.

    Oberste US-Richter kippen Obamas Einwanderungsreform

    US-Präsident Obama hat seine Kompetenzen überschritten. Zu diesem Schluss kommt der Supreme Court, das oberste Gericht der USA. Präsident Obama hatte im Herbst 2014 beschlossen, dass vier Millionen Immigranten nicht mehr ausgeschafft werden sollen.

    Wie begründen die obersten Richter ihren Entscheid?

    Beat Soltermann

  • Walter Emmisberger arbeitete früher als Chauffeur, Plakatierer oder gar als selbständiger Transporteur. Doch irgendwann kam seine traumatische Vergangenheit wieder hoch.

    Chronik einer gestohlenen Kindheit

    Auch wegen des Drucks einer Wiedergutmachungsinitiative sollen ehemalige Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen für ihr erlittenes Unrecht finanziell entschädigt werden.

    Bereits im Gang ist die Auszahlung von Geldern aus einem Soforthilfefonds - für Opfer, die sich in einer Notlage befinden. Einer von ihnen ist Walter Emmisberger. Ein Besuch im zürcherischen Fehraltorf.

    Peter Maurer

  • Mehrere Hundert Eritreer pro Jahr müssen künftig damit rechnen, dass sie die Schweiz abweist.

    Strengere Regeln für eritreische Asylsuchende

    Seit Jahren reichen Menschen aus Eritrea mit Abstand die meisten Asylgesuche ein in der Schweiz - die allermeisten von ihnen dürfen im Land bleiben. Politiker rechts der Mitte kritisieren die Schweizer Praxis als zu grosszügig.

    Nun bewegt sich etwas: Der Bund zieht bei bestimmten Asylsuchenden aus Eritrea die Schrauben an.

    Dominik Meier

  • Die Wahllokale sind noch bis 22 Uhr Ortszeit geöffnet.

    Tiefe Kluft zwischen Politikern und Bürgern

    Die Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreiches haben noch rund fünf Stunden Zeit, um über den Brexit abzustimmen. Die Stimmbeteiligung wird hoch sein. Das Thema ist ja auch wichtig genug.

    Brexit ja oder Nein? Ein Stimmungsbild aus Carlisle, einer kleinen Stadt im Nordwesten von England.

    Joe Schelbert

  • Premier David Cameron und seine Frau Samantha beim Verlassen des Stimmlokals.

    Grossbritannien am Tag vor der Entscheidung

    Die letzten Wochen und Monate in Grossbritannien waren geprägt vom Brexit-Referendum. Doch statt nüchterner Argumente dominierten Polemik und Extreme. Mehrfach wurden Grenzen überschritten. Gibt es ein Zurück zur Normalität?

    Martin Alioth

  • Suu Kyi - «Heldin» der burmesischen Diaspora

    Aung San Suu Kyi, die burmesische Aussenministerin, weilt auf Staatsbesuch in Thailand. Sie will die wirtschaftlichen Beziehungen stärken. Heute reiste sie aber als erstes nach Samut Sakhon.

    Dort arbeiten mehr als 100‘000 Burmesen in der Fischverarbeitungsindustrie, viele illegal und ohne Rechte. Sie haben stundenlang auf ihre Hoffnungsträgerin Suu Kyi gewartet.

    Karin Wenger

Moderation: Nicoletta Cimmino, Redaktion: Marcel Jegge